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Über uns

Das Mineralogische Museum der Philipps-Universität Marburg ist hessenweit einzigartig und gehört zu den renommiertesten Museen dieser Art in Deutschland. Hervorgegangen aus dem "Hessischen Mineralien-Kabinett", das 1790 durch ein Dekret des Landgrafen ins Leben gerufen wurde, entwickelte es sich parallel zur Mineralogie und in den Frühzeiten auch der Geologie an der Marburger Universität. Pünktlich zum 450-jährigen Jubiläum der Philipps-Universität 1977 wurde die bisherige Lehrsammlung nun auch offiziell zur Schausammlung: Das neu gegründete Museum hat seitdem seinen Sitz im vollständig renovierten alten Kornspeicher des Deutschordens hinter der Elisabethkirche. Seit 2007 der Fachbereich Geowissenschaften auslief, gehört das Mineralogische Museum zur Geographie (FB 19).

Seit März 2020 leitet Dr. Sebastian Müller das Museum. Zu den vielfältigen Aufgaben des Leiters gehört die Pflege der auf drei Säle verteilten Schausammlung und des allgemeinen Bestands der Gesamtsammlung. Außerdem steht er als Ansprechpartner für Führungen zur Verfügung, organisiert Sonderausstellungen und sucht auf Mineralienbörsen nach neuen Exponaten, die das Museum bereichern und zu seiner Weiterentwicklung beitragen.

Maßgeblich beteiligt am Fortbestand des Museums sind auch die zahlreichen Spender und Stifter - zum Beispiel der 1990 gegründete "Freundeskreis des Marburger Mineralogischen Museums e.V.". Der Förderverein mit inzwischen rund 240 Mitgliedern hat das Ziel, das Museum nicht nur durch Geld- und Sachspenden zu unterstützen, sondern vor allem auch dessen Bekanntheitsgrad durch öffentlichkeitswirksame Aktionen wie dem alljährlichen Goldwaschen für Kinder zu steigern. Zu den Glanzstücken des Museums zählen die "Sammlung Gerhard Schweisfurth" mit dem Schwerpunkt Erzmineralien aus dem Siegerland als Dauerleihgabe sowie die prachtvollen Exponate "Ingrid-und-Reinhard-Balzer Stiftung".

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