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Kinderhämatologie und -onkologie

Kinder und Jugendliche mit Blut- und Tumorerkrankungen werden in enger Kooperation mit der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie am Standort Gießen unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Dieter Körholz
behandelt.

Station

Die stationäre und tagesstationäre Behandlung von Patienten mit Blut-und Tumorerkrankungen wird am Standort Gießen durchgeführt. Ambulante Kontrollen und die Tumornachsorge für Patienten aus dem Marburger Umkreis finden in der Außenstelle am Universitätsklinikum Marburg statt.

Bei V.a. Tumorerkrankung kann die stationäre Abklärung zunächst in enger Rücksprache mit den Gießener Kollegen vor Ort in Marburg stattfinden. Weiterhin führen die Kollegen der Kinderchirurgie operative Tumorentfernungen durch.

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern in Gießen und Marburg bildet die Abteilung für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie das standortübergreifende Pädiatrisch-Onkologische Zentrum Gießen und Marburg (POH-Zentrum Gießen/Marburg). In diesem Zentrum werden Kinder und Jugendliche mit bösartigen Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems (Leukämien und Lymphome), Hirntumoren und allen soliden Tumoren sowie gutartigen Störungen der Blutbildung (Hämatologie) behandelt. Die Kinderonkologie kümmert sich ganzheitlich um alle Belange der Diagnostik und Therapie bösartiger Erkrankungen einschließlich der psychosozialen Betreuung. Wir koordinieren alle notwendigen diagnostischen Maßnahmen sowie die interdisziplinäre Behandlung mit den operativen Fachdisziplinen und der Strahlentherapie. Chemotherapien, andere medikamentöse Behandlungen und Blutstammzelltransplantationen erfolgen auf der kinderonkologischen Station in Gießen. So wird für die Kinder und Jugendlichen mit einer Krebserkrankung oder gutartigen hämatologischen Erkrankungen eine exzellente Betreuung gewährleistet.  

Strahlentherapie

Das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum (MIT) bietet als nur eins von vier Zentren in Deutschland die Möglichkeit, eine Protonenbestrahlung bei Kindern - auch in Narkose - durchzuführen.  Pädiatrische Patienten, die eine entsprechende Strahlentherapie mittels Protonen erhalten, werden während dieser Zeit kinderonkologisch ambulant in der Außenstelle am Universitätsklinikum Marburg betreut.

Ambulanz

In der Ambulanz für Kinder und Jugendliche mit Blut- und Tumorerkrankungen am Universitätsklinikum Marburg werden Patienten mit folgenden Erkrankungen behandelt:

  • Tumorerkrankungen und bösartige Bluterkrankungen (z.B. Leukämie) bei Kindern bis zum 18. Geburtstag incl. der Tumornachsorge und ambulante Abklärungen. Die stationäre Behandlung mit Chemotherapie findet am Standort Gießen statt.  
  • Gutartige Störungen der Blutbildung (hämatologische Erkrankungen) , wie Hämoglobinopathien (z.B. Sichelzellanämie, Thallassämie), Blutarmut (Anämie), Erkrankungen der Blutplättchen (Thrombozyten) und der weißen Blutkörperchen (Leukozyten).
  • Onkologische Mitbetreuung von pädiatrischen Patienten während der Strahlentherapie mittels Protonen.

Für PJ-Studierende besteht die Möglichkeit der Hospitation in der kinderonkologischen Ambulanz.

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