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VIII. Infrastruktur

IX. 1. Bauliche Entwicklung und Nachhaltigkeitsstrategie

Die Universität verfolgt mit der baulichen Entwicklungsplanung die folgenden Gesamtziele:

  • eine erhebliche Stärkung der wissenschaftlichen Interaktion in Forschung und Lehre
  • eine organisatorische Neuausrichtung
  • eine Verbesserung der Interaktion zwischen Universität und Stadt
  • die Steigerung der Attraktivität der Philipps-Universität im Wettbewerb um die besten Köpfe und damit die Steigerung der Attraktivität des Standorts Marburg
  • mittel- und langfristige Reduktion von Betriebskosten durch energetisch günstige, für die Nutzung durch sich dynamisch entwickelnde Wissenschaften geeignete Bauten.

Universität und Land sind seit 2006 zu einer Gesamtkonzeption gelangt, die folgende Bestandteile aufweist:


Gemeinsam mit dem Land wird die Philipps-Universität darauf hinwirken, dass im Rahmen einer integralen Planung eine deutliche Verringerung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen zusammen mit einer nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung, einer den Lebens- und Arbeitsbedürfnissen der Nutzer angepassten baulichen Struktur und niedrigen Kosten der Betriebsführung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes realisiert werden. Die derzeit geltenden Energieverbrauchsstandards sollen um mindestens 25 Prozent unterschritten werden. Auch die Baumaßnahmen im Rahmen der laufenden Bauunterhaltung sollen mit diesen Zielsetzungen geplant und durchgeführt werden.
Die Philipps-Universität hat sich mit dem im Mai 2009 beschlossenen Projekt „CO2-neutrale Philipps-Universität“ das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 trotz Wachstum die CO2-Emissionen zu halbieren. Sie wird in den sieben definierten Arbeitsfeldern des Projekts die begonnenen Aktivitäten fortsetzen und weitere Initiativen starten. Einen herausgehobenen Stellenwert hierbei nehmen die überfällige Modernisierung der Wärmeerzeugung auf den Lahnbergen sowie die ökonomische und ökologische Optimierung der Wärmeversorgung im Lahntal ein.

IX. 2. Informationsinfrastruktur

Die Philipps-Universität sieht sich als moderne, effiziente und sich ständig weiterentwickelnde Hochschule. Ein grundlegender Bestandteil hierfür ist eine Informationsinfrastruktur, die allen Bereichen (Forschung, Lehre, Verwaltung, Leitung) der Hochschule gleichermaßen zuverlässig und in hoher Qualität zur Verfügung steht. Auf der Grundlage eines strategischen Gesamtkonzeptes wird das Hochschulrechenzentrum der Philipps-Universität zum modernen IT-Servicezentrum entwickelt. Auf der Basis eines integrierten Informationsmanagements wird es einerseits technische Infrastrukturen und allgemeine Basisdienste allen Bereichen der Universität zur Verfügung stellen und ständig optimieren. Anderseits werden zielgruppenorientierte Dienste in enger Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und den Fachbereichen der Universität entwickelt und angeboten. Ziel ist es, allen Nutzerinnen und Nutzern auf Basis ihres individuellen Zugriffsprofils (Identitätsmanagement) zu jedem Zeitpunkt und ortsunabhängig genau die Informationen zur Verfügung zu stellen, die zur Erfüllung der jeweiligen Aufgaben benötigt werden.

Aspekte der Sicherheit und des Datenschutzes werden durch entsprechende Authentifikationsverfahren und Datenschutzkonzepte sichergestellt. Durch Dezentralisierung entstandene Insellösungen werden möglichst durch ganzheitliche Lösungen ersetzt und dadurch nachhaltig für die Hochschule sichergestellt. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Betriebskonzepts für die gesamte IT-Infrastruktur an der Philipps-Universität wird Green-IT unter organisatorischen wie technischen Aspekten berücksichtigt. Zur weiteren Effizienzsteigerung im Bereich Information und Kommunikation ist die Philipps-Universität offen für hochschulübergreifende Kooperationen auf Landes- und Bundesebene.

Die Philipps-Universität etabliert ein modernes studierendenzentriertes und integriertes Campusmanagement-System, das eng mit der E-Learning-Plattform verzahnt ist und in dem der Datenschutz durch ein differenziertes Rechte- und Rollenmanagement sichergestellt ist. Sie setzt auf eine einheitliche webbasierte E-Learning Plattform (ILIAS), deren Weiterentwicklung sie vorantreibt. Die Philipps-Universität Marburg und die Justus-Liebig-Universität Gießen bauen im Rahmen eines durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Kooperationsprojektes einen E-Klausuren-Service für Fachbereiche der beiden mittelhessischen Universitäten auf und entwickeln diesen weiter.

Die Universitätsbibliothek setzt die Partizipation im hessenweiten Konsortium zur effizienten Versorgung mit elektronischen Medien fort. Im Rahmen der Planung zum Neubau der zentralen Universitätsbibliothek entwickelt sie zusammen mit dem Hochschulrechenzentrum, den Fachbereichen und Einrichtungen Konzepte zur Versorgung der Universität mit Medien. Sie setzt ein Personalentwicklungskonzept um.

Im Bereich fachbasierter, digitaler Informationsangebote bauen Hochschulrechenzentrum und Universitätsbibliothek gemeinsam mit ausgewählten Fachbereichen und wissenschaftlichen Einrichtungen Repositorien für Forschungsprimärdaten aus dem Bereich der Kultur- und Naturwissenschaften auf. Insbesondere werden für den Bereich der visuellen Forschungsprimärdaten die vorhandenen Kompetenzen im Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg herangezogen. Dabei werden Strukturen, die modellhaft in Projekten erarbeitet werden, in den Regelbetrieb überführt, um hochwertige Forschungsdaten nachhaltig aufzubewahren und nach Abschluss des jeweiligen Forschungsunternehmen nach den Erfordernissen von Open Access öffentlich verfügbar zu machen.

In Abstimmung mit den Rechenzentren der anderen hessischen Universitäten und der Landesregierung trägt die Philipps-Universität zur landesweiten Konzipierung des Hochleistungsrechnens bei. Innerhalb dieses Öko-Systems wird aufgrund des gestiegenen Rechenbedarfs der Marburger RechenCluster (MaRC) erneuert. Die Anpassung der Netze an den gestiegenen Bedarf wird fortgesetzt; dafür sind jährlich weiterhin zusätzliche Landesmittel erforderlich.

Zuletzt aktualisiert: 19.12.2011 · Pressestelle

 
 
 
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