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Lehramt an Gymnasien - Ethik (Erste Staatsprüfung und Erweiterungsprüfung)

Kurzbeschreibung

Das Studium des Fachs Ethik im Studiengang Lehramt an Gymnasien ist an den Anforderungen der Praxis des Ethikunterrichts an Gymnasien orientiert. Es werden die für die Ausübung des Lehrerberufs an Gymnasien erforderlichen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen vermittelt und unter wissenschaftlicher Anleitung erste Erfahrungen in schulischer Unterrichtspraxis gesammelt.
Die Studierenden sollen anhand der erworbenen Kompetenzen, d.h. über Kenntnisse, Qualifikationen und Einstellungen zu wissenschaftlicher Arbeit und gesellschaftlich verantwortlicher Ausübung des Lehrerberufs befähigt werden.
Die universitäre Bildung soll zukünftigen Lehrenden berufsbezogene Qualifikationen vermitteln, um pädagogische Prozesse im Ethikunterricht der Schule zu analysieren, zu planen, zu gestalten und zu reflektieren.

Schwerpunkte

Die Studierenden erhalten einen systematischen Überblick über die verschiedenen ethischen Positionen der Tradition, wobei ein besonderes Gewicht auf die Kantische Philosophie sowie auf die Philosophie der Aufklärung gelegt wird.
Darüber hinaus findet eine Einführung in der Ethik verwandte Wissenschaften, wie die Soziologie, Politikwissenschaft, Religionswissenschaft und Theologie, statt.
Des Weiteren haben die Studierenden die Möglichkeit, sich auf ein Themenfeld zu spezialisieren. Dabei können sie von Veranstaltungen profitieren, die für die Ethik relevante Fragestellungen im Kontext bestehender Forschungszusammenhänge thematisieren.
Ein weiterer Schwerpunkt des Studienfachs Ethik liegt im Bereich der Fachdidaktik, welche in Marburg an der Leitdisziplin Philosophie orientiert ist. Sie sucht die Auseinandersetzung mit den Fachdidaktiken affiner Unterrichtsfächer (z.B. Politik und Wirtschaft, Religion)  und will durch Kooperation mit den Schulen einen Beitrag zur Vorbereitung der Studierenden auf ihren späteren Berufsalltag leisten.

Ziele

Wer ein Fach im Rahmen des Lehramtsstudienganges wählt, weiß in der Regel, mit welchen beruflichen Perspektiven diese Entscheidung verbunden ist, nämlich dem Ziel, Lehrer/in zu werden.
Sollten Sie dennoch irgendwann zu der Auffassung gelangen, doch nicht Lehrer oder Lehrerin werden zu wollen, gibt es Alternativen. Zwar kann für AbsolventInnen des Faches Ethik kein im engeren Sinne „Berufsfeld“ zu nennendes Ganzes aufgeführt werden, doch können Bereiche genannt werden, in denen Sie zwar auch mit anderen Geisteswissenschaftlern konkurrieren werden, für die Sie aber umfassend und damit besser gerüstet sein werden als diese.
In folgenden Bereichen finden sich PhilosophInnen außerhalb der Schule gerne wieder:
  • Hochschule
  • Erwachsenenbildung
  • Verlagswesen – natürlich auch Schulbuchverlage
  • Journalismus
  • Philosophische Beratung
  • Bibliothek und öffentliche Verwaltung (höherer Dienst)
  • Organisations-, Consulting- und Managementtätigkeiten in staatlich-administrativen, kulturellen und betriebswirtschaftlichen Bereichen

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