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Profil

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen StudiengängeStudiengänge

    Im Vordergrund aller Aktivitäten am Fachbereich stehen Forschung und Lehre. Während Forschung jeweils auf der Ebene der Arbeitsgruppen stattfindet, ist eine verantwortungsvolle Lehre Gemeinschaftsaufgabe aller Lehrenden am Fachbereich. Der Fachbereich bietet derzeit aus Überzeugung nur drei Studiengänge an: den grundständigen Bachelor-Studiengang in sechs Semestern, dem konsekutiv der viersemestrige Master-Studiengang folgt, sowie den Studiengang Lehramt an Gymnasien. Um eine allzu frühe Spezialisierung der Studierenden zu vermeiden und „Polyvalenz“ der Absolventen am Arbeitsmarkt, sowie eine breit gefächerte Bildung zu gewährleisten, vertritt der Fachbereich nach wie vor das Konzept eines breit angelegten Bachelor-Studiengangs. In diesem können die Studierenden die Leitideen, Denk- und Arbeitsweisen aller Fächer auf elementarem Niveau kennenlernen, bevor sie sich im forschungsorientierten Master-Studiengang, z. B. in zahlreichen Forschungspraktika, spezialisieren können. Der Lehramtsstudiengang profitiert als traditionell sehr fachlich orientiert von der Wiederentdeckung des Fachlichen im fachdidaktischen Diskurs.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Forschung und zentrale EinrichtungenForschung und zentrale Einrichtungen

    Lehre und Forschung sind auf Steuergelder angewiesen, die sparsam verwendet werden. Der Fachbereich Chemie steht daher in einem kontinuierlichen Planungsprozess, um im Interesse von Forschung und Lehre Personal- und Sachmittel optimal  einzusetzen. Ein Baustein dieser Bemühungen um Ressourceneinsparung ist die seit Jahrzehnten praktizierte Zentralisierung der Ver- und Entsorgung mit Chemikalien und Geräten. Die Mitarbeiter* der jeweiligen Abteilungen sind „Profis“ in ihren Aufgaben und versorgen die Arbeitsgruppen rasch und kostengünstig mit allem, was sie für ihre Forschung benötigen. Zudem ist diese zentralisierte Infrastruktur auch für alle Praktika von großem Vorteil, indem Studierende einen raschen Zugang zu sämtlichen Materialien ihrer Ausbildung haben und sich frei von logistischen Fragen voll auf ihr Studium konzentrieren können.

    Was für die Versorgung mit Chemikalien und Gerät gilt, gilt auch für die Unterstützung mit technischen Dienstleistungen: Feinmechanische Werkstatt, Abteilung für Informationselektronik und Glastechnische Werkstatt verstehen sich als Dienstleister von Forschung und Lehre. Sie beraten Promovierende und Studierende in Forschungsfragen und realisieren neue Forschungsgeräte für spezielle Fragestellungen, die man sonst nirgends kaufen könnte und die auch nur im Zusammenwirken von technischem Sachverstand und wissenschaftlicher Fragestellung entstehen können. Wichtig zu erwähnen ist, dass alle Werkstätten und auch das zentrale Ausbildungslabor für Chemielaboranten Auszubildenden eine anerkanntermaßen erstklassige Ausbildung zuteilwerden lassen und damit eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe übernehmen.

    Messmethoden in der Chemie werden oft an Großgeräten betrieben, die nicht selten mehrere hundert Tausend Euro kosten. Es wäre nicht sehr effizient, wenn einzelne Forscher allein über solche Geräte verfügten. Die Geräte wären zum einen nicht ausgelastet, zum anderen nicht kompetent bedient und gewartet. Aus diesem Grund sind am Fachbereich Chemie seit Jahrzehnten zentrale wissenschaftliche Servicelabors etabliert, die von versierten Fachleuten geleitet werden. Diese beraten die Arbeitsgruppen auf höchstem Niveau darin, wie bestimmte Forschungsfragen mit ihren jeweiligen Messmethoden beantwortet werden können. Hoch erfahrene Techniker in den Abteilungen unterstützen diesen Prozess damit, dass sie aus den teuren Geräten das Optimum an Informationen herausholen und die Geräte nicht nur bedienen, sondern auch pflegen, was erhebliche Wartungskosten einspart.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen NebenfachausbildungNebenfachausbildung

    Nicht an letzter Stelle ist zu erwähnen, dass alle Praktika am Fachbereich im Bachelor-, Lehramts- und im Masterstudiengang, aber auch die Nebenfach-Chemiepraktika für Studierende der Medizin und der Biologie von wissenschaftlichen Mitarbeitern verantwortlich organisiert werden, was für große Zuverlässigkeit und Kontinuität sorgt – auch hinsichtlich des Arbeitsschutzes. Alle Praktika profitieren in ähnlicher Weise von der zentralisierten Infrastruktur wie die Arbeitsgruppen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen VerwaltungVerwaltung

    Wissenschaftler mögen keine Verwaltung. In der, leider auch im Bereich der Hochschule immer stärker „verrechtlichten Welt“ geht es aber nicht ohne: personal-, haushalts- und hochschulrechtliche Fragestellungen müssen von kompetenten Mitarbeitern im Dekanat, in der Wirtschaftsverwaltung und im Prüfungsbüro so gehandhabt werden, dass die Prozesse im Sinne von Forschung und Lehre möglichst reibungslos ablaufen. Hierzu ist Fingerspitzengefühl und konstruktive Interaktion mit Stellen der Zentralverwaltung erforderlich.

Chronik

Die Chronik des Fachbereichs Chemie in Marburg finden sie hier.

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