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Pilotprojekte

Um unterschiedliche fachliche Anforderungen und Praktiken in das Projekt einfließen zu lassen, tauschen sich die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ausgewählten Pilotprojekten intensiv mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen und Qualifikationsstufen aus. Je nach Ausgangslage können an dieser Stelle bereits gezielt Beratung und Hilfestellung erfolgen, z.B. bei Fragen zu Metadaten, archivwürdigen Formaten oder zu aktuell möglichen Veröffentlichungs- und Archivierungslösungen u.a. in der UB und am HRZ. Der Übergang zu einer begleitenden Arbeit kann dabei fließend sein.

Informatik

AG Datenbanksysteme, Prof. Dr. Bernhard Seeger, Partner im Projekt German Federation for the curation of Biological data (GFBio): Das DFG-Projekt GFBio hat das Ziel, eine nachhaltige, serviceorientierte, nationale Dateninfrastruktur als Grundlage für datenintensive Anwendungen im Bereich der Biologie und Umweltwissenschaften bereitzustellen. Beteiligt sind etablierte Datenarchive und -portale wie PANGAEA für Umweltdaten, SILVA für molekulare Daten und die wichtigsten deutschen naturwissenschaftlichen Sammlungen. Die AG Datenbanksysteme entwickelt im Rahmen von GFBio ein System zur Visualisierung, Aggregation und Transformation des breiten Spektrums von Daten der Biodiversitätsforschung. Themen der Zusammenarbeit umfassen Datenarchive und Metadatenstandards in der Biologie sowie Fragen zur Datenqualität für die Nachnutzung von Forschungsdaten.

altorienralistik
CNMS: Das interdisziplinäre Centrum für Nah- und Mittelost-Studien (CNMS) zeichnet sich durch eine breite Expertise in unterschiedlichsten Themenbereichen, wie Sprachen, Geschichte, Literatur, Religion, Archäologie, Geographie, Politik, Sozialwissenschaften und Wirtschaft der MENA-Region (Middle East and North Africa) sowie Iran und die Türkei aus. Ein aktueller Forschungsschwerpunkt des Zentrums liegt auf dem Thema eHumanities und Nah- und Mittelost-Studien. Unter anderem liegen als erste digitale Fachanwendungen Glossare und Indizes sowie Texte aus dem Bereich der Altorientalistik vor. Wie mit Transliterationen im Hinblick auf ein Forschungsdatenmanagement umgegangen werden könnte, ist eine Fragestellung unserer Zusammenarbeit.

entwicklungsbiologietiere
Entwicklungsbiologie der Tiere, Lehrstuhl Prof. Dr. Renate Renkawitz-Pohl, Arbeitsgruppen Jun. Prof. Dr. Susanne Önel und Dr. Christina Rathke: Der Lehrstuhl ist mit seinen zentralen Fragestellungen zu Zellbiologie und Tumorforschung an einem der zentralen Forschungsthemen der Universität Marburg beteiligt und in unterschiedliche überregionale Forschungsvorhaben eingebunden - zuletzt beispielsweise im SFB-TRR81 "Chromatin Changes in Differentiation and Malignancies", einem gemeinsamen Projekt der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg, dem Max-Planck-Institut in Bad Nauheim und Erasmus Medical Centre in Rotterdam. Der Schwerpunkt in der Zusammenarbeit liegt auf der Strukturierung, Speicherung und dem archivgerechten Umgang mit bildgebenden Verfahren in Form von mikroskopischen Bildern.

Sprachtheorie und PsycolinguistikSprachtheorie und Psycholinguistik und LOEWE-Schwerpunkt "Fundierung linguistischer Basiskategorien", Lehrstuhl Prof. Wiese: Die grundlegende Frage der Arbeitsgruppe ist, wie sich sprachliche Strukturen und mentale Repräsentationen zueinander verhalten, wie also Grammatik und Kognition zusammenhängen. Dazu werden grammatiktheoretische und empirische Vorgehen kombiniert. Linguistische Analysen ergänzen sich daher mit experimentellen Studien. Für letztere werden auch direkte Beobachtungen der Hirnaktivität, besonders mittels EEG-Untersuchungen verwendet. Der Schwerpunkt des Austauschs liegt auf dem Workflow für die EEG-Daten und der technischen Organisationsstruktur.

icwc

Am ICWC wirken mehrere wissenschaftliche Disziplinen, vor allem Rechtswissenschaft, Geschichtswissenschaft und Sozialwissenschaften zusammen, um das Völkerstrafrecht und seine Anwendung unter verschiedenen Blickwinkeln zu erforschen und historische Quellen systematisch zu dokumentieren. Im Rahmen eines Kooperationsvertrags mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) hat das ICWC vereinbart, Teile seiner umfangreichen Datenbank für die Legal Tools zur Verfügung zu stellen. Die Legal Tools stellen über eine digitale Plattform Datenbanken, virtuelle Bibliothek und Anwendungssoftware zum Völkerstrafrecht bereit. Der Fokus des Austausches liegt auf der organisatorischen und technischen Struktur der umfangreichen Erschließung und Auswertung von Inhalten mithilfe von Access-Datenbanken.

Weitere Pilotprojekte folgen.

Zuletzt aktualisiert: 09.11.2016 · Dr. Esther Krähwinkel

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

Forschungsdatenmanagement, Biegenstr. 36, 35032 Marburg
Tel. +49 6421-28-24310, Fax +49 6421-28-21345, E-Mail: forschungsdaten@uni-marburg.de

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