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Information für Menschen mit Behinderung (Sozialgesetzbuch (SGB) IX)

Ihr Schnelleinstieg:

Ansprechpartnerin: Vera Payer

Rechtsvorschriften:
§ 181 SGB IX

Formulare: ./.

Bitte teilen Sie Ihrer Personalsachbearbeitung formlos mit, wenn Sie einen Antrag an das Versorgungsamt auf Anerkennung einer Behinderung gestellt haben. Die Entscheidung des Versorgungsamtes und der ggf. festgestellte Grad der Behinderung sind unverzüglich mitzuteilen. Wenn ein Grad der Behinderung anerkannt wurde, legen Sie bitte eine Kopie des Ausweises über die Eigenschaft als schwerbehinderter Mensch vor.

Weitere Hinweise:

Zur Beauftragten des Arbeitgebers gem. § 181 SGB IX wurde Frau Vera Payer bestellt.

Die Beauftragte des Arbeitgebers vertritt den Arbeitgeber verantwortlich in allen Angelegenheiten für Menschen mit Behinderung und achtet darauf, dass die dem Arbeitgeber obliegenden Verpflichtungen, die sich aus dem Sozialgesetzbuch IX ergeben, erfüllt werden.

Die Aufgaben der Beauftragten sind nicht mit denen der gewählten Vertrauensperson für Menschen mit Behinderung (Schwerbehindertenvertretung nach §§ 178 ff SGB IX) zu verwechseln. Die Vertrauensperson vertritt die Interessen der Menschen mit Behinderung gegenüber dem Arbeitgeber. Die Beauftragte ist die Ansprechpartnerin auf Arbeitgeberseite für die Vertrauensperson und unterstützt diese bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben. Beauftragte und Vertrauensperson arbeiten eng zusammen, da in der Regel ihre Zielsetzung der Erfüllung des gleichen Zweckes dient.

Beschäftigte können sich an die Beauftragte wenden, wenn es z. B. darum geht, den Arbeitsplatz leidensgerecht auszustatten; Anträge dafür finden Sie hier. In diesen Fällen erfolgen häufig Arbeitsplatzbegehungen zur Feststellung der Notwendigkeit. Wenn erforderlich, wird der Betriebsärztliche Dienst oder die Berater des Landeswohlfahrtsverbandes eingeschaltet.

Weiter gehende Regelungen zur Integration und Teilhabe schwerbehinderter Angehöriger der hessischen Landesverwaltung sind in den Teilhaberichtlinien enthalten, deren Einhaltung die Beauftragte des Arbeitgebers zu überwachen hat. Werden Verstöße hiergegen festgestellt, sind diese der Beauftragten zu melden. Insbesondere obliegt es der Beauftragten, die Verpflichtung des Arbeitgebers zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung (§§ 154 ff SGB IX) zu überprüfen und darauf hinzuwirken, dass die Beschäftigungsquote erfüllt wird.

Für die erstmalige Beschäftigung arbeitsloser Menschen mit Behinderung gibt es Förderrichtlinien der hessischen Landesverwaltung. Durch diese Richtlinien soll die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung durch finanzielle Anreize gefördert werden. Informationen hierzu finden Sie in den Förderrichtlinien sowie auf der Seite "Notwendige Unterlagen zur Einstellung von Personen mit Behinderung bei der Universität Marburg".

Mit dem Gesetz zu Gleichstellung von Menschen mit einer Behinderung soll gewährleistet sein, dass diesem Personenkreis eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, dies besonders im beruflichen Alltag, ermöglicht wird. Hierbei ist besonders auf die Einrichtung behindertengerechter Arbeitsplätze, die zur Verfügung zu stellenden Gebärdendolmetscher für gehörlose Menschen und der Anspruch auf Schaffung barrierefreier Gebäude hinzuweisen. Dieses Gesetz verpflichtet insbesondere Vorgesetzte darauf zu achten, dass dieses auch umgesetzt und gelebt wird.