Hauptinhalt

NFDI - Nationale Forschungsdateninfrastruktur

Um Forschungsdaten auch national zu vernetzen und zu sichern, bauen Bund und Länder derzeit die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) auf. Die NFDI gilt damit als Teil der European Open Science Cloud (EOSC), das heißt der Vernetzung von Forschungsdaten im europäischen Wissenschaftsraum. In 30 so genannten Konsortien schließen sich Forschende und Infrastrukturanbieter zusammen, um gemeinsam bedarfsorientiert zentrale Anlaufstellen zur fachspezifischen, langfristigen Sicherung und Nutzung von digitalen Forschungsdaten zu schaffen. Bund und Länder unterstützen dies mit rund 90 Millionen Euro im Jahr für zunächst 10 Jahre.

Die erste Ausschreibungsrunde für die NFDI lief in 2019, für 2020 und 2021 sind weiter Ausschreibungsrunden geplant. 25 Initiativen haben sich in 2019 beworben. Die Philipps-Universität ist in 2019 Mitantragstellerin bei den Konsortiumsinitiativen NFDI4Culture und NFDI4BioDiversity. Zudem ist sie in 2019 an der Initiative Astro-NFDI beteiligt.

Als federführende Institution von HeFDI hat die Philipps-Universität gemeinsam mit den Partnerhochschulen ein Konzept für die Verzahnung von Landesinitiativen und der NFDI entwickelt:
HeFDI – hessische Forschungsdateninfrastrukturen. (2019, October 30). HeFDI als Teil einer NFDI - konzeptionelle Überlegungen zur Verzahnung einer Landesinitiative mit der bisherigen Nationalen Forschungsdateninfrastruktur. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.3522999