Imagined Families in Mobile Worlds
Special Issue of Ethnologia Eurpaea. Journal of European Ethnology, Volume 42:2, 2012
Families ³on the move², ³Euro-orphans², and ³transnational mothers² - more than ever before, talk about the family is permeated with opportunities and challenges currently presented by an increasing, border-crossing mobility. A glance at European press and media coverage shows that the family has recently become an object of public attention, and one that seems to indicate primarily a state of crisis. This special issue critically addresses not only the prophecies of the end of the family, but also the apparent paradox inherent to the new models of familiarity under conditions of increased mobility. The case studies in this special issue focus on the ways in which social actors seek to concretize as well as control what family could or should be.
Das vorliegende Sonderheft entstand im Ergebnis einer Tagung, die vom DFG-Projekt ³Transnationale Familiarität² im April 2011 in Marburg abgehalten wurde.
Antje van Elsbergen, Franziska Engelhardt, Simone Stiefbold (Hg.): Ansichten Einsichten Absichten. Beiträge aus der Marburger Kulturwissenschaft. Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie e.V.. Marburg 2010
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Marburger Instituts für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft haben sich 25 Lehrende in diesem Band versammelt, um von ihren wissenschaftlichen Erfahrungen, Erwartungen und Freuden zu berichten. Die Begleiterinnen und Begleiter der Europäischen Ethnologie in Marburg, die sich hier zu Wort melden, sind sowohl Anverwandte aus der jüngeren Vergangenheit als auch gegenwärtige Angehörige des Instituts. Zusammen erschaffen sie mit ihren Beiträgen zu Forschungsschwerpunkten, Felderfahrungen, Theorieansätzen und (Fach-) Geschichte ein Zeichen der Gemeinsamkeit in der Vielfalt – kein Monument, kein Mahmal, eher ein Souvenir, das von gemeinsam verbrachter Zeit erzählt und zu weiteren Projekten ermuntert.
Dieser Band ist zugleich die erste Publikation des Fördervereins Marburger kulturwissenschaftliche Forschung und Europäische Ethnologie - MakuFEE e.V..
Verkaufspreis: 12 € für Mitglieder des Vereins, sonst 16 €. Zu erwerben bei Antje van Elsbergen
Christian Schönholz, Karl Braun (Hg.): Marburg 1960 – 2010. Streifzüge durch die jüngere Stadtgeschichte. Ein Lesebuch. Jonas Verlag. Marburg 2010.
In der bunten Vielfalt der präsentierten Originaldokumente, welche Studierende im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts zusammengestellt haben, zeigt sich der individuelle Stadtcharakter, der Habitus Marburgs, die spezifische Art und Weise, wie die jeweils aktuellsten Tendenzen in die protestantisch grundierte Tradition der kleinen Universitätsstadt Eingang finden und Gestalt gewinnen. Dabei sind auch all die Kuriositäten, das Stadtgeflüster und die lautstarken Auseinandersetzungen dokumentiert, welche die letzten 50 Jahre hervorgebracht haben.
Marburg, könnte man sagen, ändert sich ständig, ist ständig im Fluß, aber dieses Fließen und die daraus resultierenden, gestaltannehmenden Neusetzungen gehen doch auf sehr marburgerische Weise vor sich.

Marita Metz-Becker, Susanne Maurer (Hg.): Studentinnengenerationen. Hundert Jahre Frauenstudium in Marburg. Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur 96. Marburg 2010.
Drei Studentinnengenerationen – von den 30er bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts – kommen in dieser Stadtschrift zu Wort. Sie berichten vom universitären Alltag in Marburg, von entbehrungsreichen Kriegs- und Nachkriegsjahren, von der Veränderung der Hochschule durch die Studenten- und Frauenbewegung, von Hoffnungen und Erfolgen, aber auch von Kämpfen und Niederlagen in der über viele Jahrzehnte patriarchal geprägten Institution Universität.
Julia Franke, Harm-Peer Zimmermann (Hg.): Grimmskrams & Märchendising. Panama-Verlag. Berlin 2008.
Gegenwärtig erleben wir einen Grimm- und Märchenboom: Es gibt Märchenfestspiele und Märchenparks, Märchenesoterik, Märchentherapie, Märchenfolklore, Märchenschlösser, ganze Märchenstädte. Für Konsumgüter wird mit Märchenmotiven geworben und auch die Filmbranche greift immer wieder auf populäre Märchenstoffe zurück. Grimms Märchen sind zu einem Bestandteil der Massenkultur und Erlebnisgesellschaft geworden. Der Begleitband zur Ausstellung „Grimmskrams & Märchendising“ von 2009 macht die Grimm- und Märchenbegeisterung in all ihren unterschiedlichen Facetten erstmals zum Thema.


