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Mathematik

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    Marburg ist eine tolle Stadt zum Mathe-Studieren! Der relativ kleine Fachbereich ermöglicht eine große Nähe zwischen den Lehrenden und den Studierenden.

    Studieninhalte

    Man studiert hier in den ersten vier Semestern viele theoretische Grundlagenvorlesungen, ist aber dann ab dem fünften Semester komplett frei in seiner Veranstaltungswahl und kann sich somit bereits früh in reiner oder angewandter Mathematik spezialisieren. Die Bachelorarbeit schreibt man dann im Gebiet und beim Betreuer seiner Wahl.

    Erwartungen an den Studiengang

    Man denkt immer, wer in der Schule gut in Mathe ist, ist auch an der Uni gut – das muss nicht unbedingt so sein! Während Mathematik in der Schule das ist, was man an der Uni als „Rechnen“ bezeichnet, geht es im Mathestudium eher darum, Strukturen erkennen, Dinge zu abstrahieren und logisch zu denken. Der Sprung von der Schule zur Uni ist ziemlich hoch. Stoff, der in der Schule innerhalb von zwei Monaten durchgenommen wird, wird in der Uni innerhalb von zwei Wochen gelehrt – und das auf einem sehr hohen Niveau.

    Die Begeisterung fürs Fach

    Wer Mathe studieren möchte, muss von der Welt der Mathematik voll und ganz begeistert sein. Mich fasziniert diese Klarheit und Wahrheit, die in der Mathematik steckt – man begnügt sich nicht mit „also könnte das möglich sein“, sondern sucht bis zu einem „damit ist das bewiesen“.

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    In Marburg haben wir bereits im Bachelorstudium eine im Vergleich zu anderen Studiengängen große Wahlfreiheit in Bezug auf unsere Lehrveranstaltungen.

    Mein Mathematikstudium in Marburg war eine sehr spontane Entscheidung. Auf der Suche nach einem Studienfach, das mich wirklich fordert, kam mir irgendwann der Gedanke, was für ein seltsames Völkchen diese Mathematiker doch sind: Bauen sich zuerst ihre eigene Welt aus mathematischen „Objekten“ und kennen diese Welt dann doch so wenig, dass sie jahrelang daran forschen können. So jedenfalls stellte ich mir damals mathematische Forschung vor. Das machte mich neugierig, und so schrieb ich mich kurzentschlossen in Mathematik ein.

    Auch wenn ich mich anfänglich etwas überfordert fühlte (und dieses Gefühl tritt zugegebenermaßen auch heute noch gelegentlich auf), betrachte ich es doch im Nachhinein als großen Vorzug des Mathematikstudiums, dass Studierende ihr Fach hier tatsächlich von der ersten Studienwoche an in Form von Übungsaufgaben selbst „betreiben“. Durch die kontinuierliche intensive Beschäftigung mit der Mathematik habe ich das Gefühl, ein viel tieferes Verständnis für die Studieninhalte zu entwickeln und zudem eine ganz persönliche Beziehung zu dem Fach aufzubauen: Es bleibt nicht bei der reinen Wissenspräsentation durch den Dozenten, sondern die Studierenden sind in der Lage, zu ganz eigenen mathematischen Erkenntnissen zu gelangen – und das ohne spezielle Methodenkenntnisse oder umfangreiche Literaturrecherchen, sondern allein durch eigenes Nachdenken.

    Speziell am Studium in Marburg gefällt mir, dass wir hier bereits im Bachelorstudium eine im Vergleich zu anderen Studiengängen große Wahlfreiheit in Bezug auf unsere Lehrveranstaltungen haben. Die Freiheit, mein Studium selbst gestalten zu können, empfinde ich als sehr motivierend.

    Wie mathematische Forschung funktioniert, weiß ich leider bis heute nicht. So wie oben beschrieben werden wahrscheinlich die wenigsten Forscher auf dem Gebiet der Mathematik ihre Arbeit verstehen. Um einen Einblick in die Forschungspraxis zu erhalten, werde ich mich wohl bis zum Master gedulden müssen.