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Prof. D. Dr. Friedrich Heiler (1892-1967) lehrte an der damaligen evangelisch-theologischen. Fakultät von 1920-1961 allgemeine und vergleichende Religionsgeschichte. Eine lebenslange Freundschaft verband ihn mit Nathan Söderblom, was ihn zu seinem ökumenischen Engagement führte, das er am liebsten zu einer Ökumene der Religionen ausgeweitet gesehen hätte. Durch seine große Monographie „Das Gebet“ (1917) wurde er weltberühmt, sein religionswissenschaftliches Werk vollendete er mit seinem Spätwerk „Erscheinungsformen und Wesen der Religion“ (1961). Heiler suchte in seinem Werk die religiöse „Urmeinung“ zu klären und so das Wesen alles Religiösen zu erfassen. Als Wesen der Religion enthüllte sich ihm „der Glaube an die Präsenz einer transzendenten Wirklichkeit und an eine tatsächliche Berührung und Verbindung des Menschen mit dieser höheren Wirklichkeit“. Als Ausgangs- und Mittelpunkt der Religionswissenschaft diente ihm die „reine, naive Religion“. Die naive Religion, deren Merkmale ungebrochene Kraft, freie Spontaneität und Produktivität sein sollen, war ihm der zentrale Gegenstand seiner Arbeit. Dabei ging er von der religiösen Erfahrung aus, die, wie er meinte, den Forscher zum unmittelbaren religiösen Leben vordringen lasse. 1960 holte Heiler den internationalen Kongreß der IAHR nach Marburg.

Zuletzt aktualisiert: 10.05.2006 · Marianne Peter

 
 
Fachbereich 5: Evangelische Theologie

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