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Auslandsdienstreisen oder sonstige Auslandsaufenthalte (Entsendungen) ins Ausland

Alle Beschäftigten (Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Beamtinnen und Beamte) der Philipps-Universität Marburg, deren regelmäßiger Dienstort innerhalb Deutschlands liegt und die vorübergehend im EU-Ausland tätig werden, bitten wir aus gegebenem Anlass, ab sofort Folgendes zu beachten:

Aufgrund der Verordnungen Nr. 883/2004 und 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit ist der Arbeitgeber / Dienstherr verpflichtet, für jede/n Beschäftigte/n, der/die einen Auslandsaufenthalt plant, mindestens 4 Wochen vorher die Ausstellung einer A1-Bescheinigung zu beantragen. Dies ist erforderlich, um eine formelle Bestätigung zu erhalten, dass die deutschen Vorschriften über die soziale Sicherheit während des Auslandsaufenthaltes weitergelten und dementsprechend die Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland weiterhin zu zahlen sind.

Die A1-Bescheinigung der zuständigen Stelle (siehe FAQ Nr. 4) oder, wenn diese noch nicht vorliegt, eine Kopie des Antrags muss im Ausland mitgeführt und bei Kontrollen jederzeit vorgelegt werden. Diese Kontrollen werden ab diesem Jahr regelmäßiger durchgeführt z. B. an Flughäfen, Bahnhöfen oder in Hotels. Kann die Bescheinigung nicht vorgelegt werden, drohen empfindliche Strafen.

Bitte denken Sie daran, dass bei Dienstreisen ins EU-Ausland sowie nach Island, Liechtenstein und Norwegen und in die Schweiz der Dienstreiseantrag und der Antrag auf die A1-Bescheinigung zusammen eingereicht werden!

Hinweis: Mitarbeiter/innen die über das UKGM administriert werden, bitte das Formular "Antrag auf A1-Bescheinigung für Personen, die über UKGM administriert werden (UKGM-Beschäftigte)" verwenden und dem Personalmanagement des UKGM zur Beantragung der A1 Bescheinigung einreichen.

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