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Proxy-Server

Die Proxy-Server der Philipps-Universität Marburg ermöglichen Computern im Netzwerk der Universität, die aus Sicherheitsgründen oder wegen überschrittenem Datenvolumen über keine direkte Internet-Verbindung verfügen, eine limitierte indirekte Internet-Verbindung via Proxy. Weitere Informationen über die eingesetzte Proxy-Software finden Sie im Abschnitt Technischer Hintergrund.

Da die eingesetzten Proxy-Server ausschließlich das HTTP(S)-Protokoll unterstützen, ist die Nutzung der Proxy-Server ausschließlich auf HTTP(S)-basierte Dienste begrenzt. 

Anleitungen zur automatischen Proxy-Konfiguration

Das HRZ empfiehlt dringend, von der Möglichkeit der automatischen Proxy-Konfiguration Gebrauch zu machen, da nur diese es erlaubt, an zentraler Stelle flexibel auf Probleme im Netz zu reagieren. Dazu muss in die Proxy-Einstellungen des Betriebssystems oder in die Proxy-Einstellungen des Web-Browsers folgende Proxy-Autokonfigurations-Adresse eingetragen werden:

Proxy-Autokonfigurations-Adresse
 http://www.uni-marburg.de/proxy.pac

Das dieser Adresse zugrundeliegende Skript analysiert IP-Adresse und Subnetz-Zugehörigkeit des aufrufenden Rechners und liefert dynamisch die für den betreffenden Rechnertyp erforderliche Autokonfigurationsdatei aus. Im folgenden finden Sie Anleitungen für unterschiedliche Betriebssysteme und Web-Browser.

Windows: Systemweite Proxy-Einstellung u. a. für Windows-Update, Internet-Explorer, Chrome und Firefox

  • Wählen Sie Start → Systemsteuerung → Netzwerk und Internet → Internetoptionen → Verbindungen → LAN-Einstellungen und aktivieren Sie Automatisches Konfigurationsskript verwenden.

  • Als Adresse wählen Sie "http://www.uni-marburg.de/proxy.pac". Bestätigen Sie die Dialoge anschließend mit OK.

    Proxy-Einstellungen unter Windows

Firefox (auch: Mozilla, SeaMonkey, Iceweasel) in allen Betriebssystemen (z. B. Windows, Mac OS X, Linux)

  • Für Firefox lassen sich, falls gewünscht, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem eigene Proxy-Einstellungen vornehmen.

  • Wählen Sie je nach Firefox-Version Menü Einstellungen oder Extras → Optionen oder Bearbeiten→ Einstellungen.
  • Im Dialog Einstellungen wählen Sie Erweitert → Netzwerk → Einstellungen.

  • Als Adresse wählen Sie anschließend "http://www.uni-marburg.de/proxy.pac". Bestätigen Sie die Dialoge anschließend mit OK und Schließen.

    Screenshot zur Konfiguration der Proxy-Einstellungen in Firefox

Mac OS X: Systemweite Proxy-Einstellung (u. a. auch für Safari und Chrome)

  • Wählen Sie Systemeinstellungen → Netzwerk → [Ihre aktive Netz-Schnittstelle, in der Liste mit einem grünen Punkt markiert] → Weitere Optionen... → Reiter „Proxies“ 

  • Aktivieren Sie dort Autom. Proxy-Konfiguration.

  • Als URL der Proxy-Konfigurationsdatei geben Sie "http://www.uni-marburg.de/proxy.pac" ein. Bestätigen Sie den Dialog anschließend mit OK und schließen sie das geöffnete Systemeinstellungs-Fenster.

Linux

Automatische Konfiguration (für Web-Browser)

Für die automatische Konfiguration der Proxy-Einstellungen in Browsern (z. B. Firefox) siehe oben.

Manuelle Konfiguration (z. B. für Betriebssystem-Updates oder sonstige Dienste)

1. Globale Konfiguration

Fügen Sie der Datei /etc/environment die folgenden Zeilen hinzu:

http_proxy="http://www-proxy1.hrz.uni-marburg.de:3128"
https_proxy="http://www-proxy1.hrz.uni-marburg.de:3128"

Die Einstellungen werden erst nach einem Re-Login oder nach dem Öffnen einer neuen Login-Shell (z. B. via bash -l) aktiviert.

2. Benutzer-Konfiguration

Fügen Sie der Datei ~/.bashrc die folgenden Zeilen hinzu:

export http_proxy="http://www-proxy1.hrz.uni-marburg.de:3128"
export https_proxy="http://www-proxy1.hrz.uni-marburg.de:3128"

Damit http_proxy auch in eine sudo-Umgebung hinübergerettet wird, fügen Sie zusätzlich der Datei /etc/sudoers die folgende Zeile hinzu:

Defaults env_keep += "http_proxy https_proxy"

Anleitung zur manuellen Proxy-Konfiguration

Für die manuelle Proxy-Konfiguration benötigen Sie die folgenden Angaben:

Server-Name www-proxy1.uni-marburg.de ODER www-proxy2.uni-marburg.de ODER www-proxy3.uni-marburg.de
Protokolle HTTP, HTTPS, eingeschränkt FTP via HTTP (s. u.)
Port-Nummer
3128

Die Konfiguration von Firefox und Internet Explorer erfolgt analog zu den oben gemachten Ausführungen. Sie müssen lediglich anstelle der automatischen Proxy-Konfiguration die Option manuelle Konfiguration wählen und die in der Tabelle dokumentierten Daten (Server-Name, Port) eingeben.

Technischer Hintergrund

Die vom HRZ betriebenen Proxy-Server www-proxy1.uni-marburg.de, www-proxy2.uni-marburg.de und www-proxy3.uni-marburg.de holen auf Anforderung eines Browsers Dokumente aus dem Internet und reichen diese an den Browser durch.

Die eingesetzte Software (Squid 3) bietet darüber hinaus Caching-Funktionalität, d.h. das Zwischenspeichern von Web-Objekten (Dokumente, Bilder, Stylesheets, Javascript-Dateien usw.) auf dem Server selbst. Wird ein solches Objekt später erneut angefordert, kann der Server auf die im lokalen Dateisystem gespeicherte Kopie zurückgreifen. Die Caching-Funktionalität wird derzeit aber nicht genutzt.

Alle modernen Browser wie Firefox, Opera, Safari oder der Internet Explorer bieten die Möglichkeit, einen Proxy-Server einzubinden, der die beschriebene Mittlerfunktion wahrnimmt. Alternativ kann ein Browser so konfiguriert werden, dass eine direkte Verbindung zum Internet hergestellt wird. Allerdings steht diese Option nur dann zur Verfügung, wenn der Rechner, auf dem der Browser installiert ist, über eine sogenannte öffentliche IP-Adresse verfügt.

Zahlreiche Rechner im Uni-Netz (UMRNet) sind jedoch aus Sicherheitsgründen mit einer privaten IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.x.y (mit y < 192) versehen und somit zwingend auf die Verwendung der vom HRZ betriebenen Proxy-Cache Server angewiesen, um überhaupt Dokumente aus dem Internet abrufen zu können. Der Server fungiert dabei als Proxy für die Protokolle HTTP, HTTPS und FTP (via HTTP, s. u.).

Achtung: Bei Squid handelt es sich um einen HTTP-Proxy, der prinzipbedingt keine vollwertige Unterstützung für FTP bietet. Insbesondere können keine Verbindungen von regulären FTP-Programmen über die Proxy-Server aufgebaut werden, da bei der Verbindung zwischen Squid und den Client-Programmen ausschließlich HTTP(S) zum Einsatz kommt.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte per Mail an www@hrz.uni-marburg.de.

Zuletzt aktualisiert: 30.04.2018 · Tobias Müllerleile

 
 
 
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