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Welf-Gerrit Otto M. A.

Wiss. Mitarbeiter, Projektmitarbeiter

Philipps-Universität Marburg » Gesellschaftswissenschaften und Philosophie » Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft

Welf-Gerrit Otto M. A.

Telefon* 28-26522
Fax* 28-26515
E-Mail* welf-gerrit.otto@staff
Raum 108
Gebäude Geb. Biegenstr. 9
Adresse Biegenstraße 9
35032 Marburg (Paketpost: 35037 Marburg)

*Die allgemeine Vorwahl für die Telefonnummer lautet "+49 (0)6421". E-Mail-Adressen sind nur im Intranet klickbar. Um eine richtige E-Mail-Adresse zu erhalten, fügen Sie bitte ".uni-marburg.de" bzw. "uni-marburg.de" an.

 

Biografische Notiz:

Geboren 1977 in Göttingen, aufgewachsen an der Nordsee. Lebt und arbeitet in Berlin. Studium der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft, Völkerkunde und Religionsgeschichte in Freiburg/Brsg. und Marburg/Lahn. 2004 Magisterarbeit zur Kolonialgeschichte Grönlands. Dissertationsprojekt zur Rezeption des hohen Alters in populären medialen Kontexten.

2005 Mitarbeit am interdisziplinären Forschungsprojekt 'Menschenbilder' im Zentralarchiv der Deutschen Volkserzählung Marburg. Ausstellungs- und Projektarbeit an verschiedenen deutschen Museen zur Kulturgeschichte von Naturlandschaften und Wildnis. 2006 Fortbildung zum Fachreferenten für Museumsdokumentation und Kulturmarketing. 2007 bis 2008 wissenschaftliche Mitarbeit am Forschungs- und Ausstellungsprojekt 'Zwischen Identität und Image - die Popularität der Brüder Grimm in Hessen' am Marburger Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Marburger Institut für Europäische Ethnologie im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten interdisziplinären Forschungsprojekts 'Gutes Leben im hohen Alter angesichts von Verletzlichkeit und Endlichkeit – eine Analyse von Altersbildern in öffentlichen Diskursen und Alltagspraktiken'.
Daneben weitere Publikations- und Vortragsprojekte zu anderen Themen (s.u.).


 
 

Derzeitige Arbeitsschwerpunkte/Interessen:

Kulturwissenschaftliche Alter(n)sforschung, Erzähl-/Märchenforschung, Museologie, Schwellenkunde, Rezeption östlicher Religionsphilosophien im Westen, Neopaganismus, Körpertechniken.


 
 

Publikationen:

 

'[T]he journey into the land of forgetfulness'. Metaphors of old age and dementia in the media. (Gemeinsam mit Heinrich Grebe und Harm-Peer Zimmermann). In: Kriebernegg, Ulla/Maierhofer, Roberta/Mörtl, Heidrun (Hgg.): 'The Ages of Life'. Living and Aging in Conflict? Aging Studies in Europe, Vol. 3. Münster: LIT. [im Erscheinen].

Zugewinn im Defizit. Sinnfenster in der populären Rezeption von Demenzen. In: Kruse, A./Zimmermann,H.-P. (Hg.): Gutes Leben im hohen Alter – Das Altern in seinen Entwicklungsmöglichkeiten und Entwicklungsgrenzen verstehen. Heidelberg: AKA Verlag.

Zwiespältige Altersbilder in Altersratgebern: Optimierung versus Akzeptanz. In: Informationsdienst Altersfragen, 1. 38. Jg. (2011), hrsg. vom Deutschen Zentrum für Altersfragen: Berlin. S. 4-9.

Bilder von Elan und Elend – Das Forschungsprojekt ‚Gutes Leben im hohen Alter'. (Gemeinsam mit Heinrich Grebe). In: Mitterbauer, H./Scherke, K. (Hg.): Moderne. Kulturwissenschaftliches Jahrbuch, 6. Jg. „Alter und Altern“, Innsbruck, Wien, Bozen: Studienverlag.

Weisheit oder Verfall? Von der Polarität populärer Hochaltrigkeitsbilder am Beispiel gegenwärtiger Ratgeberliteratur. In: Van Elsbergen, A./Engelhardt, F./Stiefbold, S. (Hg.): Ansichten – Einsichten - Absichten. Beiträge aus der Marburger Kulturwissenschaft, Marburg 2010. S. 211-231.

Zwischen Leisten und Loslassen. Altersbilder in der Ratgeberliteratur der Gegenwart. In: Informationsdienst Altersfragen, 5, 36. Jg. (2009), hrsg. vom Deutschen Zentrum für Altersfragen: Berlin. S. 6-11.

Entrückte Orte. Zur Popularität der Märchenillustrationen von Otto Ubbelohde in Marburg und Umgebung. In: Hessische Vereinigung für Volks- und Kulturforschung (Hg.): Zwischen Identität und Image. Die Popularität der Brüder Grimm in Hessen. Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung, 44/45. Marburg: Jonas 2008. S. 120-170.

Das Superweib vom Märchenteich. Kontroversen um eine Skulptur der Frau Holle auf dem Hohen Meißner. In: Hessische Vereinigung für Volks- und Kulturforschung (Hg.): Zwischen Identität und Image. Die Popularität der Brüder Grimm in Hessen. Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung, 44/45. Marburg: Jonas 2008. S. 426-455.

Von Grimm war wenig die Rede. Wandlungen im Gebrauch des Hanauer Nationaldenkmals. In: Hessische Vereinigung für Volks- und Kulturforschung (Hg.): Zwischen Identität und Image. Die Popularität der Brüder Grimm in Hessen. Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung, 44/45. Marburg: Jonas 2008. S. 52-119.

Land im Fluss. Die Oldenbroker Wildbahn auf Fotografien von Johann Duis damals und heute. In: Fansa, Mamoun (Hg.): Museumsjournal Natur und Mensch. Naturkunde, Kulturkunde, Museumskunde, 1(2005). Landesmuseum Natur und Mensch. Oldenburg: Isensee 2006. S. 95-117.

 

Vorträge:


Von Silversex und Sugardaddys. Alterssex zwischen Emanzipation und Disziplinierung. Symposium: Altern in unserer Zeit, Deutsches Hygienemuseum, Dresden, 07.07.2012.

Beheimatungen – Illustrationen der Grimmschen Märchen als Technik der Verortung und Aneignung. Tagung: Vom Flop zum Welterfolg. 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, Evangelische Akademie Hofgeismar, 23.-25.03.2012.

Das Forschungsprojekt 'Gutes Leben im hohen Alter'. Deutsches Zentrum für Altersfragen, Berlin, 25.10.2011.

'Affirmativ-Anders-Artig' – Positives in populären Demenz-Diskursen. Sektionstagung Altern und Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie: Anders Altern?! – Kulturelle und soziale Plastizität des Alter(n)s, Christian-Albrechts-Universität, Kiel, 21.-22.10.2011.

Zugewinn im Defizit – Sinnfenster in der populären Rezeption von Demenzen. Symposium: Gutes Leben im hohen Alter: Das Altern in seinen Entwicklungsmöglichkeiten und Entwicklungsgrenzen verstehen, Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg, 06.07.2011.

Altersbilder in der Ratgeberliteratur der Gegenwart – Einblicke in die Arbeit des kulturwissenschaftlichen Teilprojekts zur Studie 'Gutes Leben im hohen Alter'. NAR-Symposium (Netzwerk AltersfoRschung): Gutes Leben im hohen Alter: Das Altern in seinen Entwicklungsmöglichkeiten und Entwicklungsgrenzen verstehen, Ruprechts-Karls-Universität, Heidelberg, 20.01.2011.

Frau Holle – das Superweib. Festvortrag zur Eröffnung der 9. Göttinger Märchenwoche: Frau Holle und Co, Altes Rathaus, Göttingen, 20.10.2010.

 

Kontakt:wgotto@web.de

Zuletzt aktualisiert: 07.02.2012 · Waltraud Görge

 
 
 
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Europäische Ethnologie / Kulturwissenschaft, Biegenstraße 9, D-35032 Marburg
Tel. 06421/28-26516, Fax 06421/28-26515, E-Mail: europ.ethnologie@staff.uni-marburg.de

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