Die Philipps-Universität Marburg
In den ersten drei Jahrhunderten der wechselvollen
Universitätsgeschichte schwankte die Studentenzahl stets zwischen 30
und 300. Der große Aufschwung - auch für die Stadt selbst - setzte erst
ein, als Hessen 1866 von Preußen annektiert und die
Philipps-Universität königlich preußische Universität wurde. Innerhalb
von 20 Jahren vervierfachte sich die Zahl der Marburger Studierenden.
Die sogenannte Alte Universität am Rudolphsplatz, im Stil der Neugotik
gestaltet, wurde 1879 auf dem Gelände des ehemaligen
Dominikanerklosters fertiggestellt.
Ihre entscheidende Expansion erlebte die Philipps-Universität - wie
die meisten Hochschulen - nach 1960, als immer mehr Abiturienten ins
Studium strebten.

