Glossar
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Der Aktionsplan für Energieeffizienz wurde am 19. Oktober 2006 durch die Kommission angenommen. Ziel des Aktionsplans ist die Umsetzung von Maßnahmen, die das Ziel einer Reduzierung des Gesamtprimärenergieverbrauchs um 20% bis 2020 unterstützen. Im Einzelnen umfasst dies folgende Maßnahmen:
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beschreibt Meerengen, wie z.B. in Malakka und Singapur. |
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Unter deutschem EU-Vorsitz sollte im März 2007 ein Aktionsplan zur Verwirklichung einer „Energiepolitik für Europa“ verabschiedet werden. Einen Entwurf dieses Aktionsplans hatte die Europäische Kommission Rat und Parlament unter dem Titel „Eine Energiepolitik für Europa“ bereits im Januar vorgelegt. Mit der „Energiepolitik für Europa“ werden folgende Ziele verfolgt:
Die Entscheidungen der Mitgliedsstaaten in Bezug auf ihren Energiemix und ihre Hoheit über die primären Energiequellen werden uneingeschränkt respektiert. |
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Energieeffizienz bedeutet dass man das gleiche Endergebnis mit weniger Energie erreichen kann oder dass man auf bestimmte Energiedienstleistungen (Heizung, Licht) in gewissem Maße verzichtet[2]. Energie soll also nicht verschwendet, sondern rationell und effizient eingesetzt werden[3]. Zum Beispiel arbeiten alte Kraftwerke nach einer umfangreichen Modernisierung viel effizienter[4]. Energieeffizienz wird mit Hilfe der Indikatoren Energieproduktivität und Energieintensität gemessen[5]. |
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„Energiesparen beschreibt Maßnahmen, die zu einem geringeren Energieverbrauch führen.“[6] Energieeinsparungen führen meist zu einer Verbesserung der Energieeffizienz. |
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Das Thema Energieeffizienz ist auch in Verbindung mit dem europäischen Bürger zu betrachten. Die EU hat sich das Ziel gesetzt den Bürger generell aufzuklären, dass die Energiereserven schwinden, aber auch Aufklärung über Anbieter und Bezugsmöglichkeiten zu betreiben, um auf diesem Weg das schwächste Glied der Energiekette zu schützen, weil dieser sehr anfällig gegenüber Preiserhöhungen ist[7]. |
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Frühjahrgipfel im März 2007,Brüssel Beschluss der 27 Staats- und Regierungschefs der EU zu neuen energie-und klimapolitischen Zielen:
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Ein Grünbuch ist, im Falle der EU, eine, von der Kommission veröffentlichte Mitteilung, um eine Diskussion in einem bestimmten Politikbereich anzuregen. Damit leitet sie einen Konsultationsprozess auf europäischer Ebene ein, da dass Grünbuch eine Palette an Ideen präsentiert, wie ein Politikbereich künftig umgesetzt werden könnte. Auf ein Grünbuch folgt ein konkretes Weißbuch. |
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„Nach bisherigem Wissen ist der Transport von Gas über mehr als 4000 Kilometer nicht mehr wirtschaftlich. Die Druckverluste sind zu hoch und es ist in der Regel sinnvoller Erdgas in Form von Flüssiggas (LNG) über die Ozeane zu verschiffen und in den Flüssiggas-Terminals wieder in den gasförmigen Zustand zu bringen.“[9] Deutschland streitet gerade mit den Niederlanden über den Flüssiggasterminal für Europa. |
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EU-Netz von Energiesicherheits-Korrespondenten bestehend aus Vertretern der Kommission, Vertretern der Mitgliedsstaaten und des Sekretariats des Rates. Die offizielle Gründung fand am 10.05.2007 statt. Das Netzwerk wurde eingeführt um ein Forum zur Zusammenarbeit zu schaffen in dem es vor allem um geregelten Informationsaustausch zum Thema Energie geht. Die NESCO-Mitglieder sind über ein geschütztes Webportal in der Lage gemeinsam über Situationen und Entwicklungen in den einzelnen Nachbarstaaten zu diskutieren und die Einflüsse auf die EU-Energiesicherheit einzuschätzen. Dabei stehen sie in engem Kontakt mit der Koordinierungsgruppen „Erdgas“ und „Erdölversorgung“. Die EU ist bis zu diesem Zeitpunkt von dem Erfolg der NESCO überzeugt, die Streitigkeiten frühzeitig ernennen und helfen kann Energiekonflikte zu vermeiden in dem weitere EU-Institutionen eingeschaltet werden[10]. |
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Das Projekt der Ostseepipeline, auch Nord-Stream, früher North European Gas Pipeline, NEGP, bezeichnet das deutsch-russische Unterfangen ab 2010 Erdgas aus Russland durch die Ostsee an jeglichen Transitländern vorbei nach Deutschland zu transportieren. Getragen wird das Projekt von der Nord Stream AG. Gesellschafter auf russischer Seite ist Gazprom und auf deutscher Seite sind es Eon-Ruhrgas und die BASF-Tocher Wintershall[11]. |
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PKA Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (zw. EU & Russland) |
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Die Beziehungen zwischen der EU und Russland fußen auf einem Partnerschaftsabkommen, das 1994 initiiert wurde und schließlich 1997 in Kraft trat[12]. Das Partnerschaftsabkommen, das in ähnlicher Weise auch mit acht weiteren Ländern in Europas Nachbarschaft abgeschlossen wurde, soll den politischen Dialog fördern und zu einer Zusammenarbeit anregen[13]. Das Abkommen läuft 10 Jahre und wird automatisch um ein Jahr verlängert, wenn keine Partei Einspruch erhebt[14]. Aktuell werden von beiden Seiten neue Verhandlungen angestrebt, zu denen es aber noch nicht gekommen ist. Die letzte wichtige Entscheidung betraf die Vereinbarung zu den gemeinsamen „vier Räumen“, die beim EU-Russland-Gipfel im Mai 2005 verabschiedet wurde (1. Raum der Wirtschaft; 2. Raum der Sicherheit, der Freiheit und des Rechts; 3. Raum der äußeren Sicherheit; 4. Raum der Forschung, Bildung und Kultur)[15]. |
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Als Solana-Papier wird der 2003 unter der Leitung Javier Solanas, dem Generalsekretär und Hohen Repräsentanten der GASP, erarbeitete Entwurf zur europäischen Sicherheitsstrategie bezeichnet. Der Entwurf wurde Ende 2003 angenommen und stellt eine Weiterentwicklung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) dar[16]. |
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Ein Weißbuch enthält konkrete Vorschläge für ein Tätigwerden der Gemeinschaft in einem Bereich. Weißbücher folgen auf Grünbücher. |
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In den Weißbüchern, herausgegeben vom Bundesministerium der Verteidigung, erklärt die Bundesregierung die Ziele und Prioritäten ihrer Sicherheitspolitik, sowie die Rolle und zukünftigen Aufgaben der Bundeswehr. Das letzte erschienene Weißbuch stammt aus dem Jahr 2006. Das vorgehende Weißbuch war zwölf Jahre früher, im Jahre 1994, erschienen. Im Weißbuch 2006 wird die Energiesicherheit als ein zukünftiges Feld der Sicherheitspolitik benannt, jedoch werden keine konkreten Maßnahmen oder Zielvorgaben benannt. |
[1] vgl. Mitteilung der Kommission 2006 KOM 545
[7] Eine Energiepolitik für Europa 10.1.2007, KOM(2007) 1.
[8] Hebecker/ Schultheiss, 2007,1.
[10] vgl. MEMO 07/533 2007, 1.
[11] vgl. nTV.de 2005; vgl. Nord Stream AG 2007.
[12] vgl. Partnerschafts- und Kooperationsabkommen 2007,1.
[13] vgl .Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (PKA) 2006, 1.
[14] vgl. EU-Russia Relations 2006, 1.

