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Laufende Forschungsprojekte

Im Folgenden bekommen Sie einen Überblick über die derzeit laufenden Forschungsprojekte an der Professur für Marketing und Handelsbetriebslehre. 

Forschungsprojekte der einzelnen Mitarbeitenden

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Preisdifferenzierung im Omni-Channel Handel (Mona Eckl)Preisdifferenzierung im Omni-Channel Handel (Mona Eckl)

    Im Zeitalter der Digitaliserung wachsen die Möglichkeiten für Konsumenten, zwischen verschiedenen Absatz- und Informationskanälen eines Händlers zu wählen und während des Kaufprozesses zu wechseln. Dabei bieten unterschiedliche Kanäle unterschiedliche Vor- und Nachteile. Diese kanalinhärenten Charakteristika stellen für den Käufer neben dem Produkt selbst einen Service dar, für welchen er bereit ist, einen höheren Preis zu zahlen. Es lässt sich also schlussfolgern, dass Konsumenten, die einen bestimmten Kanal präferieren, für das Angebot in diesem präferierten Kanal einen höhere Zahlungsbereitschaft aufweisen.

    Frau Eckl beschäftigt sich im Rahmen ihrer Dissertation damit, diese Annahme zu belegen und auf Basis dessen unterschiedliche Preisstrategien für einzelne Kanäle abzuleiten. Anschließend soll empirisch gezeigt werden, dass kanalbasierte Preisdifferenzen, trotz geringerem Fairnessempfinden, von den Konsumenten akzeptiert werden und zu höheren Gewinnen auf Seiten der Unternehmen führen können.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Enhancing the Effectiveness of In-Store Promotions (Dr. Felix Horstmann)Enhancing the Effectiveness of In-Store Promotions (Dr. Felix Horstmann)

    Zweitplatzierungen sollen den Abverkauf steigern, neue Zielgruppen ansprechen oder zu einer höheren Distributionsquote beitragen. Doch welches Display leistet den besten Kampagnenerfolg? Eine Frage, die sich Marketers regelmäßig stellen.

    Im Rahmen seiner Disseration hat Herr Dr. Horstmann eine Antwort gefunden, indem er ein innovatives Konzept entwickelt hat, das eine valide Bewertung von Displays bereits vor deren tausendfache Produktion und Platzierung am Point of Sale (POS) zulässt. Unterstützung erhielt Herr Horstmann dabei von der STI Group, den Deutschen SiSi-Werken (Capri-Sonne) sowie zwei größeren Edeka-Händlern. 

    Die Forschungsergebnisse wurden u.a. auf dem 17. Internationalen Süßwarenkongress in Berlin sowie der 24. EIRASS Conference on Recent Advances in Retailing and Consumer Services Studies in Vancouver, Kanada vorgestellt. Die Forschungsleistung von Herrn Horstmann wurde zudem durch den Gewinn des Elsevier Prize for Most Innovative Paper gewürdigt.

    Zuletzt hat Herr Horstmann sich den Potenzialen des Occasion-based Shopping (OBS) gewidmet und konnte sich dabei über die Unterstützung seiner Forschung durch Storck, Ferrero und Mondelēz freuen. 

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Nudging durch Digital Automated Marketing (Dr. Felix Horstmann)Nudging durch Digital Automated Marketing (Dr. Felix Horstmann)

    Im Rahmen seines Habilitätionsvorhabens setztt sich Herr Dr. Horstmann mit dem Oberthema "Nudging durch Digital Automated Marketing (DAM)" auseinander. Nähere Informationen zu den konkreten Forschungsaktivitäten folgen zu gegebener Zeit. 

Drittmittelprojekte

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Zukunft Zentrum - Erfolgreiches Marketing für DarmkrebszentrenZukunft Zentrum - Erfolgreiches Marketing für Darmkrebszentren

    In Deutschland werden – trotz nachweislich besserer medizinischer Qualität – weniger als die Hälfte der an Darmkrebs erkrankten Personen in zertifizierten Darmkrebszentren behandelt. Ursächlich für diesen Umstand ist, dass die überdurchschnittlich gute medizinische Qualität, aber auch andere Alleinstellungsmerkmale zertifizierter Darmkrebszentren bislang nicht in adäquater Weise an die relevanten Zielgruppen kommuniziert werden. Aus diesem Grund wurde in enger Abstimmung zwischen der TransMIT GmbH, dem Institut für Health Care Management und der addz e.V. eine Systematik für einen Vermarktungs-Check-Up von Darmkrebszentren entwickelt. Zielsetzung der Vermarktungs-Check-Ups ist es, eine stärkere Profilierung von Darmkrebszentren gegenüber Krankenhäusern ohne zertifizierte Darmkrebszentren zu erreichen, um damit schlussendlich die Versorgungsqualität der an Darmkrebs erkrankten Menschen zu verbessern. Dazu werden von einem interdisziplinären Team aus Wirtschaftswissenschaftlern und Kommunikationsexperten systematisch die Vermarktungs-Aktivitäten von zertifizierten Darmkrebszentren evaluiert und priorisierte Handlungsempfehlungen entwickelt.
    Im Rahmen seiner Dissertation untersucht Herr Hündersen auf empirischer Basis die Wirksamkeit konkreter Marketingmaßnahmen, welche im Rahmen des Projektes entwickelt wurden, für medizinische Zentren.

    An die Vermarktungs-Check-Ups schließen sich die Entwicklung einer Vermarktungs-Toolbox, die Messung von Effekten konkreter Marketingmaßnahmen sowie die Etablierung eines Erfahrungs- und Arbeitskreises an.

    Nähere Informationen erhalten Sie auf der speziellen Projektwebsite.