Auswirkungen der Habitatfragmentierung auf gefährdete Arten der Gattungen Saxifraga und Lychnis
Die zunehmende Fragmentierung von Habitaten hat zu einem starken
Rückgang vieler früher häufiger Grünlandarten beigetragen. In diesem
Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Museum für Naturgeschichte
Luxemburg die Populationsbiologie jeweils zweier Arten einer Gattung
verglichen, von denen eine schon immer selten war, da sie nur in
natürlich fragmentierten Felshabitaten vorkommt und die andere erst in
den letzten Jahrzehnten durch anthropogene Einwirkungen selten geworden
ist. Als Modellarten dienen
Saxifraga rosacea ssp. sternbergii und S.
granulata sowie Lychnis viscaria und L.
flos-cuculi.
Die Untersuchungen umfassen Studien der genetischen Diversität, der Reproduktionsbiologie sowie der Plastizität und Reaktionsnorm der Arten.
Beteiligte: Tania Walisch, Guy Colling, Prof. Diethart Matthies.
Förderung: Fond de Recherche
Scientifique, Luxembourg.

