12.03.2026 Lob alleine reicht nicht

Jetzt kommt es auf alle an: Land und Gewerkschaften verhandeln über den Tarifvertrag

Foto: Holger Nickel, ver.di Fototeam Hessen
Voller Zuversicht sind die Kolleginnen und Kollegen in die Tarifverhandlungen mit dem Land gestartet.

Die zweite Runde hat noch immer kein Ergebnis erbracht: Anfang März trafen sich die Gewerkschaften erneut mit einer Delegation der hessischen Landesregierung, um über den Tarifvertrag für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst des Landes zu verhandeln. „Wenn der öffentliche Dienst handlungsfähig bleiben soll, muss man jetzt in das Personal investieren“, hatte Verhandlungsführerin Christine Behle von ver.di zum Verhandlungsauftakt betont.

Mehr als 55.000 Tarifbeschäftigte arbeiten beim Land Hessen. Für sie verlangen ver.di und die beteiligten Gewerkschaften:

  • ein Lohnplus von 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr im Monat;
  • die Auszubildenden sollen monatlich 200 Euro mehr und einen Wohnzuschuss erhalten. 

Außerdem erwarten die Gewerkschaften,

  • dass die studentischen Beschäftigten in den Tarifvertrag aufgenommen werden,
  • dass die Jahressonderzahlung auf hundert Prozent des Monatslohns steigt,
  • dass die Entfristungszusage des Landes in der Wissenschaft eingehalten wird,
  • und dass die Beamtenbesoldung angepasst wird.

Der Innenminister erkannte zwar die Leistungen der Landesbeschäftigten für das Gemeinwesen an, wies die Forderungen von ver.di und weiteren Gewerkschaften aber zurück: Dafür reiche das Geld nicht.

„Es kommt jetzt auf die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen an, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen“, sagt ver.di-Gewerkschafterin Laura Incerti, die für die Marburger Unibeschäftigten die Verhandlungen begleitet. 

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