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Forschungsnetzwerk

GESCHLECHT • MACHT • STAAT: MEDIALISIERUNGEN, NORMATIVE RAHMUNGEN UND SOZIALE PRAKTIKEN GESCHLECHTERBEZOGENER ZUSCHREIBUNGEN

Das interdisziplinäre Forschungsnetzwerk »Geschlecht • Macht • Staat«(GMS) erforscht die Kulturgeschichte der Macht unter dem Vorzeichen des Geschlechts und erfasst hierzu Prozesse der Vergeschlechtlichung im Zusammenspiel von Macht und Staat. Die beteiligten Forscher:innen der Universitäten Marburg, Gießen und Münster sowie des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung kommen aus Literatur-, Kultur-, Medien-, Geschichts- und Politikwissenschaft sowie aus Kunstgeschichte und Psychologie. In mehreren Teilprojekten untersuchen sie die Wechselwirkungen zwischen Medialisierungen, sozialen Praktiken und normativen Rahmungen in der Zuschreibung und Aushandlung vergeschlechtlichter (staatlicher) Macht im historischen Wandel von Früher Neuzeit und Gegenwart. Das Projekt wird ab 07/2021 aus Mitteln des Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) gefördert. Ziel ist die Einrichtung einer DFG Forschungsgruppe.

Innerhalb des Forschungsnetzwerks ist der Arbeitsbereich Politik und Geschlecht an folgenden Teilprojekten beteiligt:

  • TP 2: Violentia und potentia. Prozesse der Vergeschlechlichung politischer Macht im 16. und 21. Jahrhundert: Inken Schmidt-Voges und Dorothee Beck
  • TP 5: Kontroversen um Familie und gesellschaftliche Ordnung in den USA und Deutschland im 20. und 21. Jh. (Isabel Heinemann und Annette Henninger)

Beteiligte Forscher:innen:
Philipps-Universität Marburg: Dr. Dorothee Beck (Politikwissenschaft); Prof. Dr. Carmen Birkle (Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft); Dr. Martin Göllnitz (Hessische Landesgeschichte); Prof. Dr. Annette Henninger (Politikwissenschaft); Prof. Dr. Helga Krüger-Kirn (Erziehungswissenschaft); Prof. Dr. Sabine Mecking (Hessische Landesgeschichte); Lea Reiff (Neuere deutsche Literatur/Frühe Neuzeit); Prof. Dr. Inken Schmidt-Voges (Neuere Geschichte/Frühe Neuzeit); Prof. Dr. Hania Siebenpfeiffer (Neuere deutsche Literatur/Frühe Neuzeit); Katharina Simon (Neuere Geschichte/ Frühe Neuzeit)
Justus-Liebig-Universtität Gießen: Dr. Jutta Hergenhan (Politikwissenschaft); Prof. Dr. Sigrid Ruby (Kunstgeschichte)
Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft: Dr. Elke Bauer; PD Dr. Heidi Hein-Kircher
Westfälische Wilhelms-Universität Münster: Prof. Dr. Isabel Heinemann (Neueste Geschichte)

Ansprechpartnerinnen:
-      Philipps-Universität Marburg: Prof. Dr. Hania Siebenpfeiffer, Institut für Neuere deutsche Literatur,
       hania.siebenpfeiffer@uni-marburg.de
-      Justus-Liebig-Universität Gießen: Prof. Dr. Sigrid Ruby, Institut für Kunstgeschichte,
       Sigrid.Ruby@kunstgeschichte.uni-giessen.de
-     Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft, Marburg:
      PD Dr. Heidi Hein-Kircher, heidi.hein-kircher@herder-institut.de
-     Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Prof. Dr. Isabel Heinemann,
      isabel.heinemann@uni-muenster.de

Institutionelle Kooperation: Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung (Philipps-Universität Marburg)

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