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Gesellschaftliche Krisen in Vergangenheit und Gegenwart: Ein Gemeinschaftsprojekt aus Marburg und Würzburg

Grafik zum  Krisengipfel vom 29. bis 30. Januar
Bild: Martin Röttger

Hintergrund

Im Frühjahr 2020 hatte die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Promovierende und frühe Postdocs aus den Kleinen Fächern zur Entwicklung neuer Kommunikations- und Vernetzungsstrategien aufgerufen. Mit der gemeinsamen Initiative „Kleine Fächer: Sichtbar innovativ!“ würdigen die HRK und das Bundesministerium für Bildung und Forschung die sogenannten Kleinen Fächer, die mit ihren vielfältigen Perspektiven einen entscheidenden Beitrag zum Reichtum der deutschen Hochschullandschaft und zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten. 19 Projekte haben in dem bundesweiten Wettbewerb „Kleine Fächer: Sichtbar innovativ!“ die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen umsetzen. Ein Projekt wurde von Theresa Roth (Marburg) und Kristina Becker (Würzburg) beantragt. Es beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Krisen in historischen und aktuellen Kontexten und nimmt damit auch Bezug auf die Corona-Pandemie und den Beitrag, den Kleine Fächer zum Diskurs rund um dieses Thema leisten können.

Workshop

Am 29. und 30. Januar 2021 findet der „Krisengipfel“ statt: Ein interdisziplinärer Workshop, bei dem wir Forschende aus großen und kleinen Fächern zusammenbringen, um über Krisen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu diskutieren. Wir möchten auf diesem Weg das Spezialwissen geisteswissenschaftlicher Kleiner Fächer mit demjenigen größerer oder aktueller Disziplinen wie der Psychologie oder Soziologie vernetzen, um zu zeigen, dass wir aktuellen und zukünftigen Fragestellungen am besten gemeinsam begegnen können. Dabei geht es neben den ganz unterschiedlichen Krisen, die in den verschiedenen Fächern relevant sind, auch um den Austausch über unsere verschiedenen Herangehensweisen, Methoden und Zielsetzungen. Gemeinsam wollen wir Schnittstellen, Anknüpfungspunkte und Abgrenzungslinien identifizieren und uns gegenseitig neue Impulse und Ideen für unsere Forschung geben.

Das Programm des Workshops kann hier eingesehen werden.

Die Liste der Teilnehmenden mit ihren jeweiligen Themen finden Sie hier.

Pressekonferenz

Alle Interessierten können direkt im Anschluss an den Workshop an unseren Themen, Ideen und Erkenntnissen teilhaben: Wir veranstalten eine Abschlussrunde in Form einer öffentlichen Pressekonferenz. Hier werden die Gespräche des Workshops und die daraus resultierenden Einsichten kurz vorgestellt und es besteht natürlich auch die Möglichkeit für Nachfragen.

Hier finden Sie den Flyer zur Pressekonferenz.

Termin: 30. Januar 2021; 14.30-15.30

Aktuelle Informationen finden Sie zudem auf der Facebook-Seite des Fachgebiets.

Podcasts

Die Ergebnisse unseres interdisziplinären Austauschs sollen außerdem durch Interviews mit den Teilnehmenden für eine größere Öffentlichkeit aufbereitet und verfügbar gemacht werden. Auch hierbei wollen wir die Vernetzung von Fachperspektiven in den Mittelpunkt stellen. Wir interviewen deshalb immer Teams von mindestens zwei Wissenschaftler*innen und gehen besonders auf den Gewinn ein, den der Austausch von ganz unterschiedlichen Perspektiven oftmals bringen kann. So erzeugen wir eine nachhaltige Sichtbarkeit der innovativen Potenziale und der Anschlussfähigkeit der Kleinen Fächer.

Kontakt 

Theresa Roth, Fachgebiet Vergleichende Sprachwissenschaft und Keltologie, Philipps-Universität Marburg (theresa.roth@staff.uni-marburg.de)

Kristina Becker, Lehrstuhl für Vergleichende Sprachwissenschaft, Julius-Maximilians-Universität Würzburg (kristina.becker@uni-wuerzburg.de)

Weitere Informationen: www.kleine-faecher-sichtbar-innovativ.de

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