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II. Lehre und Studium

Bis zum Wintersemester 2011/12 sind alle Studiengänge mit akademischem Abschluss auf Bachelor- und Masterabschlüsse umgestellt worden. Bundesweit und auch an der Philipps-Universität wurde deutlich, dass diese unter hohem Zeitdruck und ohne hinreichende Vorbereitungen vollzogene Umstellung der Studiengänge im Rahmen der Bologna-Reform teilweise neue Probleme hervorgerufen hat. Die Philipps-Universität verfolgt mit Nachdruck die Zielsetzung, die Studien- und Prüfungsbedingungen unter Beteiligung der Studierenden, der Lehrenden und von Expertinnen und Experten im Bereich der Verwaltung und der Service-Einrichtungen kontinuierlich zu verbessern.

Die Studienwahl soll  mit dem Ziel unterstützt werden, dass Studierende ein für sie interessantes und geeignetes Studium wählen. Durch geeignete Maßnahmen, die neben der Aufarbeitung von Defiziten bei den Studienanfängerinnen und -anfängern auch die Qualifizierung des Lehrpersonals umfassen, sollen die Übergangsschwierigkeiten von der Schule in das Studium sowie in den ersten Semestern vermindert werden. Die Studienangebote sollen anspruchsvoll, aber auch studierbar sein. Sie müssen Spielraum für den Blick über den Tellerrand des eigenen Studienfaches hinaus und für weitere Aktivitäten wie zum Beispiel ein Engagement in der universitären Selbstverwaltung lassen. Möglichst viele Studierende sollen das Studium mit Erfolg abschließen.

  • Wichtige Maßnahmen zur Verringerung der Studienabbruchquoten sind die Weiterentwicklung von Studieninformation und -beratung und der Ausbau von Orientierungsprogrammen. Die Philipps-Universität setzt hier sowie in der Verbesserung des Unterrichts für Studienanfänger und Studienanfängerinnen den Schwerpunkt in dem Antrag im Programm des Bundes und der Länder für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (2011-2016).
  • Die Philipps-Universität erweitert ihr Angebot zur Qualifizierung von Lehrkräften im Rahmen des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM).
  • Ein zentrales Instrument sind die „Allgemeinen Bestimmungen der Philipps-Universität für Studien- und Prüfungsordnungen in Bachelor- und Masterstudiengängen“, die zur Standardisierung und damit zur Vergleichbarkeit und Qualität der Studienangebote beitragen. Sie sind mit Blick auf die Reformdebatte und die modifizierten Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz auf der Grundlage der „Leitlinien der Studiengangentwicklung konsekutiver Studiengänge und für Lehramt an der Philipps-Universität“ (2009) im Jahr 2010 neu gefasst worden und somit verbindlich. Sie werden im Zuge von Akkreditierungs- und Reakkreditierungsverfahren in studiengangspezifische Ordnungen umgesetzt. In Verbindung hiermit ist eine Optimierung der Prüfungsverwaltung angestrebt.
  • Bei den Erst- und Reakkreditierungsverfahren der Bachelor- und Masterstudiengänge sieht die Philipps-Universität erheblichen Verbesserungsbedarf. Seitens der Agenturen muss den unterschiedlichen Zielsetzungen der beiden Verfahren stärker Rechnung getragen werden, ihr Aufwand ist deutlich zu reduzieren. Perspektivisch strebt die Philipps-Universität eine Umstellung auf die Systemakkreditierung an.
  • Konzeptbildung und Qualitätssicherung der Lehreraus- und -weiterbildung an der Philipps-Universität liegen in der Zuständigkeit des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL), das die Lehrangebote der Fachbereiche koordiniert, fördert und evaluiert sowie die Praxisphasen organisiert. Die Philipps-Universität erwartet die Unterstützung der Landesregierung für eine die verschiedenen Phasen der Lehrerbildung übergreifende, einheitliche Konzeption. Für die erste Phase strebt sie auf der Grundlage regelmäßiger und systematischer Evaluationen ihrer Leistungen nach Verbesserung ihrer Angebote. Dazu wird sie die „Allgemeinen Bestimmungen für das Lehramt an Gymnasien“ im Licht der Erkenntnisse aus der Arbeit an den „Allgemeinen Bestimmungen“ für die Bachelor- und Masterstudiengänge erneuern.
  • Die Philipps-Universität wird darüber hinaus den Dialog mit der Berufspraxis intensivieren. Die modellhafte Entwicklung und Erprobung reformorientierter und zugleich effizienzsteigernder Instrumente hat sich bewährt, deshalb wird die Philipps-Universität im Rahmen der Studienstrukturprogrammförderung des Landes neue Projekte beantragen und weiter im Hessischen Kooperationsprojekt Bologna (HeKoB) mitarbeiten.
  • Die Philipps-Universität ist sich ihrer Verantwortung gegenüber den Studierenden und Studieninteressierten, gerade auch in der Phase der doppelten Abiturjahrgänge, bewusst. Die Studierenden müssen auch in dieser Phase auf demselben qualitativen Niveau einer forschungsbasierten Lehre versorgt werden wie in den vergangenen Jahren und in der Gegenwart, obwohl die Philipps-Universität in weiten Bereichen bereits hoch ausgelastet und teilweise überlastet ist. Die Philipps-Universität wird sich deshalb in besonders attraktiven und stark nachgefragten Studiengängen um einen deutlichen Aufwuchs an Studienplätzen bemühen; in den Schwerpunkten des Forschungsprofils werden die Masterangebote weiterentwickelt. Die Universität strebt eine möglichst gleichmäßige Auslastung ihrer Studiengänge an. Sie wird daher weitere Zulassungsbeschränkungen nicht vermeiden können.

 

 

Zuletzt aktualisiert: 19.12.2011 · Pressestelle

 
 
 
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