Sozial- und Rehabilitationspädagogik
| Philipps-Universität Marburg Fachbereich 21, Institut für Erziehungswissenschaft Bereich: Sozial- und Rehabilitationspädagogik Pilgrimstein 2, 1. Etage 35032 Marburg (PLZ für Paketlieferung ist 35037) Sekretariat (Raum 01010a): Oeffnungszeiten Tel.: +49 (0)6421 28-24913 Fax: +49 (0)6421 28-24914 E-Mail: SoReha(at)staff.uni-marburg.de |
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Soziale und rehabilitationspädagogische Arbeit bezieht sich auf Menschen mit ganz unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. Das Spektrum reicht von konkreter und alltäglicher Hilfe zur Lebensbewältigung über die Konzeption, Planung und Organisation von Diensten, bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Forschung. Es umfasst auch Arbeitsansätze, die auf eine längerfristige Förderung der Betroffenen zielen (Kompetenzentwicklung, Bildungsangebote).
Soziale und rehabilitationspädagogische Arbeit nimmt Menschen mit Unterstützungsbedarf in ihren spezifischen Lebenslagen und in ihren Menschen- und Bürgerrechten wahr. Das bedeutet, Adressatinnen und Adressaten auch in ihrer Würde und in ihrem Eigen-Sinn anzuerkennen und ihren Ansprüchen auf Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe zur Durchsetzung zu verhelfen.
Pädagoginnen und Pädagogen mit den Schwerpunkt Sozial- und Rehabilitationspädagogik verfügen nach Abschluss ihres Studiums über Grundkompetenzen, die sie befähigen, in allen Feldern der psychosozialen Arbeit im Rahmen öffentlicher und privater Organisationen sowie im Bereich der Selbsthilfe eigenverantwortlich tätig zu werden.
Die in diesem Studiengang zusammengebundenen Disziplinen Sozial- und Rehabilitationspädagogik haben je eigene Traditionen und dabei unterschiedliche fachwissenschaftliche Perspektiven und Methoden entwickelt. So fokussiert die Rehabilitationspädagogik eine individuumszentrierte, eher klinische Perspektive, während die Sozialpädagogik ihren Fokus auf die Schnittstelle Subjekt bzw. soziale Gruppe und Lebenswelten/Gesellschaft setzt. Beide Zugangsweisen ergänzen sich in dem gemeinsamen Schwerpunkt fruchtbar.
Pädagogik und ihre Teildisziplinen sind Fachrichtungen, deren Theoriebildung stets nur im Kontext und in der Auseinandersetzung mit der Praxis voranschreiten kann - einer Praxis, die sich unter den je konkreten historischen Rahmenbedingungen permanent verändert. Ein erfolgreicher Studienabschluss ist Nachweis eines fachspezifischen Wissensstandes, der auf der Theorie-, Empirie- und Handlungsebene angesiedelt ist und historische sowie zukunftsbezogene Perspektiven integriert.
Da das Feld der Sozial- und Rehabilitationspädagogik sehr breit und vielfältig ist und die Studieninhalte dennoch eine ausreichende Vertiefung erfahren sollen, empfiehlt es sich, das Studium exemplarisch anzulegen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsbereichs Sozial und Rehabilitationspädagogik
Prof. Dr. Susanne Maurer , Lehrstuhl für Sozialpädagogik
und ihre MitarbeiterInnen
Denise Bergold-Caldwell, Magdalena Chlond, Eva-Maria Gries, Michael Klebsch, Jasmin Scholle
Prof. Dr. Heike Schnoor, Lehrstuhl für Rehabilitationspädagogik
und ihre MitarbeiterInnen
Magdalena Chlond, Uta-Kristina Meyer
Prof. Dr. Eckhard Rohrmann, Lehrstuhl für Sozial- und Rehabilitationspädagogik
und seine MitarbeiterInnen
Daniela Molnar, Carolin Tillmann
und
Prof. Dr. Meinolf Peters, Honorarprofessor
PD Dr. Monika Lang
Iris Männle und Julia Busch: Praktikum
im Bachelor Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Dr. Margarete Suschek und ihre Mitarbeiterin Sylvia Wisniewski: Praktikum im Master Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Stefan Wißmach Kontakt und Beratung zum Weiterbildungsmaster Blinden- und Sehbehindertenpädagogik
Ingrid Sandner Sekretariat,
Angaben zur Erreichbarkeit und zu den Sprechzeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten Sie unter dem jeweiligen Namen in der „Personensuche“ des Dropdownfelds „Direktlinks“, das sich rechts oben auf jeder Internetseite der Philipps-Universität befindet. In diesem Personenverzeichnis sind auch unsere externen Lehrbeauftragten aufgeführt.
So finden Sie uns
- Vom Hauptbahnhof aus (Fußweg, etwa 10 Minuten):
Vom Hauptausgang folgen Sie der Bahnhofstraße bis zum Ende. Dann nach links in die Elisabethstraße. Diese mündet an der Kreuzung, gleich nach der Elisabethkirche in den Pilgrimstein. Ca. 50 m weiter auf der linken Straßenseite finden Sie unser Haus Nr. 2. - Vom Hörsaalgebäude aus (Fußweg, 7 Minuten):
Wenn Sie das Hörsaalgebäude verlassen, wenden Sie sich nach links und kommen vom Parkplatz aus über einen Fußgängerweg in eine Seitenstraße (Johannes-Müller-Straße), der Sie folgen bis Sie auf die Deutschhausstraße treffen. Sie biegen links ab und bleiben auf der linken Straßenseite. An der Kreuzung links von der Elisabethkirche wenden sie sich nach links in den Pilgrimstein und finden ca. 50 m weiter auf der linken Straßenseite unser Haus Nr. 2. - Mit dem Auto aus Richtung Süden kommend:
Von der B3 kommend nehmen Sie die Ausfahrt Marburg-Bahnhofstr. Nach ca. 100 m kommen Sie auf die Zimmermannstraße und biegen nach etwa 60 Metern rechts in die Neue Kasseler Str. ein. Nach ca. 500 Metern biegen Sie rechts in die Bahnhofstraße ein und folgen ihr bis zum Ende, wo Sie sich nach links einordnen und in die Elisabethstraße abbiegen. Sie fahren weiter geradeaus an der Elisabethkirche vorbei über die Kreuzung und befinden sich schon auf dem Pilgrimstein. Ca. 50 m weiter auf der linken Straßenseite finden Sie unser Haus Nr. 2. - Mit dem Auto aus Richtung Norden kommend:
Von der B3 kommend nehmen Sie die Ausfahrt Marburg-Bahnhofstr. Dann biegen Sie rechts in die Bahnhofstraße ein und folgen ihr bis zum Ende, wo Sie sich nach links einordnen und in die Elisabethstraße abbiegen. Sie fahren weiter geradeaus an der Elisabethkirche vorbei über die Kreuzung und befinden sich schon auf dem Pilgrimstein. Ca. 50 m weiter auf der linken Straßenseite finden Sie unser Haus Nr. 2.

