28.05.2019 Vortrag: Francis Seeck (Berlin) "Die feinen Unterschiede: Klassismuskritische Praxis" | 3. Juni 2019, 18:30 Uhr

4. Vortrag der Ringvorlesung "Konflikte in Gegenwart und Zukunft" im Sommersemester 2019

Francis Seeck (Berlin) "Die feinen Unterschiede: Klassismuskritische Praxis"

3. Juni 2019, 18:30 Uhr
Raum +1/0010, Biegenstraße 14

Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozio-ökonomischen Herkunft oder Position in der Gesellschaft. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich oder eine Institution ist nicht von Klassismus geprägt. Klassismus enthält Menschen Ressourcen vor und würdigt sie herab. Betroffen sind zum Beispiel erwerbslose Menschen, arme Menschen und wohnungslose Menschen, aber auch Studierende aus einem Arbeiter_innenhintergrund. In dem interaktiven Vortrag wird es darum gehen, was Klassismus ist, wie er eine gerechtere Gesellschaft verhindert; aber auch, was sich gegen Klassismus tun lässt.  

Francis Seeck ist Antidiskriminierungstrainer_in, Autor_in und Doktorand_in an der Humboldt Universität Berlin und lehrt an der Alice-Salomon-Fachhochschule im Bereich Gender und Queer Studies in der Sozialen Arbeit. Zudem ist Francis Seeck beim Institut für Klassismusforschung aktiv, einem Netzwerk von Akademiker_innen aus einem Arbeiter_innen oder Armutshintergrund. 2017 erschien "Recht auf Trauer. Bestattungen aus machtkritischer Perspektive", in dem Francis den Zusammenhang zwischen Klassismus und Trauerpraktiken in den Blick nimmt.

Weitere Informationen zur Ringvorlesung „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“

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