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Nachhaltigkeit im Forschungsprofil
Forschung für eine nachhaltige Entwicklung
Forschung an der Philipps-Universität trägt dazu bei, komplexe gesellschaftliche, ökologische, gesundheitliche, technologische und kulturelle Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie schafft Wissen, eröffnet neue Perspektiven und entwickelt Grundlagen für einen verantwortungsvollen Umgang mit gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen.
Nachhaltigkeit in den Profilbereichen
Die sieben Profilbereiche der Philipps-Universität weisen vielfältige Bezüge zu nachhaltiger Entwicklung auf. Die Forschung reicht von Mikrobiologie, Biodiversität und Klima über Gesundheit, gesellschaftliche Ordnung und Konflikte bis zu Materialien und Technologien für die Zukunft.
Die Nachhaltigkeitsbezüge ergeben sich aus den jeweiligen Forschungsfragen und fachlichen Perspektiven. Dabei bleibt die Freiheit der Forschung die zentrale Grundlage.
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Beispiele aus den Fachbereichen
Nachhaltige Entwicklung wird an der Philipps-Universität aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven erforscht. Die folgenden Beispiele geben einen Einblick in die Vielfalt der Themen und Forschungsansätze.
Rechtswissenschaften →
Forschung zu Umwelt-, Klima- und Energierecht untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen nachhaltiger Entwicklung.
Wirtschaftswissenschaften →
Mehrere Professuren beschäftigen sich mit der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen, Nachhaltigkeit und Wirtschaftspolitik sowie Nachhaltigkeitsmanagement.
Psychologie →
Psychologische Forschung eröffnet vielfältige Perspektiven auf Gesundheit, Lernen, gesellschaftliches Zusammenleben sowie Arbeits- und Organisationsbedingungen und trägt damit insbesondere zu den sozialen und gesundheitlichen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung bei.
Physik →
Der Fachbereich forscht zu Quantenmaterialien, nachhaltigen Technologien sowie Computational Physics und Künstlicher Intelligenz. Dazu gehören innovative Solarmaterialien und neue Technologien für eine klimafreundliche und ressourcenschonende Energieversorgung.
Chemie →
Die Prinzipien der Green Chemistry zielen darauf, Abfälle und gefährliche Stoffe zu vermeiden, Energie und Ressourcen effizient einzusetzen und sichere, möglichst umweltverträgliche chemische Prozesse und Produkte zu entwickeln.
Pharmazie →
Das Institut erforscht die Biosynthese biologisch aktiver Naturstoffe aus Pilzen und Pflanzen sowie ihre biotechnologische Produktion. Damit entstehen Grundlagen für neue Wirkstoffe und biotechnologische Anwendungen.
Biologie →
Die Forschung am Fachbereich Biologie reicht von Molekülen und Zellen bis zu Biodiversität und Naturschutz. Sie trägt dazu bei, biologische Zusammenhänge zu verstehen und natürliche Lebensgrundlagen zu schützen.
Geographie →
Die Forschung am Fachbereich Geographie untersucht Veränderungen von Natur und Gesellschaft im Klimawandel. Schwerpunkte liegen unter anderem auf Biodiversität, Klima und Transformation, Mensch-Umwelt-Beziehungen sowie der Entwicklung resilienter Landschaften und Städte.
Medizin →
Die medizinische Forschung trägt insbesondere zur gesundheitlichen und sozialen Dimension nachhaltiger Entwicklung bei. Am Fachbereich Medizin wird in zahlreichen Forschungsbereichen und Verbünden zu Gesundheit, Krankheit, Prävention und medizinischer Versorgung geforscht.
Die Forschung im Fachbereich Erziehungswissenschaften befasst sich unter anderem mit Heterogenität, Inklusion und Teilhabe, kultureller Bildung sowie der Entwicklung pädagogischer Organisationen und Angebote. Damit trägt sie insbesondere zur sozialen Dimension nachhaltiger Entwicklung bei.
Zentren und Forschungsverbünde
Mehrere wissenschaftliche Zentren und Forschungsverbünde beschäftigen sich ausdrücklich mit Fragen nachhaltiger Entwicklung. Sie verbinden unterschiedliche Disziplinen und schaffen gemeinsame Strukturen für Forschung zu Klima, Biodiversität, Gesundheit, Frieden, gesellschaftlicher Teilhabe und nachhaltigen Technologien.
Microbes-for-Climate →
Im Exzellenzcluster Microbes-for-Climate untersuchen Forschende die Rolle von Mikroorganismen im globalen Kohlenstoffkreislauf und entwickeln wissenschaftliche Grundlagen für den Umgang mit dem Klimawandel.
Marburger Zentrum für Überwachung und Modellierung von Biodiversität (M3B) →
Das M3B verbindet Forschung zu globalem Klimawandel, Landnutzung, Ökosystemen und Biodiversität und bringt dafür Kompetenzen aus Biologie, Geographie und Informatik zusammen.
SYNMIKRO und Mikrokosmos Erde MEC →
SYNMIKRO und MEC erforschen Mikroorganismen und ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt. Dabei entstehen neue wissenschaftliche Ansätze für zentrale Zukunftsfragen in Klima, Umwelt und Biotechnologie.
Marburger Zentrum für Quantenmaterialien und nachhaltige Technologien mar.quest →
mar.quest verbindet Forschung aus Physik und Chemie, um neue Materialien und technologische Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung zu untersuchen.
Zentrum für Konfliktforschung →
Das Zentrum für Konfliktforschung untersucht unter anderem Menschenrechtsverletzungen, Friedenskonsolidierung, gesellschaftliche Konflikte und internationale Nachkriegsordnungen.
Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung →
Das Zentrum vernetzt Forschung zu Geschlechterverhältnissen, gesellschaftlicher Teilhabe und feministischen Perspektiven auf gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen.
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