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Forschungsprofil des Fachbereichs

Das Bild eines einheitlichen fachbereichsübergreifenden Forschungsprofils für den Fachbereich zeichnen zu wollen, wäre sicher vermessen und würde zudem der Natur der Forschung am Fachbereich nicht gerecht werden. Kreative Forschungsideen entstehen bekanntermaßen in den Köpfen von Wissenschaftlern* im Diskurs mit ihren Fachkollegen weltweit. In welche Richtung sich Ideen und die auf ihnen basierenden Projekte entwickeln, ist trotz sorgfältiger Planung im Vorfeld von Forschungsvorhaben nie vollständig vorher zu sagen. Es wäre angesichts dieser Grundkonstellation eine fatale Fehlentwicklung, die Anbahnung neuer Forschungsprojekte allzu sehr zentral steuern zu wollen. Vielmehr gilt, dass jedwede relevante kreative Forschung ihre Berechtigung hat, ganz gleich, ob sie im Verbund mehrerer stattfindet oder aber Projekt einer einzelnen Arbeitsgruppe ist. Entscheidend ist am Ende einzig die wissenschaftliche Qualität. Dabei ist die Spannbreite der Forschungsideen und -methoden am Fachbereich enorm. Sie reicht von sehr grundlagenorientierten Fragestellungen, die sozusagen auf das „Verstehen der Natur“ ausgerichtet sind,  bis hin zu ganz konkreten Anwendungsbezügen, in denen es um die kommerzielle Verwertung von Forschungsergebnissen geht.

Auch wenn die curriculare Lehre des Fachbereichs gegenwärtig in die Fächer Anorganische, Organische, Physikalische, Analytische und Theoretische Chemie, sowie Biochemie und Chemische Biologie untergliedert ist, ist dies für die Forschung nicht anwendbar. Gleichwohl bestehen zwischen den Vertretern eines Fachs typischerweise engere Bezüge als zu denen anderer Fächer.

 

* Dieses Profil spricht Frauen und Männer gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird die männliche Form verwendet.