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Filmscreening & Künstlerinnengespräch zu Geschichtsschreibung und Materialität mit Künstlerin Maya Schweizer | 7. Juli 2025

Foto: Georgii Astakhov
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Wie lässt sich erinnern, wo das Vergessen droht? In ihren Filmen Sans histoire (2023) und Voices and Shells (2020) erkundet Maya Schweizer die Fragilität kollektiver Erinnerung, die Materialität von Geschichtsschreibung und die Rolle filmischer Praktiken im Umgang mit Vergangenheit. Am 7. Juli 2025 fand im Rahmen der Reihe #SpeakingofMultitudes ein Screening der beiden Filme im Kino Capitol in Marburg statt. Im Anschluss an das Screening sprach die Künstlerin mit Alexandra Karg über die Möglichkeiten künstlerischer Reflexion zwischen Archiv, Gedächtnis und mediengestützter Erinnerung.

Maya Schweizer ist eine in Deutschland und Frankreich lebende Künstlerin und Filmemacherin, deren Schwerpunkt auf experimentellen Video- und Filmarbeiten liegt. Sie studierte Kunst und Kunstgeschichte in Aix‑en‑Provence, Leipzig und Berlin (Meisterschülerin bei Lothar Baumgarten, UdK Berlin, 2007) und setzt sich in ihren Werken mit kollektiver und individueller Erinnerung, Identität sowie den Spuren historischer Orte auseinander. Maya Schweizer präsentierte ihre Arbeiten bereits in zahlreichen renommierten Institutionen, darunter das Jewish Museum Berlin, das Museum Villa Stuck in München und das Irish Museum of Modern Art (IMMA) in Dublin. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde sie mit bedeutenden Auszeichnungen geehrt, darunter der DAGESH-Kunstpreis 2023, der HAP-Grieshaber-Preis der VG Bild-Kunst 2022 sowie der e-Flux-Preis 2019 bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der von Elena Zanichelli entwickelten Reihe #SpeakingOfMultitudes statt, die das Sprechen mit und als Multitude zum Ausgangspunkt nimmt, um zentrale Fragen an die Kunstgeschichte als diskursive Praxis zu richten.

Organisation und Moderation: Elena Zanichelli und Alexandra Karg

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.