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Coming to Terms with a Child / Ein Kind kommt zur Sprache

Coming to Terms with a Child, das autobiografische Langgedicht des kanadischen Dichters und Dramatikers Henry Beissel erschien 2011 bei Black Moss Press. Nun liegt das Werk auch in einer zweisprachigen Ausgabe mit dem Titel Coming to Terms with a Child / Ein Kind kommt zur Sprache beim Verlag Literaturwissenschaft vor. Beissel ist mit seinem Gedicht besonders bei seinen Lesungen in Deutschland auf große Resonanz gestoßen. Die zweisprachige Ausgabe, die Beissel selbst übersetzt hat, enthält jedoch mehr als eine wörtliche Übersetzung von Coming to Terms with a Child. Beim Übersetzen kamen Erinnerungen, Stimmen und Gedanken zutage, die der Dichter in Ein Kind kommt zur Sprache einfließen lässt.

In diesem Langgedicht setzt sich der kanadische Dichter und Dramatiker Henry Beissel mit seiner Jugend im Dritten Reich und während des Kriegs auseinander, um sich und seinem  Enkel Rechenschaft abzulegen. In vierzehn Abschnitten beschreibt Beissel Stationen seines Lebens von ersten Kindheitserinnerungen an seine Eltern über seine Schulzeit in Nazideutschland bis hin zu seiner Tätigkeit als Dolmetscher für die Alliierten nach Ende des Krieges und zur Entscheidung, Deutschland den Rücken zu kehren und in seiner neu gefundenen Heimat Kanada Professor für englische Literatur zu werden. Der Text ist im Verlag Literaturwissenschaft.de - mit einem Vorwort von Prof. Dr. Martin Kuester - in englischer und deutscher Sprache erschienen.

Henry Beissel ist Dichter, Dramatiker, Essayist und Übersetzer und lebt in Ottawa. Sein schriftstellerisches Engagement wurde in Kanada auf nationaler Ebene durch die kontroverse politisch-literarische Zeitschrift Edge bekannt, die er in Edmonton, Alberta, gründete und von 1963 bis 1969 herausgab. Seitdem hat er über dreißig Bücher veröffentlicht, die sowohl in Kanada als auch im Ausland große literaturkritische Aufmerksamkeit fanden. Er wurde zu Lesungen überall in Kanada und darüber hinaus in den USA, Süd- und Zentralamerika, Europa, Afrika und China eingeladen.

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