Die Entstehungsgeschichte
Im Rahmen des Bildungsstreiks im Juni 2009 und der daraus hervorgegangenen Besetzung des politikwissenschaftlichen Instituts wurde unter den beteiligten Studierenden über Missstände und Kritikpunkte viel diskutiert. Der Wunsch nach intensiverem statusübergreifendem Austausch sowie stärkerer Mitbestimmung seitens der Studierenden wurde von Seiten der Professor_innen in der später folgenden Direktoriumssitzung des Instituts für Erziehungswissenschaft positiv aufgenommen. Daraufhin wurde ein statusübergreifendes Treffen organisiert, aus dem ein von Studierenden selbstverwaltetes Seminar hervorging, welches mittlerweile als "Lernort Uni-Fokus: selbstbestimmt, mitbestimmt, studentisch" fester Bestandteil am Institut geworden ist. Das Seminar soll hochschulpolitische Engagement in den Studienalltag integrieren und den Austausch im Fachbereich sowie mit Projekten zu Bildungsthemen fördern. Außerdem ist das Seminar ein Freiraum für sonst nicht im Uni-Alltag übliche Lernformen. Die Institutstage werden im Kontext dieses Seminars vorbereitet und organisiert.
Der Institutstag
Die Einführung des Institutstags im Zuge des selbstverwalteten Seminars stößt auf positive Resonanz. Er soll als eine Plattform dienen, auf der alle am Institut vertretenen Gruppen zusammenkommen, um miteinander die Zukunft des Instituts zugestalten. Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen, technisch administratives Personal und Professor_innen sollen Gelegenheit haben ihre Vorstellungen und Kritikpunkte zu artikulieren, um Entscheidungsprozesse im Institut demokratischer zu gestalten.
Vergangene Institutstage:

