26.06.2026 Stabil

Gewerkschaftslisten schnitten bei der Senatswahl unverändert ab - unverändert gut!

Foto: colourbox.de
Bewegt vom Wind des Wandels - die gewerkschaftlichen Senatslisten haben sich vom Wählerzuspruch zum Sieg tragen lassen.

Der Sieg ist schon Routine: Die ver.di-Senatsliste der Beschäftigten in Verwaltung und Technik trat bei den jüngsten Hochschulwahlen erneut ohne Konkurrenz an; der Wählerzuspruch ist gleich geblieben, obwohl Listenführer Juko Lucas nicht mehr kandidierte. Bei den wissenschaftlich Beschäftigten hat die Gewerkschaftsliste ihre beiden Mandate verteidigt.

"Ein schönes Ergebnis!", freut sich der frischgebackene Senator Bernd Nicklas von ver.di, der - an der Seite seiner schon erfahrenen Kollegin Corinna Müller -, für Juko Lucas in den Senat nachrückt. Die Wahlberechtigten waren im Juni zur Onlinewahl aufgerufen. Der Senat berät in Angelegenheiten von Forschung, Lehre und Studium, die für die Universität von grundsätzlicher Bedeutung sind. Insbesondere wählt er das Präsidium. Auch bei der Bestellung des nächsten Kanzlers wird er mitreden.

Die Gewerkschaftslisten hatten einen engagierten Wahlkampf geführt und konnten auf das Engagement der Senatsliste in der vergangenen Amtsperiode aufbauen, das vor allem Juko Lucas und Corinna Müller zu verdanken ist. "Die Wahlbeteiligung ist noch stark verbesserungswürdig", bekundet Bernd Nicklas, "besonders bei den wissenschaftlichen Beschäftigten." Immerhin hat die starke Präsenz von ver.di in den vergangenen Jahren an der Uni dafür gesorgt, dass es keinen Einbruch bei der Wahlbeteiligung gegeben hat wie bei den Studierenden. Weiter so und herzlichen Glückwunsch!

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