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Canadian Studies Day 2013: Perspectives on/from Canada

 

Robert Campbell
Beim Canadian Studies Day 2013 referierte Robert Campbell, Politikwissenschaftler und Präsident der Marburger Partneruniversität Mount Allison in Sackville (New Brunswick), über den kanadischen Ministerpräsidenten Stephen Harper.
Von Politik über Geschichte bis zur Literatur und Kultur Kanadas – Lehrerfortbildung des Marburger Zentrums für Kanada-Studien

Beim traditionellen Canadian Studies Day des Marburger Zentrums für Kanada-Studien referierten namhafte kanadische Forscherinnen und Forscher über schulrelevante Themen rund um das zweitgrößte Land der Erde.

Am 24. Mai fand im Kanada-Saal der Universitätsbibliothek eine Lehrerfortbildung zum Thema „Perspectives on/from Canada“ statt, die vom Marburger Zentrum für Kanada-Studien in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrerbildung der Philipps-Universität organisiert wurde. Die Veranstaltung war Teil der traditionellen Marburger Canadian Literature Days, die das Zentrum seit mehr als zehn Jahren veranstaltet. Seit Kanada 2010 Referenzland im hessischen Zentralabitur geworden ist, besteht eine große Nachfrage nach Informationen und Unterrichtsmaterialien zu Kanada. Durch zahlreiche Aktivitäten in der Lehrerfortbildung versucht das Marburger Zentrum für Kanada-Studien diesen Bedarf zu decken.

Unter dem Thema „Perspectives on/from Canada“ gaben am Canadian Studies Day hochkarätige Gastredner aus Kanada den Lehrerinnen und Lehrern Einblick in aktuelle Diskussionen zu Themen aus Politik, Geschichte, Literatur- und Kulturwissenschaft. Professor Robert Campbell, der Präsident der Partneruniversität Mount Allison in Sackville (New Brunswick), referierte zum Thema „Stephen Harper’s Canada: The First Decade.“ In Ihrem Vortrag „Western Canadian History: New Perspectives and Resources“ räumte die Geschichtsprofessorin Sarah Carter von der University of Alberta mit einigen Missverständnissen über die kanadischen First Nations auf. Professorin Christl Verduyn (Mount Allison University) referierte zum Thema „Canadian Studies: Cultural Contours“ und bot den Teilnehmern so einen Überblick über das Feld der Kanada-Studien. Die Referntinnen und Referenten gaben den Lehrenden Ressourcen und hilfereiche Hinweise für die  Unterrichtsgestaltung an die Hand. Neben den Fachreferenten hielt auch Marie-Claire Hall von der Botschaft von Kanada aus Berlin einen Vortrag, in dem sie den Marshall McLuhan Salon, ein interaktives Lernzentrum, vorstellte und erklärte, auf welche Weise Lehrer von dessen Angeboten profitieren können. An einem großen Büchertisch hatten die Teilnehmer zudem die Möglichkeit, ausgewählte Werke der Charles Taylor Book Collection, die Teil der Marburger Kanada-Sammlung ist, sowie Werke der Gastredner und aktuelle Unterrichtsmaterialien, die vom Ernst Klett Verlag zur Verfügung gestellt wurden, einzusehen.

Zu Gast beim Canadian Studies Day waren auch Professor Martin Thornton und die Literaturwissenschaftlerin Jessica Ballantine vom Centre for Canadian Studies der University of Leeds, mit dem das Marburger Zentrum für Kanada-Studien weitere Kooperationen plant.

Den Abschluss der Fortbildung, der neben Lehrern auch zahlreiche andere Interessenten beiwohnten, bildete die Lesung der Gastrednerin Christl Verduyn, die neben einigen ihrer Gedichte auch eine Kurzgeschichte las. Auch der Dichter Walter Hildebrandt präsentierte eine Auswahl seiner preisgekrönten long poems und beeindruckte die Zuhörer mit Geschichten aus seinem Leben sowie seinem großen Wissen rund um Kanadas First Nations.

Das Marburger Zentrum für Kanada-Studien bedankt sich beim Ursula-Kuhlmann-Fonds, der Universitätsbibliothek, dem Zentrum für Lehrerbildung, der Botschaft von Kanada, dem Ernst Klett Verlag, sowie bei allen Vortragenden und Helfern für die Unterstützung.

Die Veranstaltung wurde vom Institut für Qualitätsentwicklung als Lehrerfortbildung akkreditiert. Weitere Informationen finden Sie über die Homepage des hessischen Instituts für Qualitätsentwicklung (IQ-Angebotsnummer: 01374733)

 

Marie-Claire Hall
Marie-Claire Hall von der Botschaft von Kanada in Berlin stellte den Marshall McLuhan Salon, ein interaktives Lernzentrum für Schule und Wissenschaft, vor.
Programm


10.30-10.45

Begrüßung durch den Vizepräsidenten für Forschung, Nachwuchs und Wissenstransfer Prof. Dr. Ulrich Koert

10.45-12.15 Prof. Dr. Robert Campbell (Mount Allison University, Sackville, New Brunswick): Stephen Harper's Canada: The First Decade
13.45-14.15 Marie-Claire Hall (Embassy of Canada, Berlin): The Marshall McLuhan Salon - Interactive Learning Center of the Embassy of Canada: A Resource for German Teachers
14.15-15.45 Prof. Dr. Sarah Carter (University of Alberta, Edmonton, Alberta): Western Canadian History: New Perspectives and Resources
16.00-17.30 Prof. Dr. Christl Verduyn (Mount Allison University, Sackville, New Brunswick): Canadian Studies: Cultural Contours
18.00-20.00 Reading: Christl Verduyn and Walter Hildebrandt (Edmonton, Alberta)










Sarah Carter
Die Historikerin Sarah Carter klärte die Teilnehmer der Fortbildung über Missverständnisse über die kanadischen First Nations auf.






















Walter Hildebrandt
Der kanadische Dichter Walter Hildebrandt begeisterte die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht nur mit seinen Gedichten, sondern auch mit seinem Expertenwissen rund um die First Nations.





















Christl Verduyn
Beim Canadian Studies Day 2013 hielt Christl Verduyn einen einführenden Vortrag zur Literatur und Kultur Kanadas. Am Abend las sie aus ihrem Gedichtband Silt.

Zuletzt aktualisiert: 04.06.2013 · Anett Vömel

 
 
 
Marburger Zentrum für Kanada-Studien

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