11.11.2019 Workshop 'Artes docendi - Die Didaktiken "alter" Sprachen im Zwiespalt der Traditionen' in der Philipps-Universität

Workshop der "kleinen" Fächer der Philipps-Universität zur Sprachdidaktik am 7.11.2019

Foto vom Workshop "Artes Docendi - Die Didaktiken alter Sprachen im Zwiespalt der Traditionen" am 7. November 2019 in Marburg
Foto: Vera Tsukanova
Workshop "Artes Docendi - Die Didaktiken alter Sprachen im Zwiespalt der Traditionen" am 7. November 2019 in Marburg

Der Unterricht in „alten“ Sprachen wie Klassisches Arabisch, Altgriechisch, Latein, Biblisches Hebräisch, Altäthiopisch, Mittelhochdeutsch oder Sanskrit ist fester Bestandteil vieler Studiengänge. In einem gemeinsamen Workshop am 7. November 2019, der als eine Veranstaltung im Rahmen von UMR vernetzt gefördert wurde, kamen Fachvertreter zahlreicher kleiner Fächer der Philipps-Universität zusammen um sich über die Didaktik ihrer angebotenen Sprachen auszutauschen und zu reflektieren.

Es zeigte sich, dass trotz stark unterschiedlicher Rahmenbedingungen die Grundfragen häufig ähnlich sind: 1.) Grammatikwissen und Fähigkeit zur Texterschließung sind gleichermaßen wichtig und bedingen einander. 2) Autochthone Traditionen der Sprachbeschreibung sind häufig eine didaktische Herausforderung und müssen mit systematischer und terminologischer Klarheit begegnet werden. 3) Wissen sollte synoptisch mit Regel und Textbeispiel vermittelt werden. 4) Die Fähigkeit zum Verständnis auch anspruchsvoller Texte muss in allen Fällen erklärtes Ziel der Ausbildung bleiben. 5) Digitale Lehrmaterialen oder Audiobeispiele können sinnvolle Ergänzungen sein, können jedoch nicht den individuellen Kontakt zum/zur Lehrenden ersetzen. 

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