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Online Publikationen

Das Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft hat in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie e.V. „MakuFEE“ eine Online-Schriftenreihe ins Leben gerufen, aus der wir hier folgende Bände  präsentieren möchten:
http://archiv.ub.uni-marburg.de/opus/schriftenreihen_ebene2.php?sr_id=20&la=de


Linzner, Felix: Wort und Wissen - ein ethnographischer Einblick in die Auslegung biblischer Schöpfungslehre.- (=Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Band 5). - Marburg: Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung  und Europäischen Ethnologie e.V., 2015
ISBN 978-3-8185-0518-9

Kurze Inhaltsangabe:

Die moderne Gegenwartskultur hat den vermeintlichen Widerspruch zwischen Glaube und Naturwissenschaft längst überwunden. Von dieser Prämisse wird meist generell ausgegangen, nicht zuletzt seit der Epoche der Aufklärung. Doch handelt es sich dabei um ein Konfliktfeld, das bis heute kontrovers diskutiert wird – nicht erst seit den letzten Jahren, in denen Kreationismus und Intelligent Design verstärkt medial thematisiert wurden. Hierbei spielt die Dichotomie zwischen Schöpfung und Evolution eine besondere Rolle. In dieser Online-Publikation geht es darum einen Einblick in die biblische Schöpfungslehre und den Verein Wort und Wissen zu gewinnen. Dieser stellt den wohl wichtigsten und aktivsten deutschsprachigen Zusammenschluss evangelikaler Christen dar, der sich evolutionskritisch positioniert und in der Bibel eine historisch valide Quelle sieht, die auch für die Naturwissenschaften grundlegend seien könne.

http://archiv.ub.uni-marburg.de/es/2015/0003


Hannah Strempel:
"Integration? Ich kann's nicht mehr hören!" Eine ethnographische Studie unter türkischen Migratinnen in Kreuzberg. (=Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Band 3). - Marburg: Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung  und Europäischen Ethnologie e.V., 2011
ISBN 978-3-8185-0493-9


Kurze Inhaltsangabe:

 „Integration? Ich kann es nicht mehr hören!“ bemerkt eine der fünf deutsch-türkischen Berlinerinnen, deren biographische Erzählungen in der vorliegenden Arbeit vorgestellt und mit Schlagwörtern der Integrationsdebatte kontrastiert werden. Zentral ist die These, dass zwischen den Erzählungen der fünf Protagonistinnen und dem darin vermittelten Selbstverständnis auf der einen Seite und Elementen des Diskurses um Integration auf der anderen ein spannungsvolles Wechselverhältnis besteht. Folgende Fragen werden diskutiert: In welcher Weise wirken die Diskurse um Integration und „türkische Minderheit“ auf die Alltagserfahrungen der Frauen ein, und wie werden sie in ihren Erzählungen verarbeitet? Welches Verständnis haben die Frauen selbst von „Integration“? Grundlage der ethnographischen Arbeit ist eine mehrmonatige Feldforschung im Berliner Bezirk Neukölln. Verarbeitung und Analyse des gesammelten Materials geschieht unter Bezug auf zentrale Theoreme der deutschen Migrationsforschung. Methodisch wird die Arbeit dadurch bestimmt, dass sich im Bewusstsein der Schwierigkeit einer „Annäherung von außen“ ein Hauptaugenmerk darauf richtet, Möglichkeiten und Grenzen einer Selbstreflexion der Forscherin im Blick zu behalten.

http://archiv.ub.uni-marburg.de/es/2012/0015



Franziska Voerner: Auswandern als mediale Inszenierung. Eine kulturwissenschaftliche Untersuchung (= Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Band 1). - Marburg: Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie e. V.,2011.
ISBN 978-3-8185-0491-5

Kurze Inhaltsangabe:

Ob in Goodbye Deutschland (VOX) oder Mein neues Leben (Kabeleins), in Umzug in ein neues Leben (RTL), Deutschland ade (ARD) oder Tschüss Deutschland (ZDF) – wenn deutsche Auswanderer ihr Glück in der Ferne suchen, dann haben sie zwar in der Regel keine Ersparnisse oder Sprachkenntnisse, dafür aber mit Sicherheit ein Kamerateam im Gepäck. Fest steht: Das Thema Auswandern hat Hochkonjunktur im deutschen Reality-TV. Vorliegende Arbeit untersucht, auf welche Weise das reale Phänomen Auswanderung im und vom Fernsehen in eine mediale Realität überführt wird. Die Frage nach der medialen Inszenierung sowie dem damit verknüpften „Zeitgeist“ stehen im Mittelpunkt der kulturwissenschaftlichen Medienanalyse, welche vier exemplarisch ausgewählte Dokusoap-Formate nach ihren genrespezifischen und ideologischen Inszenierungsstrategien befragt. Dabei versteht die Arbeit die untersuchten Fernsehsendungen im Sinne der Cultural Studies als populäre mediale Texte und zeigt auf, inwiefern deren Vielfalt an Bedeutungen einem heterogenen Publikum zahlreiche Anknüpfungspunkte und Aneignungsmöglichkeiten – potentiell abweichende Lesarten – bietet.

http://archiv.ub.uni-marburg.de/es/2011/0005


Hanna Schmidt: Zukunftsvision oder Vermarktungsstrategie? Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung des Cittaslow-Konzeptes (= Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Band 2). - Marburg: Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen
Ethnologie e. V., 2011.
ISBN 978-3-8185-0492-2


Kurze Inhaltsangabe:

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Kritik des Selbstverständnisses, der Ideologie und Organisationsweise des in einer Art Städtebund zusammengeschlossenen Vereins Cittaslow. Drei realpolitische Entwicklungen bilden den Hintergrund für das darin vertretene Konzept: die fortschreitende Globalisierung, der die Tendenz zur Nivellierung regionaler Unterschiede innewohnt; der Strukturwandel der Industrie, in dessen Folge eine weitere Peripherisierung und Marginalisierung von Klein- und Mittelstädten stattfindet und schließlich der demografische Wandel, der zu einer Überalterung und zu Bevölkerungsverlusten führt, von dem wiederum ländliche Regionen in besonderer Weise betroffen sind. Cittaslow ist ein Konzept, das dieser Abwertung und Marginalisierung etwas entgegen setzen will – und zwar indem dem Kleinstädtischen eine besondere Lebensqualität zugesprochen wird: Langsamkeit, Tiefe, Qualität, Umweltfreundlichkeit usw.

Auf den ersten Blick wirkt das fortschrittlich, ökologisch und innovativ, auf den zweiten Blick stellt sich die Frage, ob diesem Konzept die Kraft zur Lösung städtischer Probleme innewohnt und ob das überhaupt das Ziel ist oder ob es sich schlicht um eine Marketingstrategie handelt.

http://archiv.ub.uni-marburg.de/es/2011/0006


Lena Weihe: Geocaching. Analyse eines kulturellen Gegenwartsphänomens (= Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Band 4). - Marburg: Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie e. V., 2011.
ISBN  978-3-8185-0494-6

 

Kurze Inhaltsangabe:

Geocaching boomt. Die GPS-basierte Suche nach der Tupperdose, im Jahr 2000 entstanden, hat sich innerhalb eines Jahrzehnts zu einem weltumspannenden Spiel entwickelt.

Diese empirische Arbeit wagt eine erste kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Geocaching. Im Kontext der Erlebnisgesellschaft zeichnet sie das Bild eines multiplen Erlebnisses, das viel mehr ist als eine moderne Schatzsuche oder ein Spiel mit der Technik und beantwortet dabei die grundlegende Frage nach dem Reiz dieser „High-Tech-Schnitzeljagd“.

http://archiv.ub.uni-marburg.de/es/2012/0010

 




Zuletzt aktualisiert: 27.01.2016 · Waltraud Görge

 
 
 
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