Dr. Gundula Ludwig
Kontakt
Dr. Gundula Ludwig
Philipps-Universität MarburgZentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung
Wilhelm Röpke Str. 6, Raum 03F05
35032 Marburg
Tel. 06421/282 4823
ludwigg@staff.uni-marburg.deKurzbiographie
Studium der Erziehungswissenschaften/Kritische Geschlechter- und Sozialforschung an den Universitäten Wien, Innsbruck, Berlin und New Orleans. Promotion am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien im März 2010. Titel der Dissertation: „Geschlecht regieren. Staatstheoretische Überlegungen zum Verhältnis von modernem Staat und vergeschlechtlichter Subjektkonstitution“.
Seit August 2010 wissenschaftliche Geschäftsführerin am Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Universität Marburg
September 2011-Dezember 2011 Fulbright Visiting Professor am Department of Gender, Women, and Sexuality Studies/ University of Minnesota
September 2006 – August 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien
August 2009-Dezember 2009 Visiting Scholar am Department of Political Science at the University of California, Berkeley
Forschungsschwerpunkte
Politische Theorie, feministische Staatstheorie, sozialwissenschaftliche Gender Studies, Theorien der Subjektkonstitution, Queer Theory, Theorien und Politiken der Intersektionalität
Veröffentlichungen (Auswahl)
Monographie
- Geschlecht regieren. Staat, Subjekt und heteronormative Hegemonie. Frankfurt/M.: Campus Verlag, 2011. http://www.campus.de/isbn/9783593394114.
Sammelbände
- Staat und Geschlecht. Grundlagen und aktuelle Herausforderungen feministischer Staatstheorie. Hg. gemeinsam mit Birgit Sauer und Stefanie Wöhl, Baden-Baden: Nomos Verlag, 2009
- Liebesverhältnisse. Hg. gemeinsam mit Miriam Boyer, Frigga Haug u.a., Berlin: Argument Verlag, 2008
Aufsätze (Auswahl)
- Kritik als Haltung unter universitären Bedingungen. In: Kurswechsel 1/2011.
-
From the heterosexual matrix to heteronormative hegemony. Initiating a dialogue between Judith Butler and Antonio Gramsci about queer theory and politics. In: Maria do Mar Castro Varela/Nikita Dhawan/Antke Engel (Hg.): Hegemony and Heteronormativity. Re-Visiting „The Political” in Queer Politics, Aldershot: Ashgate 2011
- Zur Dekonstruktion von „Frauen“, „Männern“ und „dem Staat“. Foucaults Gouvernementalitätsvorlesungen als Beitrag zur Weiterentwicklung feministischer poststrukturalistischer Staatstheorie. In: femina politica 2/2010
- Performing Gender, Performing the State. Vorschläge zur Theoretisierung des Verhältnisses von modernem Staat und vergeschlechtlichter Subjektkonstitution. In: Ludwig, Gundula/Sauer, Birgit/ Wöhl, Stefanie (Hg.): Staat und Geschlecht. Grundlagen und aktuelle Herausforderungen feministischer Staatstheorie. Baden-Baden: Nomos Verlag, 2009
- Governing Gender. The integral State and gendered Subjection. In: McNally, Mark/Schwarzmantel, John (Hg): Gramsci and Global. Politics: Hegemony and Resistance. London: Routledge, 2009.
- „Endlose Transaktionen“. Eine hegemonietheoretische Aneignung Foucaults und deren Nutzen für die feministische Staatstheorie. In: PROKLA 151, 2008, zusammen mit Markus Griesser
- Die Liebe ist ein seltsames Spiel. Weibliche Vergesellschaftung in Liebesverhältnisse. In: Das Argument 273, 2008, zusammen mit Helga Amesberger, Claudia Dietl und Brigitte Halbmayr
- Regieren und Geschlecht. Feministische Überlegungen zur neoliberalen Transformation des Staates im Anschluss an Foucaults Gouvernementalitätsstudien. In: Bidwell-Steiner, Marlen/Wagner, Ursula (Hg.): Freiheit und Geschlecht – Offene Beziehungen, prekäre Verhältnisse, Wien/Innsbruck: Studienverlag, 2008
- Die Politisierung des Alltäglichen. Stellungskrieg um Subjektformen. In: A.G. Gender-Killer (Hg.): Das gute Leben. Linke Perspektiven auf einen besseren Alltag. Münster: Unrast-Verlag, 2007, zusammen mit Brigitte Bargetz
- Gramscis Hegemonietheorie und die staatliche Produktion von vergeschlechtlichter Subjekten. In: Das Argument 270, 2007
- Zwischen „Unternehmerin ihrer selbst“ und „fürsorgender Weiblichkeit“. Regierungstechniken und weibliche Subjektkonstruktionen im Neoliberalismus. In: beiträge zur feministischen theorie und praxis, Nr. 68, Köln, 2006
- Neue Perspektiven für soziale Gerechtigkeit? Eine kritische Analyse sozial- und gleichstellungspolitischer Leitlinien der Europäischen Union im Kontext sich verändernder Staatlichkeit. In: Degener, Ursula/Rosenzweig, Beate (Hg.): Soziale Gerechtigkeit im Zeichen gesellschaftlichen und politischen Strukturwandels – feministische Perspektiven. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2006, zusammen mit Ines Hofbauer

