Direkt zum Inhalt
 
 
Bannergrafik (Ethnologie)
 
  Startseite  
 

Online Publikationen

Das Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft hat in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie e.V. „MakuFEE“ eine Online-Schriftenreihe ins Leben gerufen, aus der wir hier folgende Bände  präsentieren möchten:
http://archiv.ub.uni-marburg.de/opus/schriftenreihen_ebene2.php?sr_id=20&la=de


Franziska Voerner: Auswandern als mediale Inszenierung. Eine kulturwissenschaftliche Untersuchung (= Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Band 1). - Marburg: Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie e. V.,2011.
ISBN 978-3-8185-0491-5

Kurze Inhaltsangabe:

Ob in Goodbye Deutschland (VOX) oder Mein neues Leben (Kabeleins), in Umzug in ein neues Leben (RTL), Deutschland ade (ARD) oder Tschüss Deutschland (ZDF) – wenn deutsche Auswanderer ihr Glück in der Ferne suchen, dann haben sie zwar in der Regel keine Ersparnisse oder Sprachkenntnisse, dafür aber mit Sicherheit ein Kamerateam im Gepäck. Fest steht: Das Thema Auswandern hat Hochkonjunktur im deutschen Reality-TV. Vorliegende Arbeit untersucht, auf welche Weise das reale Phänomen Auswanderung im und vom Fernsehen in eine mediale Realität überführt wird. Die Frage nach der medialen Inszenierung sowie dem damit verknüpften „Zeitgeist“ stehen im Mittelpunkt der kulturwissenschaftlichen Medienanalyse, welche vier exemplarisch ausgewählte Dokusoap-Formate nach ihren genrespezifischen und ideologischen Inszenierungsstrategien befragt. Dabei versteht die Arbeit die untersuchten Fernsehsendungen im Sinne der Cultural Studies als populäre mediale Texte und zeigt auf, inwiefern deren Vielfalt an Bedeutungen einem heterogenen Publikum zahlreiche Anknüpfungspunkte und Aneignungsmöglichkeiten – potentiell abweichende Lesarten – bietet.

http://archiv.ub.uni-marburg.de/es/2011/0005/pdf/OSMKFEE_1.pdf



Hanna Schmidt: Zukunftsvision oder Vermarktungsstrategie? Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung des Cittaslow-Konzeptes (= Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Band 2). - Marburg: Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen
Ethnologie e. V., 2011.
ISBN 978-3-8185-0492-2


Kurze Inhaltsangabe:

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Kritik des Selbstverständnisses, der Ideologie und Organisationsweise des in einer Art Städtebund zusammengeschlossenen Vereins Cittaslow. Drei realpolitische Entwicklungen bilden den Hintergrund für das darin vertretene Konzept: die fortschreitende Globalisierung, der die Tendenz zur Nivellierung regionaler Unterschiede innewohnt; der Strukturwandel der Industrie, in dessen Folge eine weitere Peripherisierung und Marginalisierung von Klein- und Mittelstädten stattfindet und schließlich der demografische Wandel, der zu einer Überalterung und zu Bevölkerungsverlusten führt, von dem wiederum ländliche Regionen in besonderer Weise betroffen sind. Cittaslow ist ein Konzept, das dieser Abwertung und Marginalisierung etwas entgegen setzen will – und zwar indem dem Kleinstädtischen eine besondere Lebensqualität zugesprochen wird: Langsamkeit, Tiefe, Qualität, Umweltfreundlichkeit usw.

Auf den ersten Blick wirkt das fortschrittlich, ökologisch und innovativ, auf den zweiten Blick stellt sich die Frage, ob diesem Konzept die Kraft zur Lösung städtischer Probleme innewohnt und ob das überhaupt das Ziel ist oder ob es sich schlicht um eine Marketingstrategie handelt.

http://archiv.ub.uni-marburg.de/es/2011/0006/pdf/11_10_18_magisterarbeit_hanna_schmidt_pub_end.pdf


Lena Weihe: Geocaching. Analyse eines kulturellen Gegenwartsphänomens (= Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Band 4). - Marburg: Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie e. V., 2011.
ISBN  978-3-8185-0494-6

 

Kurze Inhaltsangabet:

Geocaching boomt. Die GPS-basierte Suche nach der Tupperdose, im Jahr 2000 entstanden, hat sich innerhalb eines Jahrzehnts zu einem weltumspannenden Spiel entwickelt.

Diese empirische Arbeit wagt eine erste kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Geocaching. Im Kontext der Erlebnisgesellschaft zeichnet sie das Bild eines multiplen Erlebnisses, das viel mehr ist als eine moderne Schatzsuche oder ein Spiel mit der Technik und beantwortet dabei die grundlegende Frage nach dem Reiz dieser „High-Tech-Schnitzeljagd“.

http://archiv.ub.uni-marburg.de/es/2012/0010/pdf/Magisterarbeit_Lena_Weihe_mit_Titel_Makufee.pdf

 




 
 

Zuletzt aktualisiert: 12.07.2012 · Waltraud Görge

 
 
 
Fb. 03 - Gesellschaftswissenschaften und Philosophie

Europäische Ethnologie / Kulturwissenschaft, Deutschhausstraße 3, 35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-26517, Fax +49 6421/28-26515, E-Mail: europ.ethnologie@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/fb03/euroethno/forschung/index_htmlonlinepubl

Impressum | Datenschutz