Dr. Funda Hülagü Demirbilek
Wiss. Mitarbeiterin
Kontaktdaten
+49 6421 28-21068 funda.huelaguedemirbilek@staff 1 Ketzerbach 6335032 Marburg
M|01 Institutsgebäude (Raum: 105 bzw. +1/0050)
Organisationseinheit
Philipps-Universität Marburg Gesellschaftswissenschaften und Philosophie (Fb03) Institut für Politikwissenschaft Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik (AG Henninger)Kurzbiographie
Funda Hülagü ist Wissenschaftlerin am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Sie ist am Lehrstuhl für Geschlecht und Politik sowie im LOEWE-Forschungsprojekt Entanglements of Antifeminisms (GenDem) tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von kritischer politischer Ökonomie, Staatstheorie sowie der politischen und ideologischen Artikulation von Geschlechterkonflikten. Sie forscht zu gegenwärtigen antifeministischen und anti-gender Bewegungen und Ideologien, insbesondere zu männerzentriertem Antifeminismus und dessen Zusammenhang mit Transformationen sozialer Reproduktion, politisch-ökonomischen Krisen und politischen Auseinandersetzungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf kritisch-realistischen Ansätzen in der sozialwissenschaftlichen Methodologie sowie auf der Entwicklung angewandter kritisch-realistischer Methoden zur Untersuchung der Strukturen und Dynamiken von Geschlechterkonflikten. Ihre frühere Forschung zu Kritischen Sicherheitsstudien, staatlicher Gewalt, Policing und Militarisierung führt sie durch Vorträge und eingeladene Interviews fort. Ihre aktuelle Forschung richtet sich zunehmend auf eine vergleichende und globale Analyse politischer Konflikte um die Zukunft sozialer Reproduktion.
Ausgewählte wissenschaftliche Vorträge 2026
From-Above Imaginaries of Social Reproduction: Reading Transnational Demographic Crisis Politics Through Interregnum’s Temporalities. Workshop on Authoritarianism, Gender, Sexual Politics and Counterstrategies, 4.–5. November 2026, Kassel.
The Political Economy of Organized Anti-Feminism: Men’s Rights Politics in Times of Crisis. Online Lecture Series on Global Perspectives on Gender, Sexuality and Politics, 3. Dezember 2026.
The Ideological Work of Anti-Gender Arguments: Religion, Crisis, and the State in Semi-Peripheral Capitalism. Annual Meeting of the COST Action CA 23149, “After 1 Year: Current State and Challenges of Research on Anti-Gender Movements”, 29.–30. Januar 2026, Amiens, France.
Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2026/2027
Introduction to Gender and Politics
Sommersemester 2026
Mobilizing Gendered Nations: Anti/Feminism and Nationalism, 1900-2026
Wintersemester 2025/2026
Einführung in die Kritik der Geschlechterverhältnisse (Platzvergabe) - Schwerpunkt MENA-Region
Einführung in die Kritk der Geschlechterverhältnisse (Platzvergabe) - Westeuropa und USASommersemester 2025
Gender-based Violence: A Challenge to Democratic Governance
Introduction to Materialist Feminism and Queer MaterialismWintersemester 2024/2025
Einführung in die Kritk der Geschlechterverhältnisse (Platzvergabe) - Schwerpunkt MENA-Region
The Politics of the Family under Neoliberal CapitalismSommersemester 2024
Gender Politics in Authoritarian Contexts
Neo-authoritarianism, Neoliberal Capitalism and Anti-Gender PoliticsWintersemester 2023/2024
Introduction to Gender Politics in the Middle East and North Africa
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