03.12.2018 Workshop „NSU, Pegida, Chemnitz…“

Foto: Pirijanga Savunthararajah

"Gegennarrative schaffen, Handlungsmacht aufzeigen und Vorannahmen dekonsturieren" - dies ist eine kleine Auswahl der Potentiale, die Lehrende und Studierende der Religionswissenschaft, der Kultur- und Sozialanthropologie und der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft im Rahmen des Workshops „NSU, Pegida, Chemnitz… Ethnologische und Religionswissenschaftliche Blicke auf Fremdenfeindlichkeit in Deutschland“ am 19.11.2018 gemeinsam erarbeitet haben.

Die Gastreferentin Dr. Ana Ivasiuc (Justus-Liebig-Universität Gießen) eröffnete den sehr gut besuchten Workshop mit einem Vortrag zu ihrem Forschungsprojekt über Antiziganismus in Italien. Anschließend entschieden sich die Teilnehmer*innen für eines der drei Werkstattteams, in denen intensiv Themen diskutiert wurden wie Potentiale und Limits etablierter Forschungsmethoden in der Untersuchung rechtsradikaler Szenen, die Anwendbarkeit unterschiedlicher Mythenbegriffe auf rechtsradikale Narrative und das Erstarken der rechtsradikalen Szene in Osteuropa im Zusammenhang der neoliberalen Vereinnahmung.

Der Workshop wurde finanziell durch den Förderverein Curupira - Kultur- und Sozialanthropologie in Marburg e.V. unterstützt.

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