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Pflanze-Tier Interaktionen und der Klimawandel

Doktorand: Claude Pepin. Betreuung: Prof. Diethart Matthies, Dr. Guy Colling (Musée national d'histoire naturelle, Luxembourg)

Arnica montana
Foto: Diethart Matthies

Die biologische Vielfalt in montanen Regionen ist durch den Klimawandel gefährdet. Arten der Mittelgebirge können auf den Klimawandel nicht durch Wanderung nach oben reagieren, sondern nur durch Plastizität oder genetische Anpassung. Die absehbaren Veränderungen des Klimas werden nicht nur die Umweltbedingungen verändern, sondern auch biotische Interaktionen beeinflussen. Das Ziel dieses Projektes ist es, die Interaktionen der bedrohten Art Arnica montana sowohl mit generalistischen Herbivoren als auch mit einem spezialisierten Parasiten, der Samenfliege Tephritis arnicae zu untersuchen. Wir werden untersuchen,  welchen Einfluss die Herbivorie und der Parasitismus auf die Modellart Arnica montana entlang eines Höhengradienten hat, durch metabolomische Profile untersuchen, welche Verteidigungsmechanismen die Pflanzen hat, und experimentell studieren, wie Pflanze-Tier Interaktionen sich durch den Klimawandel verändern. Die erwarteten Ergebnisse werden dazu beitragen, die genetische und metabolomische Diversität von seltenen und gefährdeten Arten und deren Bedeutung im Klimawandel zu verstehen.