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Modulübersicht

Auf dieser Seite finden Sie zuerst eine Übersicht über die Module der neuen Studienordnung, welche ab dem WS 2018/19 gültig ist. Weiter unten befindet sich die Übersicht über die Module der alten Studienordnung.

Eine vollständige PDF des aktuellen Modulhandbuchs finden sie hier.

Modulübersicht (ab WS 2018/19)

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 1: Einführung in die Abenteuer- und ErlebnispädgogikModul 1: Einführung in die Abenteuer- und Erlebnispädgogik

    Inhalte:
    Modul 1 führt im Rahmen von drei Lehrveranstaltungen, die im ersten Semester absolviert werden, in soziokulturelle Hintergründe der gegenwärtigen Attraktivität des Themas Abenteuer ein, macht mit den zentralen Begriffen des pädagogischen Ansatzes und ihren semantischen Umfeldern vertraut, behandelt ausgewählte historische Entwicklungslinien und betrachtet reformpädagogische Strömungen. Zudem wird in dem einführenden Modul ein erster Überblick über die mittlerweile vielfältigen Praxisfelder gegeben, die sich der Methoden der Abenteuer- und Erlebnispädagogik bedienen. Zugleich werden die ersten Spuren der Internationalität des Studiengangs gelegt, die später u.a. im Modul 4, das das internationale Berufspraktikum umfasst, vertieft werden können.

    Qualifikationsziele:
    Selbständiges analytisches Bearbeiten von Texten; Erwerb von Wissen über historische und soziale Zusammenhänge der Pädagogik und der Abenteuer- und Erlebnispädagogik; Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Anwendungsfeldern der Abenteuer- und Erlebnispädagogik im In- und Ausland; Erwerb fachspezifischen Reflexionswissens.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Module 2: Das Abenteuer als Kategorie der BildungModule 2: Das Abenteuer als Kategorie der Bildung

    Inhalte:
    In diesem Modul sollen abenteuer- und erlebnispädagogische Theorie und Praxis in ihrer grundlegenden Bildungsrelevanz erschlossen werden. Die sich im Abenteuer verdichtende menschliche Grundsituation des Unterwegsseins stellt dabei sowohl für den theoretischen als auch für den praktischen Modulteil die Leitidee dar. Das Modul erstreckt sich über die ersten beiden Semester und ist in vier Veranstaltungen aufgegliedert. Die Vorlesung mit Seminaranteilen „Theoretische Grundlagen des Unterwegsseins“ im ersten Semester, die struktur- und bildungstheoretische Begründungen des Abenteuers erarbeitet, dient als Grundlage und Bezugsfolie für die 7-10 tägigen Exkursion „Unterwegssein im Fremden“. In zwei weiteren Exkursionen finden vertiefte Auseinandersetzungen mit dem Handlungsfeld statt.

    Qualifikationsziele:
    Erwerb von bildungstheoretischem Reflexions- und Handlungswissen; Erschließen und Anwenden strukturtheoretischer Termini zum Beschreiben, Analysieren und Argumentieren; Praktische Erschließung eines abenteuer- und erlebnispädagogischen Handlungsfeldes; Empirische Verankerung des bildungsrelevanten Modells ‚Abenteuerliches Unterwegssein’; Erfahrung in der ökologisch verträglichen Begegnung mit Naturausschnitten; Kenntnisse über Orientierungs- und Sicherheitstechniken sowie Materialverwendungen; Erwerb praktischer Bewegungsfertigkeiten.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 3: Das Abenteuer als Form einer Hermeneutik der Gruppe und des SelbstModul 3: Das Abenteuer als Form einer Hermeneutik der Gruppe und des Selbst

    Inhalte:
    Das Modul behandelt das Abenteuer unter den Aspekten der Selbst- und Gruppenerfahrung und ihrer Nutzbarkeit für Diagnose- und Beratungsprozesse. In diesem Modul wird die Instrumentalisierung des Abenteuers für Steuerungsprozesse in unterschiedlichen Bereichen der psychosomatischen, der sozialen und organisatorischen Entwicklung thematisiert. Es umfasst eine Praxisveranstaltung und zwei Seminare, in denen Interventionsbereiche behandelt werden und in denen die Erfahrungen der Praxis genutzt werden, um die Vermittlung theoretischen Wissens zu veranschaulichen.

    Qualifikationsziele:
    Erwerb von abenteuer- und erlebnispädagogischem Handlungswissen; Kennen lernen von Reflexionsmethoden; Aneignung von Schlüsselqualifikationen; Aneignung des ABC-Methodenrepertoires; Umgang mit Konfliktregelungen und Entscheidungsfindungen; Umgang mit Selbststeuerung; Erwerb von Reflexionswissen und planerischer Kompetenz in Kontexten von Beratung; Erschließen und Anwenden gruppendynamischer Modelle.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 4a: Internationales BerufspraktikumModul 4a: Internationales Berufspraktikum

    Inhalte:
    Das Modul beginnt im ersten Semester. Das Internationale Berufspraktikum liegt in aller Regel in der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem 2. und 3. Semester. Es umfasst mindestens 300 Stunden bzw. 8 Wochen und soll den Studierenden in einem ersten Blick über das Studium hinaus ermöglichen, ihr bereits erworbenes Wissen und ihre Fertigkeiten aus den Modulen 2 und 3 den Anforderungen der zukünftigen beruflichen Praxis auszusetzen.

    Qualifikationsziele:
    Erwerb und Bestärkung berufsrelevanter Kenntnisse und Methoden; Sensibilität für kulturelle Differenzerfahrungen; Erweiterung der Fremdsprachenkompetenz; Klärung und Stärkung von Berufserwartungen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 4b: ForschungspraktikumModul 4b: Forschungspraktikum

    Inhalte:
    Im Rahmen des Forschungspraktikums haben Studierende die Möglichkeit, an aktuellen Forschungsprojekten des Lehrgebiets Abenteuer- und Erlebnispädagogik mitzuwirken. Es umfasst mindestens 300 Stunden bzw. 8 Wochen und kann auch in Organisationen des Berufsfeldes im In- und Ausland sowie an Partneruniversitäten im In- und Ausland durchgeführt werden. Typische Aufgaben im Rahmen eines Forschungspraktikums sind: Literaturrecherche, Unterstützung bei der Durchführung und Auswertung von empirischen Untersuchungen.

    Qualifikationsziele:
    Erwerb methodischer Kenntnisse der Praxis- und Programmevaluation; selbständige Durchführung empirischer Forschung in einfachen Settings.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 5: Das Abenteuer im Kontext unterschiedlicher EntwicklungsphasenModul 5: Das Abenteuer im Kontext unterschiedlicher Entwicklungsphasen

    Inhalte:
    In diesem Modul wird das Phänomen Abenteuer unter Berücksichtigung der in typische Phasen rekonstruierbaren Ontogenese aufgegriffen. In theoretischer Hinsicht stehen soziologische Theoriemodelle, die an der Schnittstelle zur Psychologie anzulegen sind, und genuin psychologische Ansätze im Vordergrund, um die psycho-physischen, subjektkonstituierenden Zusammenhänge besonders kindlicher und juveniler Entwicklungsphasen zu klären. Diese Wissensbereiche werden durch eine auf Entwicklung, Körper und Bewegung bezogene Vorlesung und ein abenteuerspezifisches Seminar abgesichert. In enger inhaltlicher Verknüpfung dazu ermöglicht die Übung einen abenteuer- und erlebnispädagogischen Praxiszugang zu lebensweltnah herzustellenden Wagnissituationen.

    Qualifikationsziele:
    Erwerb von pädagogischem Reflexions- und Handlungswissen mit den Schwerpunkten Körper, Bewegung und Lebenslauf; Kenntniserwerb von anthropologischen, soziologischen und psychologischen Zugängen und deren Analyse für die Ontogenese; Erwerb von entwicklungstheoretischem Wissen; Fähigkeit zur wechselseitigen Übersetzung von theoriegeleiteten Erkenntnissen und praktischen Erfahrungsgehalten.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 6: ForschungsprojektModul 6: Forschungsprojekt

    Inhalte:
    Im Forschungsprojekt bearbeiten die Studierenden unter der Begleitung der Lehrenden ein aktuelles Projekt aus den Forschungsthemen der Arbeitsgruppe. Hierzu gehört die Recherche des wissenschaftlichen Hintergrunds, die praktische Durchführung des Projekts, die Präsentation und kritische Diskussion der Ergebnisse im Forschungsseminar der Arbeitsgruppe und eine schriftliche Dokumentation des Projekts. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden im Verlaufe der Untersuchungen mehrfach vorgestellt und diskutiert.

    Qualifikationsziele:
    Systematische Auseinandersetzung und Anwendung empirischer Forschungs-methoden; Planung und Durchführung eines Forschungsprojektes.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 7: Der reflektierende PraktikerModul 7: Der reflektierende Praktiker

    Inhalte:
    In diesem Modul verbindet sich eine aus abenteuer- und erlebnispädagogischen Handlungsfeldern abgeleitete Anwendungsorientierung mit einer professionalisierungsrelevanten reflexiven Theoretisierung von planender, durchführender, leitender und evaluierender Praxis. Die Studierenden beschäftigen sich mit den Prinzipien dieser pädagogischen Handlungselemente in enger Verzahnung von systematischer Vorbereitung, eigenen Lehr-Erfahrungen und methodisch expliziter Rekonstruktion. Vier Veranstaltungen bieten im zweiten Studienabschnitt diesen reflektierten Feldzugang, wobei die vorbereitende Übung, das Begleitseminar und das Projekt im 3. Semester und die Fallkonferenz maßgeblich im 4. Semester stattfinden.

    Qualifikationsziele:
    Kompetentes und reflektiertes Ausfüllen der Leitungsrolle; Reflexion des eigenen Leitungshabitus; Kenntnisse leitungs- und gruppenbezogener Theorien; Lehrpraktische Erschließung eines abenteuer- und erlebnispädagogischen Handlungsfeldes; Didaktische Kenntnisse und Erfahrungen in Begründung, Planung, Durchführung einer Lehreinheit; Vertiefung von Reflexions- und Deutungskompetenzen bezüglich pädagogischer Praxis; sachliches, wissenschaftliches Argumentieren und Interpretieren.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 8: ProfilmodulModul 8: Profilmodul

    Als Profilmodul können folgende Veranstaltungen aus anderen Fachbereichen importiert werden, die einer Kooperationsvereinbarung zugestimmt haben.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 9: MasterarbeitModul 9: Masterarbeit

    Inhalte:
    Im Abschlussmodul wird die Masterarbeit angefertigt. Sie dient dazu, die Befähigung zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten und zu selbstständiger wissenschaftlicher Problemanalyse durch die schriftliche Darstellung einer abgegrenzten Fragestellung aus dem Gegenstandsbereich der Abenteuer- und Erlebnispädagogik nachzuweisen. Zur Betreuung bzw. Begutachtung der Masterarbeit sind alle Lehrenden des Studiengangs berechtigt.

    Qualifikationsziele:
    Nachweis der Bearbeitung eines abgegrenzten Themas in einem bestimmten Zeitraum nach wissenschaftlichen Grundlagen; Selbständiges Analysieren und Argumentieren.

    Bitte beachten Sie die Formulare zur Anmeldung, sowie nähere Informationen zum Prüfungsamt.

Modulübersicht (alt)

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 1: Einführung in die Abenteuer- und ErlebnispädagogiktModul 1: Einführung in die Abenteuer- und Erlebnispädagogikt

    Im Rahmen der beiden Seminare „Grundlagen und Anwendungsfelder der Abenteuer- und Erlebnispädagogik“ und „Cultural Dimensions of Experiential Education“, die beide im ersten Semester absolviert werden, führt Modul 1 in soziokulturelle Hintergründe der gegenwärtigen Attraktivität des Themas Abenteuer ein, macht mit den zentralen Begriffen des pädagogischen Ansatzes und ihren semantischen Umfeldern vertraut und behandelt ausgewählte historische Entwicklungslinien. Die Studierenden erhalten hier einen ersten Überblick über die mittlerweile vielfältigen Praxisfelder, die sich der Methoden der Abenteuer- und Erlebnispädagogik bedienen. Zugleich werden in diesem Modul – wie auch der englischsprachige Titel des zweiten Seminars bereits ausweist – die ersten Spuren der Internationalität des Studiengangs gelegt, die später im Modul 4, das das internationale Berufspraktikum umfasst, vertieft werden. Im Seminar "Cultural Dimensions of Experiential Education" werden Dozenten unserer Partneruniversitäten aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Großbritannien und der Tschechischen Republik zu Gast in Marburg sein, um in kulturspezifische Varianten und Traditionen der Abenteuer- und Erlebnispädagogik einzuführen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 2: Das Abenteuer als Kategorie der Bildung - Unterwegssein im FremdenModul 2: Das Abenteuer als Kategorie der Bildung - Unterwegssein im Fremden

    Das Modul 2 ist ein Kernmodul des Masterstudiengangs. Die hier vermittelten Inhalte (Übersicht) basieren auf der Vorstellung, dass die Auseinandersetzung mit Fremdem unabdingbar für die Konstitution gelingender Bildungsprozesse ist.
    Das Modul 2 führt mit anthropologischen, soziologischen und pädagogischen Fragestellungen in die Theorie und Praxis des (abenteuerlichen) Unterwegssein ein. Neben der etymologischen Herleitung und pädagogischen Instrumentalisierung wird ein Strukturmodell des Abenteuers vorgestellt, in welchem sich grundlegende Dichotomien des Lebens (Heimat und Ferne, Vertrautes und Fremdes, Krise und Routine) verdichten. Über den strukturellen Kern von explorativer, offener und widerständiger Auseinandersetzung des Subjekts mit sich selbst und der Welt ermöglicht das Konzept Anschlüsse an bildungstheoretische Überlegungen. Es werden Ursprung, Wandel und epochale Grundmotive des Wanderns und Reisens, wie sie beispielsweise in der Romantik, Jugendbewegung und dem modernen Tourismus ihren Ausdruck finden, thematisiert. Die leib-sinnlichen Raum- und Zeiterfahrungen in fremden Natur- und Kulturräumen bilden einen weiteren theoretischen Schwerpunkt und stehen in engem Zusammenhang mit der wahlobligatorischen Exkursion.

    Exkursionen
    Studierende des Masterstudiengangs nehmen an zwei verpflichtenden Exkursionen (Berg- und Wasserwandern) teil und können bis zu drei weitere Exkursionen (Mountainbiken, Segeln, Winterwandern) belegen. Im Rahmen des Moduls werden zudem eine zweitägige Veranstaltung zur Entstehung von Wetterphänomenen und eine Veranstaltung, die Natur als Rückzugsraum für Reflexionsprozesse thematisiert, angeboten.

    Bergwanderungen: Erfahrungsraum Berge und Höhen (Piemontesische Alpen und Karpaten)
    Durchgeführt werden die Bergwanderungen auf den Pfaden und Wegen des in den 1980er Jahren konzipierten GTA (Grande Traversata delle Alpi) in den piemontesischen Alpen. Die "Grande Traversata delle Alpi" (GTA) ist ein faszinierender Weitwanderweg im Piemont, der beim Lago Maggiore beginnt, parallel zum Alpenhauptkamm nach Süden verläuft und in Ventimiglia am Mittelmeer endet. Unterwegs werden zahlreiche unbekannte, teilweise menschenleere und touristisch absolut unerschlossene Gebiete durchwandert. Die GTA führt auf alten Wegen, meistens von einem Talort über einen uralten schönen Passweg ins nächste Tal durch eine Berglandschaft, in der allerorts die Überreste der traditionellen Lebensweise zu sehen sind (Kulturlandschaft, Architektur etc.)

    Wasserwanderungen: Erfahrungsraum Flüsse und Bäche (Norwegen und Finnland)
    Die 10-tägige Exkursion auf Wildflüssen und Seen wird in aller Regel als Gepäcktour durchgeführt. Für die Exkursion werden vorwiegend unverbaute Fluss- und Seenlandschaften wie beispielsweise der Trysilelva und der Femundsee in Norwegen oder der lachsreiche Simojoki (ca. 175 km) und die nördliche Baltische See oder der Lätäsenö in Finnland aufgesucht. Diese Flüsse gelten als Wildflüsse mit einem Wildwasser-Schwierigkeitsgrad von I bis III. Flachwasserabschnitte wechseln mit bis zu 15km langen Schwallstrecken und kleineren Katerakten ab.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 3: Das Abenteuer als Form einer Hermeneutik des Subjekts und der GruppeModul 3: Das Abenteuer als Form einer Hermeneutik des Subjekts und der Gruppe

    Das Modul behandelt das Abenteuer unter den Aspekten der Selbst- und Gruppenerfahrung und ihrer Nutzbarkeit für Diagnose- und Beratungsprozesse. Ausgehend von den Erfahrungen mit den Aktivitäten des mittlerweile weit verbreiteten Lernmodells des Adventure Based Counseling (ABC-Modell) werden in vier Veranstaltungen die Potentiale analysiert, die das „Laborabenteuer“ für die Initiierung von Prozessen der biographischen Selbstaufmerksamkeit und Selbstbesinnung, von Prozessen naturwüchsiger und reflexiver gruppendynamischer Vergemeinschaftung und von Prozessen der Beratung in Organisationen besitzt.
    Das ABC-Modell lehnt sich an die Praxis gruppendynamischer Laboratorien an und nutzt das Abenteuer um Selbsterkundungsprozesse zu initiieren und Gruppenprozesse zu steuern. In den fünf Tagen werden die Studierenden mit den Möglichkeiten einer systematischen Entfaltung von Schlüsselqualifikationen, wie Entscheidungskompetenz, Teamkompetenz, Kommunikationsfähigkeiten, Kritikfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit und dem dafür notwendigen Methodenrepertoire vertraut gemacht. Die Blockveranstaltung findet in einer nahegelegenen Bildungs- und Tagungsstätte (u.a. im Hochseilgarten) statt.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 4: Internationales BerufspraktikumModul 4: Internationales Berufspraktikum

    Das Internationale Berufspraktikum liegt zwischen dem zweiten und dritten Semester und umfasst 320 Stunden (mind. acht Wochen).
    Zurzeit besteht ein Netz von ca. 25 Partnerorganisationen in Finnland, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Polen, Tschechische Republik und Türkei, die für ein Praktikum gewählt werden kann. Neben diesen vom Arbeitsbereich vermittelten Praktikumsplätzen können sich Studierende auch weitere Praktikumsplätze selbst suchen und diese bei dem Praktikumsbeauftragten anmelden und genehmigen lassen.
    Darüber hinaus kann der Praktikumsaufenthalt auch mit einem einsemestrigen Aufenthalt an einer der mit dem Marburger Institut für Sportwissenschaft und Motologie kooperierenden Studiengänge der Universitäten in Oslo (Norwegen), in Linköping (Schweden) und in Ambleside (Großbritannien) verbunden werden. Dort erbrachte Studienleistungen werden im Rahmen des europäischen Studienaustauschprogramms anerkannt.

    Vorbereitungsseminar
    Allgemeines Ziel dieser Lehrveranstaltung soll die angemessene und zielführende Vorbereitung auf den mind. achtwöchigen Auslandsaufenthalt sein. In dem vorbereitendem Seminar geht es schwerpunktmäßig um die theoretische und praktische Orientierung in Bezug auf das Arbeits- bzw. Praktikumsfeld,
    die Suche und Sicherung des Praktikumsplatzes,
    die Fähigkeit, pädagogische Prozesse und Organisationsformen zu beobachten, zu analysieren, reflektieren und mitteilen zu können und
    die länder- und regionalspezifischen Kontexte der Praktikumsinstitutionen.

    Praktikumsnachbereitung
    Die Praktikumsnachbereitung findet im Anschluss an die Abgabe des Praktikumsberichts (spätestens 8 Wochen nach Beendigung des Praktikums) statt und dient:
    der Reflexion der gewonnenen Erfahrungen in Bezug auf die eigene Person und das pädagogische Handlungsfeld,
    der Verbindung von theoretischem Wissen mit praktischen Erfahrungen und
    dem Herausarbeiten der aus dem Praktikum erwachsenen theoretischen und praktischen Interessen in ihrer Bedeutung für das weitere Studium
    und der Orientierung im Berufsfeld.

    Partnerorganisationen
    Hier finden Sie eine Liste der Partnerorganisationen, die für das internationale Praktikum zur Verfügung stehen.
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 5: Das Abenteuer im Kontext unterschiedlicher EntwicklungsphasenModul 5: Das Abenteuer im Kontext unterschiedlicher Entwicklungsphasen

    In diesem Modul werden die Phänomene Abenteuer, Wagnis und Risiko unter Berücksichtigung der in typische Phasen rekonstruierbaren Ontogenese aufgegriffen. In theoretischer Hinsicht stehen soziologische Theoriemodelle, die an der Schnittstelle zur Psychologie anzulegen sind, und genuin psychologische Ansätze im Vordergrund, um die psycho-physischen, subjektkonstituierenden Zusammenhänge besonders kindlicher und jugendlicher Entwicklungsphasen zu klären. Diese Wissensbereiche werden durch eine auf Entwicklung, Körper und Bewegung bezogene Vorlesung und ein abenteuerspezifisches Seminar abgesichert.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 6: Erfahrung und BewegungModul 6: Erfahrung und Bewegung

    Im Kern dieses Moduls geht es um den Erfahrungsbezug des menschlichen Bewegens. Dabei wird Bewegung prinzipiell nicht als entsubjektivierte Verlaufsform von Körperbewegungen verstanden, sondern ist als spezifischer Modus der Mensch-Welt-Auseinandersetzung und des individuellen Handelns zu charakterisieren. Vor diesem Hintergrund wird menschliches Bewegungshandeln hinsichtlich seiner Grundstrukturen untersucht. Eine besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die Kategorie Erfahrung, deren Grundzüge, Bedeutungen und Implikationen aufgearbeitet werden. Unter anderem geht es dabei um ein Verständnis des Sich-Bewegens als ästhetische Erfahrung.
    Das Modul gliedert sich in zwei Lehrveranstaltungen. In der Seminarveranstaltung geht es um die theoriegeleitete Thematisierung bewegungsbezogener Erfahrungsprozesse. Die verschiedenen thematischen Aspekte des Moduls werden in einer fachpraktischen Übung inhaltlich zusammengeführt und mit persönlichen Erfahrungshintergründen verbunden. Dazu muss eine Veranstaltung aus den Grundthemen des Bewegens gewählt werden. Zur Wahl stehen die Bewegungsfelder "Leisten", "Spielen" oder "Gestalten".

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 7: Der reflektierende PraktikerModul 7: Der reflektierende Praktiker

    In diesem Modul verbindet sich eine aus abenteuer- und erlebnispädagogischen Handlungsfeldern abgeleitete Anwendungsorientierung mit einer professionalisierungs-relevanten Theoretisierung von planender, durchführender, leitender und evaluierender Praxis. Die Studierenden beschäftigen sich mit den Prinzipien dieser pädagogischen Handlungselemente in enger Verzahnung von systematischer Vorbereitung, eigenen Lehr-Erfahrungen und methodisch expliziter Rekonstruktion. Vier Veranstaltungen bieten im zweiten Studienabschnitt diesen reflektierten Feldzugang, wobei die vorbereitenden Übungen „Leiten reflektieren“ sowie "Beobachten und Diagnostizieren" und das Projekt „Realisierung einer abenteuer- und erlebnispädagogischen Lehreinheit“ im dritten Semester stattfindet und die Fallkonferenz „Rekonstruktion abenteuer- und erlebnispädagogischer Lehrpraxis“ im dritten Semester beginnt und im vierten Semester abgeschlossen wird.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 8: Abenteuer und JugendarbeitModul 8: Abenteuer und Jugendarbeit

    In diesem Modul werden konzeptionell-theoretische Grundlagen und Anwendungsfelder einer körper- und bewegungsbezogenen Jugendarbeit erschlossen. Dabei wird die Abenteuerpädagogik im Rahmen der Jugendarbeit auf ihr Bildungspotential hin untersucht.
    Flankierend werden drei spezifische Zugangsweisen theoretisch und praktisch erarbeitet:

    Körper und Bewegung im Kontext der Allgemeinbildung
    Denken und Machen / Werkstattprojekte / Ästhetische Praxis 
    Das Abenteuer als Modell von Allgemeinbildung

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 9: Externes WahlpflichtmodulModul 9: Externes Wahlpflichtmodul

    Die Studierenden erhalten in diesem Modul die Möglichkeit ihr Wissen je nach Interesse, Vorbildung und zukünftigen Schwerpunktsetzungen zu erweitern. Vor allem die Naturwissenschaften Geographie und Biologie können dazu beitragen, den Wissenshorizont zukünftiger Abenteuer- und Erlebnispädagogen weiter zu spannen. Zudem lassen sich in diesen Bereichen leichter Beziehungen zu dem Konzept der ‚Field Studies‘ herstellen, die ein Bestandteil der Outdoor-Studiengänge der englischen Partneruniversitäten sind. Aber auch in den verschiedenen Fachrichtungen der Gesellschaftswissenschaften finden sich zahlreiche Anknüpfungspunkte für Studierende der Abenteuer- und Erlebnispädagogik, um ihr Profil zu schärfen.

    Derzeit liegen dem Arbeitsbereich mit folgenden Fachbereichen oder Studienrichtungen Importvereinbarungen vor:
    FB 03: M.A. Friedens- und Konfliktforschung (Module 6, 9a-e, vgl. Exportangebot im Online-Vorlesungsverzeichnis)
    FB 04: B.A. Psychologie (Exportangebot im Online-Vorlesungsverzeichnis)
    FB 19: B.A. Geographie (Module nach Anfrage)
    FB 21: M.A. Bildungs- und Erziehungswissenschaften (Module M1a, M1b, M2 und B12c vgl. Exportangebot im Online-Vorlesungsverzeichnis)

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Modul 10: MasterarbeitModul 10: Masterarbeit

    Das Modul 10 umfasst die schriftliche Bearbeitung eines abgegrenzten Themas, welche dem Nachweis des selbständigen wissenschaftlichen Arbeitens dient. In einer mündlichen Prüfung werden die Inhalte der Masterarbeit verteidigt und in einen breiteren thematischen Kontext innerhalb der Abenteuer- und Erlebnispädagogik gestellt. Zur Betreuung bzw. Begutachtung der Masterarbeit sind alle Lehrenden des Studiengangs berechtigt.

    Bitte beachten Sie die Formulare zur Anmeldung, sowie nähere Informationen zum Prüfungsamt.