12.02.2018 „Forschendes Lernen an der Hochschule“

Lehr-Lern-Kolloquium der Philipps-Universität Marburg bildet 30 Lehrende fort.

Christian Dorn, Frederik Ostsieker, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Sophia Mrowitzki, Albrecht Metzler

Voll besetzt war die Lern- und Forschungswerkstatt des Instituts für Schulpädagogik im Pilgrimstein 2 zum Abschluss des Semesters. Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Christian Dorn, Christian Kammler und Anne Grabosch vom Fachbereich Erziehungswissenschaften sowie Dr. Martin Reiss vom Fachbereich Geographie bildeten dort 30 Lehrende der Universität Marburg zum Forschenden Lehren und Lernen fort.

Lehre und Forschung – das sind die zentralen Aufgaben einer jeden Hochschule. Und die lassen sich auch hervorragend verbinden. Forschendes Lernen heißt das Konzept, welches nicht nur im schulischen Bereich, sondern ebenfalls im Hochschulbetrieb zum Einsatz kommt. Dabei geht es darum, dass die Lernenden tatsächlich eigenständig bestimmte Fragestellungen bearbeiten, um auf diese Antworten zu finden. Die Formen des forschenden Lernens und Lehrens können ganz unterschiedlich in Anspruch und Ausgestaltung sein.

Susanne Lin-Klitzing erläuterte zu Beginn der Veranstaltung, dass zum Forschenden Lernen die Beteiligung der Studierenden von der Bearbeitung festgesetzter Teilaufgaben bis hin zum gemeinsamen Forschen gehört. Der Vorteil liegt auf der Hand: Studierende lernen den Wissenschaftsbetrieb besser kennen und erfahren, was akademisches Arbeiten bedeutet.
Und so hatten Lehrende der Philipps-Universität am 30. Januar die Gelegenheit, sich auszutauschen: Die Referenten, Dr. Martin Reiss, Christian Kammler, Anne Grabosch und Christian Dorn, stellten ihre Konzepte zum Forschendes Lernen vor und wie dieses selbstverständlich im Studienverlauf untergebracht werden kann. Weiterhin berichteten sie von den positiven Erfahrungen, die sie und die Studierenden damit gemacht hatten. Sie luden die teilnehmenden Lehrenden aus den verschiedensten Fachbereichen der Universität ein, ähnliches zu beginnen, beispielsweise Projektarbeiten an Studierende zu vergeben, in denen echte Forschungslücken untersucht werden, über deren Bearbeitung anschließend in relevanten Fachzeitschriften berichtet werden kann.

Im Rahmen des Lehr-Lern-Kolloquiums (LLK) finden in jedem Wintersemester „Impulsabende“ mit guten Beispielen für die universitäre Lehre statt. Als Veranstaltungsort dient dafür die Lern- und Forschungswerkstatt des Institut für Schulpädagogik. Das LLK ist eine Initiative des Fachbereichs Erziehungswissenschaften und wird von Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Dr. Uwe Feldbusch, Christian Dorn, Christian Kammler, Sophia Mrowitzki und Frederik Ostsieker verantwortet. Der zweite Impulsabend zum Forschenden Lernen war die letzte Veranstaltung des Lehr-Lern-Kolloquiums in diesem Semester.

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