Portrait Karin Hardebusch

Der Master Erziehungs- und
Bildungswissenschaft ist forschungsorientiert. Das war der Grund, warum
ich mich für diesen Master entschieden habe. Außerdem fand ich die
Möglichkeit toll, mich in einem Schwerpunkt, entweder in
Sozialpädagogik oder in der Erwachsenenbildung/Außerschulischen
Jugendbildung spezialisieren zu können. Nach diesen Schwerpunkten sind
auch die Veranstaltungen für zwei Module gestaltet, die aufeinander
aufbauen. In diesen Modulen haben wir bereits viele Einrichtungen
besucht und hatten auch Gäste aus der Praxis in unseren Seminaren.
Neben den Schwerpunktmodulen können wir unsere Fähigkeiten in Beratung,
Moderation und Supervision ausprobieren und dazu lernen.
Ein Modul ist komplett auf Forschungsmethoden ausgerichtet, was ich
persönlich klasse finde, denn damit kannte ich mich noch gar nicht aus.
Das Wissen aus dem Methodenseminaren können wir in den
Forschungswerkstätten mit eigenen Forschungsprojekten umsetzen. Diese
Werkstätten machen mir am meisten Spaß, da wir nicht nur allein sondern
auch in Gruppen arbeiten können. Die Ergebnisse aus einer Werkstatt
werden sogar veröffentlicht. Weiter belegen wir noch ein
Praktikumsmodul, das unser Forschungspraktikum begleitet. Hier setzt
jeder Studierende ein eigenes Projekt im Rahmen seines Praktikums um.
Interessant sind auch die Seminare zu weiteren Themenbereichen, z.B. zu
Öffentlichkeitarbeit, Netzwerkarbeit oder
Organisationsentwicklung.
Beschreiben Sie ... ein aktuelles Projekt aus dem Studium, an dem Sie gerade arbeiten:
In einer Forschungswerkstatt haben wir
als Gruppe zwei Gruppeninterviews mit Studierenden organisiert, in
denen es darum ging, herauszufinden, wie Studierende zu Bio-Produkten
stehen. Wir wollten herausfinden, welche Motive Studierende beim
Einkaufen für oder gegen den Griff zu Bio-Produkten verfolgen. Während
der Durchführung des Projekts wurden uns Probleme deutlich, auf die wir
in der Theorie niemals gekommen wären, z.B. Probleme in der Gewinnung
von Teilehmer_innen für die Interviews oder auch ganz simple technische
Probleme. Die Auswertung der Daten war zwar nicht ganz einfach aber wir
wurden gut durch die Seminarleitung unterstützt und konnten dann
schließlich unseren eigenen Forschungsbericht abgeben.
Beschreiben Sie ... die Betreuung im Studiengang:
Die Betreuung im Studiengang ist sehr
gut, denn ich finde, dass alle Dozenten ein offenes Ohr für uns haben.
Auch wenn es mal eng wird und man Probleme im Studium hat, sind die
Lehrenden für uns da. Durch das Mentoren-Programm hatten wir von Anfang
an einen festen Ansprechpartner und auch die Welcome-Days waren super,
denn die Kontakte der ersten Tage halten immer noch.
Beschreiben Sie ... die Zielsetzung, mit der Sie den Studiengang studieren:
Ich mache den Master, weil ich zum
einen das Promotionsrecht erwerben möchte aber eigentlich wollte ich
einfach noch mehr lernen. Nach meinem ersten Studium habe ich zwei
Jahre gearbeitet und hatte das Gefühl, dass es da noch viel mehr gibt,
was mich interessiert. Und bisher wurde diese Erwartung erfüllt und ich
merke, dass ich vor allem in der Forschung schon ganz schön fit
geworden bin.

