Hauptinhalt

Was ist Marvin?

Marvin ist das neue integrierte Campus-Management-System der Philipps-Universität Marburg. Der Name Marvin steht für "Marburger Verwaltungs- und Informationssystem" und wurde im Rahmen eines universitätsweiten Namenswettbewerbs ausgewählt. 

Marvin ist am 06.06.2016 mit den ersten beiden Modulen APP (Bewerbungs- und Zulassungsmanagement) und STU (Studierendenmanagement) online gegangen. Seither kamen die Bereiche Studiengangmanagement und Lehrveranstaltungsmanagement aus dem Modul EXA hinzu. Hierdurch steht ab dem 01.03.2018 das gesamte Vorlesungsverzeichnis der Universität über Marvin zur Verfügung und nicht mehr über LSF.

In den kommenden Monaten werden weitere Module von Marvin eingeführt und lösen schrittweise die bestehenden  Systeme (LSF, POS, etc.) ab. Hierzu gehören weitere Bereiche aus den Modulen EXA (Prüfungsmanagement) und STU (Doktorandenmanagement) sowie EDUSTORE / BI für das Berichtswesen.

Welche Bereiche werden von Marvin unterstützt (Module APP, STU, EXA...)?

Marvin ist in Module, d. h. themenbezogene Funktionsbereiche, unterteilt, die im Rahmen des Projektes iCM schrittweise eingeführt werden. Die Module bieten Funktionen für folgende Bereiche: 

  • APP für das Bewerbungs- und Zulassungsmanagement
  • STU für das Studierendenmanagement
  • EXA für das Studiengang-, Lehrveranstaltungs- und Prüfungsmanagement
  • ALU für das Alumnimanagement
  • EDUSTORE / BI für das Berichtswesen

Was ist Marvin nicht?

Mit der Einführung von Marvin werden schrittweise die bestehenden Altsysteme abgelöst. Die Ablösung betrifft die an der Philipps-Universität verwendeten HIS-GX-Altsysteme, wie bspw. LSF, POS etc. Viele der alten Systeme werden in einer Übergangszeit zunächst parallel betrieben und sukzessive durch das neue integrierte System ersetzt. 

Für die Einführung von APP (Bewerbungs- und Zulassungsmanagement) und STU (Studierendenmanagement) zum 06. Juni 2016 waren hiervon vorrangig die bisherigen Systeme HIS-ZUL/QIS-ZUL und HIS-SOS betroffen, die bislang für Bewerbungen  und Zulassungen bzw. die Studierendenverwaltung im Studierendensekretariat genutzt wurden. Mit der Einführung der ersten Bereiche von EXA (Studiengang- und Lehrveranstaltungsmanagement) und der Veröffentlichung des Vorlesungsverzeichnisses für das Sommersemester 2018 in Marvin erfolgte am 01.03.2018 zudem die Ablösung des Altsystems HIS-LSF.

Weitere, an der Philipps-Universität genutzte Systeme sind hiervon NICHT betroffen. Hierzu gehören beispielsweise:

  • die Lernplattform ILIAS
  • der Online-Katalog OPAC
  • Webmail für Mitarbeiter/innen oder Studierende
  • die Universitätswebseiten
  • ...

Was ändert sich durch Marvin?

Marvin ist in Module unterteilt und wird schrittweise eingeführt. Am 6.6.2016 sind die ersten beiden Module von Marvin online gegangen. Hierzu gehören:

APP: Das Modul APP bietet Funktionen für das Bewerbungs- und Zulassungsmanagement. Studieninteressierte haben hierdurch unter anderem die Möglichkeit, sich über das neue Portal für Studiengänge an der Philipps-Universität zu bewerben und den aktuellen Status ihrer Bewerbung selbst einzusehen. 

STU: Das Modul STU umfasst Funktionen für das Studierendenmanagement und ermöglicht es Studierenden unter anderem, ihre Kontaktdaten zu verändern, Bescheinigungen auszudrucken oder Anträge zu verwalten.

Die Veränderungen betrafen daher zunächst das Bewerbungs-, Zulassungs- und Studierendenmanagement. Seit der Einführung der Bereiche Studiengang- und Lehrveranstaltungsmanagement des Moduls EXA am 01.03.2018 ist auch das Vorlesungsverzeichnis in Marvin zugänglich und steht nicht mehr über das QIS-LSF-Portal zur Verfügung. Bis zur Einführung des Bereichs Prüfungsmanagement in EXA werden Prüfungen hingegen weiterhin über QIS-POS verwaltet.

Wer ist an der Einführung von Marvin beteiligt?

Die Einführung eines integrierten Campus-Management-Systems ist ein universitätsweites Projekt. Die Einbindung aller Anspruchsgruppen im Projekt nimmt daher einen hohen Stellenwert ein. Dieses spiegelt sich auch in der Projektorganisation wider. Beschäftigte, Lehrende und Studierende arbeiten in den verschiedenen Gremien eng zusammen, um den Erfolg des Projekts sicherzustellen.