X. Entwicklungsplanung der Fachbereiche 2011 - 2015
Die Philipps-Universität Marburg bekennt sich mit der Entwicklungsplanung ihrer Fachbereiche zur in den Fachkulturen sachgerecht ausdifferenzierten Vielfalt von Wissenschaft. Disziplinarität und Spezialisierung bilden das Fundament für qualitativ hoch stehende interdisziplinäre Vernetzung in Forschung, Nachwuchsförderung und Lehre in der Universität und über die Grenzen der Universität hinaus, und sie erfordern fachspezifisch unterschiedene Schwerpunktsetzungen in der Tätigkeit der nächsten Jahre.
Die Pläne der Fachbereiche enthalten somit Aussagen zu den Grundsätzen der wissenschaftlichen Aktivitäten sowie zu Schwerpunkten in Forschung, Nachwuchsförderung und Lehre. Diese werden bei Neubesetzungen von Professuren, sofern diese während des Planungszeitraums erfolgen, beachtet. Details sind auch den Tabellen zu entnehmen, insbesondere den Blättern zu den Studiengängen und Studierenden sowie zu den Kooperationen.
Die Entwicklungsplanung der Fachbereiche (Details siehe Gesamtdokument der mittleren Entwicklungsplanung) ist von der großen Sorge um die sich verschlechternden Rahmenbedingungen für ihre Arbeit getragen. Dies betrifft vor allem:
- die abnehmende Ausfinanzierung der Strukturpläne
- die bestehende hohe kapazitäre Auslastung bzw. Überlastung nahezu aller Lehreinheiten, die in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird und die durch zusätzliche Bund-Länder-Finanzierung (Hochschulpakt 2020) nicht aufgefangen werden kann
- den erhöhten Betreuungsaufwand in den Bachelor- und Masterstudiengängen
- die gravierenden räumlichen Engpässe vor allem bei den Unterrichtsräumen.

