Attraktive Adresse auch für das Ausland
Sowohl bei Wissenschaftlern als auch bei Studierenden ist die Philipps-Universität seit jeher eine bevorzugte Adresse: So zählt sie nach einem Ranking der Alexander von Humboldt-Stiftung zum exklusiven Zirkel der knapp zwei Dutzend Hochschulen, für die sich die Hälfte aller Gastwissenschaftler der Humboldt-Stiftung entscheidet. Parallel dazu studieren jährlich rund 2150 junge Menschen aus über 120 Nationen in Marburg. Nicht zufällig, denn rund 50 individuelle Kooperationsabkommen und Austauschvereinbarungen mit Hochschulen in zwei Dutzend Ländern eröffnen Interessenten die Möglichkeit, auch außerhalb der Landesgrenzen akademische Erfahrungen zu sammeln zusätzlich zu den europaweiten Austauschprogrammen.
Aufgrund ihrer besonders guten Umsetzung der europäischen Austauschprogramme trägt die Philipps-Universität, als eine von nur fünf deutschen Hochschulen, das E-Quality Siegel. Ähnlich gut und erfolgreich ist der Austausch mit über 200 amerikanischen Universitäten, unter anderem mit den Brethren Colleges Abroad (BCA) auch hier wieder eine über 100-jährige Tradition! Historische Wurzeln hat auch der außergewöhnlich enge Austausch mit der Lomonossow-Universität in Moskau nicht zuletzt dank der Marburger Studienjahre des Universalgelehrten Michail W. Lomonossow Mitte des 19. Jahrhunderts.
Gestern wie heute sind ausländische Studierende nicht nur willkommen, sondern die Hürden für ein Studium an der Philipps-Universität werden immer mehr überwunden: Das International Undergraduate Study Program (IUSP) erlaubt Bachelor-Studierenden, alle erforderlichen Studienleistungen in englischer Sprache zu erbringen und gleichzeitig intensiven Deutschunterricht zu nehmen, der ebenfalls auf die heimatlichen Studienleistungen anzurechnen ist. Auch für herausragende Graduates ist die Philipps-Universität mit ihren teilweise international ausgerichteten Graduiertenkollegs eine gute Adresse. Gemeinsame Promotionsverfahren mit ausländischen Partnerhochschulen erleichtern ihnen zunehmend die Weiterqualifizierung in Marburg.
Wenn nicht für ein Studium, dann zumindest für einige Wochen zieht es junge Leute aus aller Welt nach Marburg: Die Hessische Internationale Sommeruniversität vermittelt seit Ende des 19. Jahrhunderts deutsche Geschichte und Kultur und ist damit der zweitälteste deutsche Ferienkurs. Selbstverständlich ist die Sommeruniversität so organisiert, dass die erbrachten Studienleistungen an den Heimatuniversitäten anrechenbar sind.
Ausländischen Spitzensportlern bietet die Philipps-Universität ein bundesweit einmaliges Studium und Sport-Programm: Während ihres Studiums können die sporterfolgreichen Studierenden ihr Training auf gewohntem Niveau fortsetzen.

