30.09.2026 Last exit Überlastungsanzeige
Lassen Sie sich nicht einreden, sie seien selber schuld daran, wenn Sie unter zu viel Arbeit leiden!
English version below: Last exit: Workload Overload Report
Wer bei der Arbeit an der Philipps-Universität Marburg übermäßig belastet ist, kann dies per Überlastungsanzeige melden. Zum Vorgehen haben Personalrat und Hochschulleitung schon seit Langem eine Dienstvereinbarung geschlossen.
Eine Überlastungsanzeige zu stellen, ist kein Zeichen von Schwäche, im Gegenteil – die Meldung ist als Warnung an die Dienststelle zu verstehen: Achtung, ich habe so viel zu tun, dass Gesundheitsschäden oder Schäden für die Universität nicht auszuschließen sind! Wer rechtzeitig auf die Risiken hinweist, ist geschützt, falls Fehler passieren.
In der Dienstvereinbarung heißt es wörtlich: „Jede Beschäftigte oder jeder Beschäftigte der Philipps-Universität Marburg ist berechtigt, eine Arbeitsüberlastung zu melden. Sie oder er ist verpflichtet zu einer solchen Anzeige, wenn zu befürchten ist, dass durch die Arbeitsüberlastung die eigene Gesundheit, die Funktionsfähigkeit oder Sicherheit der Philipps-Universität gefährdet wird.“
Die schriftliche Meldung ist an die direkten Vorgesetzten zu richten. Das Gute daran: Die Universität ist gehalten, Maßnahmen gegen die individuelle Überlastung zu ergreifen. Zunächst soll ein Gespräch mit dem oder der Vorgesetzten stattfinden, um Abhilfe zu schaffen. Führt das Vorgehen zu keinem Ergebnis, sind weitere Gespräche mit der nächsthöheren Instanz vorgesehen.
Die Betroffenen können verlangen, dass der Personalrat beteiligt wird. Am besten wenden sie sich rechtzeitig an den Personalrat, damit er unterstützen kann.
Schwerpunkt Arbeitsüberlastung in Andererseits Winter 2026/27
Dienstvereinbarung der Uni Marburg zu Überlastungsanzeigen
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Last exit: Workload Overload Report
Don’t let anyone convince you that it’s your own fault if you’re suffering from an excessive workload!
Anyone at Philipps University of Marburg who is experiencing an excessive workload can report this by submitting a workload overload report. The Staff Council and the University Management have long since concluded a service agreement setting out the procedure.
Submitting a report of excessive workload is not a sign of weakness; on the contrary – the report should be seen as a warning to the relevant department: ‘Please note, I have so much to do that damage to my health or harm to the university cannot be ruled out!’ Anyone who draws attention to the risks in good time is protected should mistakes occur.
The service agreement states verbatim: “Every member of staff at Philipps University of Marburg is entitled to report work overload. They are obliged to make such a report if there is reason to fear that the work overload may endanger their own health, the functioning or the safety of Philipps University.”
The written report must be addressed to the immediate line manager. The good news is that the university is obliged to take measures to address individual cases of excessive workload. The first step is a meeting with the line manager to find a solution. If this approach does not yield results, further discussions with the next level of management are envisaged.
Those affected may request that the staff council be involved. It is best for them to contact the staff council in good time so that it can offer its support.
Focus on work overload in Andererseits, Winter 2026/27
University of Marburg Service Agreement on Reports of Excessive Workload (in German)