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Entwicklungsplanung der Philipps-Universität

Südfassade hoch
Foto: Oliver Geyer

Die im Jahr 1527 gegründete Philipps-Universität ist die älteste und traditionsreichste Hochschule in Hessen. Sie verfügt über ein breit gefächertes Studienangebot in 16 Fachbereichen, das vielfältige Kombinationsmöglichkeiten eröffnet. Mit ihren rund 22.500 Studierenden und etwa 4.000 Beschäftigten ist die Universität ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt Marburg, in der es – abgesehen von den Nachfolgefirmen der früheren Behringwerke – praktisch keine Großindustrie gibt. Die Universität stellt überdies mit dem Landgrafenschloss sowie mit ihren Museen und Sammlungen, den unter ihrer Obhut stehenden wertvollen historischen Bauwerken sowie ihren breit gefächerten Veranstaltungsangeboten einen wesentlichen kulturellen Faktor für die mittelhessische Region dar. Sie zieht Studierende aus dem ganzen Bundesgebiet an und liegt mit einem Anteil von 12 Prozent an ausländischen Studierenden drei Prozentpunkte über dem bundesweiten Durchschnitt.

In Fortführung ihrer Tradition und bei der Weiterentwicklung ihres Profils und ihrer Leistungen richtet sich die Philipps-Universität nach folgenden Grundsätzen, die Bestandteil der am 17. Februar 2011 abschließend beratenen und beschlossenen mittelfristigen Entwicklungsplanung sind:

  • Die Philipps-Universität versteht sich als Hochschule in gesellschaftlicher Verantwortung. Sie ist ein Ort der Reflexion der Grundlagen und ethischer Implikationen von Wissenschaft im produktiven Dialog mit Politik, Arbeitswelt und allen Gruppen der Gesellschaft.
  • National und international kompetitive Forschung an der Philipps-Universität gründet auf innovativer disziplinärer Forschung Einzelner und organisiert sich zur Bearbeitung umfassender Fragen in kooperativen disziplinären Netzwerken und interdisziplinären Verbünden mit überregionaler, nationaler und internationaler Reichweite. Die Philipps-Universität begreift Forschung aus unterschiedlichen Perspektiven als wesentlichen Beitrag zur „Erschließung der Welt“.
  • Der Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses gelten besondere Anstrengungen. Durch neue Formen der Betreuung und Kooperation der Promovierenden sowie der jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird an der Philipps-Universität die frühe Selbstständigkeit unterstützt.
  • Das Studium an der Philipps-Universität soll die Entwicklung der Studierenden zu vielseitig interessierten und kritisch denkenden sowie selbstbewusst und umsichtig agierenden Persönlichkeiten fördern. Dazu gehören eine solide fachliche Ausbildung, ein Bewusstsein für internationale Zusammenhänge, die mobilitätsförderliche Studienorganisation, nach Möglichkeit die Einbindung in Forschungsaktivitäten, der Erwerb von überfachlichen Schlüsselqualifikationen, die Bezugnahme auf und die Information über berufliche Praxis und die Unterstützung von Bemühungen, sich mit Wissensgebieten außerhalb des primären Faches zu befassen. Das Studium soll Studierende motivieren und vorbereiten, auch nach dem Studium weiterzulernen.
  • Die Philipps-Universität pflegt strategische Kooperationen mit den in der Region ansässigen Wissenschaftseinrichtungen.
  • Im intensiven Austausch mit der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Akteuren trägt die Philipps-Universität zur Verbreitung und Nutzung universitären Know-hows und wissenschaftlicher Erkenntnisse bei.
  • Mit vielfältigen Angeboten zur wissenschaftlichen Weiterbildung öffnet sich die Philipps-Universität für das lebenslange Lernen. Spezielle Weiterbildungsstudiengänge vernetzen die Universität mit universitären und außeruniversitären Partnern im In- und Ausland.
  • Die Philipps-Universität orientiert sich bei der Realisierung der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft und im Berufsfeld Hochschule am Prinzip des Gender Mainstreaming. Die Philipps-Universität realisiert Chancengleichheit und bietet Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit Familienverantwortung. Benachteiligungen von Frauen in der Wissenschaft und im Berufsfeld Hochschule müssen überwunden werden.
  • Personalauswahl und Personalentwicklung sind als Qualitätsmerkmal Teil der strategischen Ausrichtung der Philipps-Universität und tragen dazu bei, berufliche Karriere- und persönliche Lebensplanung zu ermöglichen.
  • Die Philipps-Universität strebt attraktive Studien- und Arbeitsbedingungen für Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Die Service-Einrichtungen und die Universitätsverwaltung unterstützen Studium und Wissenschaft nach Kräften.
  • Behinderte Studierende werden durch Betreuung, Beratung und studienunterstützende Maßnahmen besonders gefördert.
  • Qualitätssicherung und -entwicklung sind eine Gesamtaufgabe und erstrecken sich auf alle Bereiche der Philipps-Universität: auf Forschung und Lehre sowie Studium und Weiterbildung, auf die wissenschaftlichen und auf die Service-Einrichtungen sowie auf die Verwaltung.

Weitere Informationen (Das vollständige Dokument der mittelfristigen Entwicklungsplanung kann hier heruntergeladen werden):

I. Forschung
II. Lehre und Studium
III. Wissenschaftlicher Nachwuchs
IV. Internationales
V. Chancengleichheit
VI. Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement
VII. Wissenstransfer und Weiterbildung
VIII. Infrastruktur
IX. Budgetsteuerung
X. Entwicklungsplanung der Fachbereiche

 

Zuletzt aktualisiert: 19.12.2011 · Pressestelle

 
 
 
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