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Nachrichtenarchiv

 


DGV-Tagung Berlin


DGV Tagung Berlin

Vom 04.-07. Oktober 2017 fand in Berlin die diesjährige Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde e.V. (DGV) statt. Vier Tage lang kamen hier Studierende und Wissenschaftler*innen der Kultur- und Sozialanthropologie aus dem deutschsprachigen Raum und darüber hinaus zusammen um sich über aktuelle Fragen und Themen des Faches auszutauschen.

Diskutiert wurde in insgesamt 46 Workshops und 5 Plenarsitzungen rund um das Thema „Zugehörigkeiten: Affektive, moralische und politische Praxen in einer vernetzten Welt“. In fünf Workshops waren auch Doktorand*innen aus dem Marburger Institut vertreten und hatten Gelegenheit ihre Themen einem größeren Publikum vorzustellen. Auch der Förderverein Curupira e.V. war mit Büchern und Informationen auf der Tagung präsent.

Im Rahmen des Treffens fand zudem die Mitgliederversammlung des Vereins statt. Nachdem jahrzehntelang kontrovers über eine mögliche Umbenennung des Vereins aufgrund des problematischen Begriffs der Völkerkunde diskutiert worden war, konnten sich die Mitglieder in dieser Sitzung auf den neuen Namen Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie e.V. verständigen. Auch auf den Veranstaltungsort der nächsten Konferenz des Vereins konnte man sich einigen, sie wird 2019 in Konstanz stattfinden.


Wichtige Information für Studierende
Ab diesem Semester wird die Prüfungsanmeldung und -dokumentation erstmalig über das (bisherige) Campus Management System vorgenommen. Damit Studierende diese Funktionen nutzen können, benötigen sie Transaktionsnummern (TAN), deren Ausgabe wir an den folgenden beiden Terminen durchführen:
24.10., 17-20 Uhr und
26.10., 18-20 Uhr
in Hörsaal HG +1/0020 des Hörsaalgebäudes.

Wichtig:
Tan-Listen werden nur gegen Vorlage von Lichtbildausweis und Studierenden-Ausweis ausgegeben. Wer nicht persönlich kommen kann, möge jemanden beauftragen. Von dieser Person sind vorzulegen: Vollmacht, Kopie von Lichtbild- und Studierendenausweis. Die bevollmächtigte Person muss sich selbst per Lichtbildausweis ausweisen.
Wer bereits durch z.B. ein Nebenfach eine QIS-Tan-Liste besitzt, braucht/kann zu diesem Termin keine holen.
Wer keine Prüfung oder nur noch die Bachelor- oder Masterarbeit ablegen/einreichen muss sowie Promotionsstudierende benötigen ebenfalls keine Tan-Listen.

 Die QIS-Anleitung für die Prüfungsanmeldung finden Sie hier.


Einladung zur Comiclesung
Comiclesung


Deutsche Kolonialgeschichte mithilfe eines Comics aufarbeiten und darstellen? Wie das geht, zeigt der Comicband "Raus Rein – Texte und Comics zur Geschichte der ehemaligen Kolonialschule in Witzenhausen" (Avant-Verlag, Hrsg. Dr. Marion Hulverscheidt, Prof. Hendrik Dorgathen), den Studierende der Agrar- und Geschichtswissenschaft der Universität Kassel gemeinsam mit einem Kurs der Kunsthochschule Kassel verfasst und gestaltet haben.
Basierend auf der Analyse von Dokumenten, Gegenständen, Akten, Fotos und Nachlässen beschäftigt sich der Comic mit der Geschichte der deutschen Kolonialschule Witzenhausen, in der von 1898 bis 1944 Studierende in tropischer Landwirtschaft unterrichtet wurden, um sie für ihren Dienst in den Kolonien auszubilden. Die Geschichten, Dokumente und Texte illustrieren nicht nur historische Ereignisse, sondern bieten einen kritischen Blick auf ein Kapitel deutscher Kolonialgeschichte, die bis heute kaum aufgearbeitet ist. Dieser Lücke widmen sich die Autor_innen und Künstler_innen des Comicbandes "Raus Rein".

Am 27. Juni 2017, um 19 Uhr, lud "Curupira" – Förderverein Kultur- und Sozialanthropologie in Marburg e.V. in Kooperation mit der hessischen Fachpromotorin für Globales Lernen und dem Weltladen Marburg zu einer spannenden Lesung und zu einem Abend der kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte ein. Die Veranstaltung fand im Kerner, Lutherischer Kirchhof 1, Marburg, statt.




Präsentation der Forschungsergebnisse des Rechercheteams 2016/17
RT-Praesentation

Am 24.04.2017 haben die Teilnehmer_innen des Rechercheteam 2016/17 die Ergebnisse ihrer Arbeiten präsentiert. Über den Zeitraum eines Jahres führten vier studentische Gruppen empirische Forschungen zu so vielfältige Themen wie Alternative Stadtrundgänge, Gentrifizierung im Frankfurter Bahnhofsviertel, Teilhabe blinder Jugendlicher am Marburger Stadtleben oder Identität bei Jugendlichen mit sog. Migrationshintergrund durch.
Im Anschluss an die Präsentationen wurde in einem der Ausstellungsräume des Fachgebietes die kleine Ausstellung 'Was ist deutsch?' eröffnet, die im Rahmen einer der Forschungen entstanden ist.

Projektbesuch auf Kuba
KubabesuchErnst

Ernst Halbmayer war im Februar und März auf Kuba um Lioba Rossbach de Olmos zu treffen, die dort im Rahmen eines DFG finanzierten Projektes auf Feldforschung ist. Das Projekt Jenseits des Naturalismus untersucht lokale Wahrnehmungen von Klimaveränderungen und deren Interpretationen durch afrokubanische Religionen im Kontext medialer kubanischer Klimawandeldiskurse.

Während seines Aufenthaltes traf sich Ernst Halbmayer auch mit verschiedenen Wissenschaftlern des Instituto Cubano de Antropología und der Universidad de la Habana um weitere Kooperationsmöglichkeiten zu erörtern.

 

Neue Forschungsprojekte am Fachgebiet
Yukpaprojekt

Im Wintersemester haben zwei neue drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte am Fachgebiet begonnen. Dabei handelt es sich einmal um das DFG-Projekt Sprache und Mythen der Yukpa, in dem Schöpfungsmythen der im kolumbianisch-venezolanischen Grenzgebiet lebenden Yukpa im Kontext der Carib-Sprachfamilie und im Kontext des geographischen Umfeldes in Bezug auf ihre lebensweltliche, linguistische und ontologische Dimensionen analysiert werden. Bei dem zweiten Projekt Pueblos indíginas, medios de comunicación y significados del conflicto en América Latina handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Fachgebiet und der Universitat de Barcelona, der University of Essex, der University of Castilla-La Mancha, der Universidad Complutense Madrid und der Universidad Nacional de Educación a Distancia, das vom spanischen Programa Nacional de Promoción General del Conocimiento finanziert wird.


Das Fachgebiet trauert um Prof. Dr. Gerhard Baer
TraueranzeigeBaer

Prof. Dr. Gerhard Baer, der Honorarprofessor am Fachgebiet war, ist am 17.2.2017 verstorben. Gerhard Baer ist 1934 in der Schweiz geboren. Er studierte Ethnologie, Vergleichenden Religionsgeschichte und Soziologie an der Univeristät Basel, wo er 1960 bei Alfred Bühler mit der Arbeit "Beiträge zur Kenntnis des Xingu-Quellgebietes" promoviert wurde. 1983 habilitierte sich Gerhard Baer ebenfalls in Basel mit einer Arbeit zum Thema "Die Religion der Matsigenka (Ost-Peru). Monographie zur Kultur und Religion eines Indianervolkes des Oberen Amazonas". Von 1967-95 war er Direktor des Museums für Völkerkunde zu Basel sowie apl. Prof. an der Universität Basel. Gerhard Baer forschte jahrelang in Brasilien und Peru, insbesondere in der Montaña-Region des peruanischen Amazonasgebietes.

Winterfest
des Instituts für Vergleichende Kulturforschung
winterfest

Das Institut für Vergleichende Kulturforschung (Fachgebiete Religionswissenschaft und Kultur- und Sozialanthropologie) hat am 8. Februar 2017 alle Studierenden, Mitarbeiter_innen und Freunde des Instituts zu einem gemeinsamen Winterfest in der Deutschhausstraße 3 eingeladen.

Das Fest begann um 19 Uhr mit einem reichhaltigen Buffet, ab 20 Uhr gab es Live-Musik von der Band Pete's Moonride. Danach leitete Heike Luu einen kleinen Tanzkurs an, in dessen Anschluss der Abend mit lateinamerikanischen Elektro-Funk ausklang.


Vorstellung des
Lehrforschungsprojekts 'Gesang als kollektive Musikkultur. Der Weg zur Unabhängigkeit Lettlands'
Gesang als kollektive Musikkultur



Unter der Leitung von Bernard Poulelaouen untersuchten Studierende des Fachgebiets Kultur- und Sozialanthropologie „Lettland und die singende Revolution“ für ein Lehrforschungsprojekt. Während einer Lesung am Marburger Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung und einer Vorstellung am Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie präsentieren sie ihre Ergebnisse und beleuchten speziell die kulturelle, gesellschaftliche und politische Bedeutung des Gesangs für die Letten während ihres Ringens zur Zeit von Glasnost und Perestrojka um die Wiederherstellung ihrer Unabhängigkeit.
Die Lesung am Herder-Institut findet am 31. Januar 2017, um 17.45 Uhr, im Lesesaal der Bibliothek des Herder-Instituts, Gisonenweg 5, Marburg statt.
Die Vorstellung am Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie findet am 01. Februar 2017, um 18.30 Uhr, im Seminarraum A002 des Fachgebiets, Deutschhausstr. 3, Marburg statt.

Internationale Konferenz -
'Socio-Cosmologies in the Isthmo-Colombian Area. Toward an Understanding of Relationships Among Chibchan and Neighboring Cultures and Languages' in Lyon, Frankreich
Workshop Socio-Cosmologies Bild


Vom 25. bis 27. Januar 2017 findet in Lyon eine internationale Konferenz zur Isthmo-Kolumbianischen Region statt, die Prof. Dr. Ernst Halbmayer für das Fachgebiet für Kultur- und Sozialanthropologie und mit französischen Partnern wie dem Institut d’études avancées de Lyon; Labex RFIEA (Réseau français des instituts d’études avancées) und dem Laboratoire Dynamique Du Langage (DDL), CNRS-Université Lumière Lyon 2 organisiert. 

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Entwicklung eines komparativen Verständnisses der Region und lokaler Soziokosmologien aus anthropologischer und linguistischer Perspektive.

Ein ausführliches Konferenzprogramm finden Sie hier

Neuigkeiten aus dem Förderverein Curupira
Curupira Publikation Braun

Curupira, der Förderverein Kultur- und Sozialanthropologie in Marburg e.V., hat einen neuen Vorstand: Michaela Meurer, Anne Goletz, Lena Schick und Lisa Ludwig. Mehr zum Förderverein finden Sie hier.

Die Hauptaufgabe des Vereins besteht in der Herausgabe der zwei Publikationsreihen Schriftenreihe Curupira und Curupira Workshop. In der Schriftenreihe Curupira ist vor Kurzem erschienen:

Nora-Christine Braun (2016). Ein Streit der Wahrheiten. Humanitarismus und Vertriebenenhilfe unter Bedingungen des bewaffneten Konflikts in Kolumbien. Eine Ethnographie. Marburg: Curupira. Nähere Informationen zum Buch finden Sie hier


Neuerscheinungen
am Fachgebiet
LawCauPub

Folgende Publikationen sind am Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie kürzlich erschienen:

Stéphane Voell ed. (2016). Traditional Law in the Caucasus. Local Legal Practices in the Georgian Lowlands. Marburg: Curupira. Nähere Informationen zum Buch finden Sie hier.

Ingo Schröder (2016). Lokalität und Identitätspolitik: Öffentliche Inszenierungen von Geschichte und Kultur bei den White Mountain Apache in Arizona (19. bis 21. Jahrhundert). Frankfurt am Main: kula Verlag. Nähere Informationen zum Buch finden Sie hier.

Eine Liste mit aktuellen Publikationen finden Sie hier.

Erstaufführung -  'Caucasus Conflict Culture. Mission Possible'
CCC5 Mission Possible

Am Mittwoch, den 26.10.2016, 18 Uhr, wird im Marburger Filmkunsttheater-Palette zum ersten Mal der im Rahmen des studentischen Projekts "Caucasus Conflict Culture 5" entstandene Film aufgeführt. Es sind vier junge Forscher*innen zu sehen, die das viel diskutierte muslimische Erbe im sehr christlichen Georgien entdecken. Maka, Evelyne, Bayram und Gevorg kommen aus Georgien, Deutschland, Aserbaidschan und Armenien. Sie erkunden nicht nur ein konfliktreiches und aktuelles Thema, sondern erfahren auch die anthropologische Forschung – bei und mit den Menschen vor Ort. Doch vor allem zeigt der Film ein harmonierendes Team und das trotz der angespannten politischen Situation.

Mehr zu Caucasus Conflict Culture: https://caucasusconflict.wordpress.com/


Das Fachgebiet trauert um Dr. Jakob Mehringer
Mehringer Todesanzeige

Dr. Jakob Mehringer, der zuletzt von 2011-2013 im DFG-Projekt "Interpretation der Globalisierung durch rituelle Chaoten bei den Canela (Nordostbrasilien)" am Fachgebiet gearbeitet hat, ist am 21.9.2016 verstorben. Herr Mehringer hat in München studiert und ist insbesondere als ausgewiesener Spezialist für die Canela, bei denen er zahlreiche Feldforschungen durchgeführt hat, bekannt. Er ist während seinen letzten Feldforschungen in Brasilien erkrankt und nicht mehr genesen. Die Canela hat er auch durch seine Filme über Brasilien hinaus bekannt gemacht. 

Gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft der Canela, dem (2006 verstorbenen) Marburger Ethnologen Andreas Kowalski und dem Oldenburger Sportwissenschaftler Jürgen Dieckert hat er eine mehrere hundert Objekte umfassende Canela-Sammlung erstellt, sowie über 10.000 Fotografien, und der Marburger Völkerkundlichen Sammlung übergeben.
Sondervorführung -
'Der Schamane und die Schlange' mit Michael Kraus
Schamane und Schlange

Am Montag den 20.06.2016 veranstaltete das Marburger Fachgebiet für Kultur- und Sozialanthropologie in Kooperation mit Curupira - Förderverein Kultur- und Sozialanthropologie in Marburg e.V. eine Sondervorführung des Films "Der Schamane und die Schlange" im Marburger Filmkunsttheater Palette. Die Veranstaltung begann mit einem kurzen Input von Dr. Michael Kraus, einem Spezialisten für Leben und Werk des hessischen Anthropologen Theodor Koch-Grünberg. Im Anschluss an den Film stand Dr. Kraus den ca. 100 Besuchern für eine Frage-Antwort-Runde zur Verfügung.
Radiofeature -
'Indianerverfolgung in Paraguay' mit Mark Münzel
DLF
Quelle: deutschlandfunk.radio.de

Am 26.04.2016 hat Deutschlandfunk ein Feature ausgestrahlt, indem die Verfolgung der Aché in Paraguay in den 60er und 70er Jahren sowie die Beziehungen des Auswärtigen Amtes zu dem dafür verantwortlichen Regime unter dem deutschstämmigen Diktator Alfredo Stroessner thematisiert wird. In dem Radiobeitrag, der noch bis zum 02.11.16 online zu hören ist, wird der   pensionierte Professor der Marburger Völkerkunde (heute Kultur- und Sozialanthropologie) Mark Münzel interviewt. Mark Münzel hatte 1971/72 in Paraguay bei den Aché gelebt und gemeinsam mit paraguayischen Kollegen auf deren Verfolgung aufmerksam gemacht.

Zu dem Radiofeature gelangen Sie  hier.


CCC5 -
Student Research Project in Georgien
CCC5

Am 05.04. begann das studentische Forschungsprojekt "Caucasus Conflict Culture" in Batumi (Georgien). In dieser fünften Auflage des vom DAAD geförderten Projektes geht es diesmal um Territorien der Differenz im georgischen Adscharien, in dem Ansprüche verschiedener Religionsgruppen auf ihre Präsenz im urbanen Raum ausgehandelt werden. Zwanzig Studierende aus dem Südkaukasus und aus Deutschland arbeiten in multinationalen Teams zu Themen wie Moscheebau.

Die Forschung vor Ort wird täglich dokumentiert auf: https://caucasusconflict.wordpress.com/


Erasmus+
Dozentenaustausch mit der Universitat de Barcelona
Universitat Barcelona

Im Rahmen des Programmes Erasmus+ zur Förderung der Dozentenmobilität war Philipp Naucke vom 03. - 09. April 2016 zu Gast am Dpt. Antropologia Social i Història d'Amèrica i Africa der Universitat de Barcelona. Während seines Aufenthaltes hielt er Vorträge u.a. zu Themen wie 'La paz desde los territorios - El papel de las Comunidades de Paz en la construcción de una Paz Territorial en Colombia' oder 'Condiciones y métodos para estudiar la violencia política del conflicto guatemalteco'. Das Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie unterhält seit mehreren Semestern eine enge Partnerschaft mit dem Department Sozialanthropologie der Universitat Barcelona.

 
Humboldt-Fellow:
Dr. Alfonso Otaegui
Dr. Alfonso Otaegui
Seit Januar 2016 ist Alfonso Otaegui im Rahmen eines Humboldt-Forschungsstipendiums für Postdoktoranden zu Gast am Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie. In seinen bisherigen Forschungsarbeiten untersuchte er linguistische Themen im Gran Chaco, Paraguay. Während seines zweijährigen Aufenthalts am Fachgebiet möchte er seine Forschung auf Fragen nach dem Verhältnis von epistemischer Authorität und politischen Konflikten lenken.

Sonderausstellung
der Religionskundlichen Sammlung in der Deutschhausstr. 3
Ausstellungsplakat 'Es gibt keinen Gott'

Am 25. November 2015 wurde die Sonderausstellung „  Es gibt keinen Gott! Kirche und Religion in sowjetischen Plakaten“ in den Räumen der Kultur- und Sozialanthropologie und der Europäischen Ethnologie eröffnet. Leihgaben aus
St. Petersburg gewähren einen Einblick in ein sonst kaum ausgestelltes Kapitel der Religionskritik und anti-religiösen Propaganda der Sowjetzeit. Die Ausstellung samt dem begleitenden Katalog ist Ausdruck der seit drei Jahren bestehenden Kooperation der Religionskundlichen Sammlung und dem Staatlichen Museum für Religionsgeschichte St. Petersburg.

Die Ausstellung kann besichtigt werden: Mo - Fr 8 - 18 Uhr


Ausstellung 'KrisenMomente' eröffnet
Eröffnung der Ausstellung "KrisenMomente" Am 3. November eröffnete die Kultur- und Sozialanthropologie ihre erste Ausstellung im neuen Ausstellungsraum in der Deutschhausstraße 3. Dr. Stéphane Voell und Dr. Dagmar Schweitzer de Palacios führten die rund 50 Besucher in das Thema "KrisenMomente" ein, anschließend bot das Ausstellungsteam eine Führung durch die Ausstellung an.

„KrisenMomente“ präsentiert eine Auswahl von Fallbeispielen aus verschiedenen Kontinenten, die die Vielfalt von Krisen dokumentieren. Im Mittelpunkt steht eine Reihe ganz unterschiedlicher Phänomene und Ereignisse, die zu sozialen Brüchen und Wandel führen und sich in den Momenten Zeichen, Deutungen und Maßnahmen manifestieren. Die Ausstellung gibt jeder Krise dabei ihre eigene Ausdrucksform.

Die Ausstellung ist werktags von 9-16 Uhr geöffnet.

DGV-Tagung vom 30.09. bis 03.10.2015
DGV-Tagung 2015
Die Zweijahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde (DGV) wurde dieses Jahr vom Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Marburg ausgerichtet und fand vom 30.9.-3.10.2015 statt. Etwa 450 Personen besuchten über 50 Workshops, 23 Treffen der DGV-Arbeits- und Regionalgruppen, 4 Plenarveranstaltungen und ein ausgelassenes Tagungsfest. Wir danken allen Vortragenden für ihr Mitwirken, allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse und allen Helferinnen und Helfern für ihre unermüdliche Unterstützung!

Vertretungsprofessur  WS 2015/16 bis SoSe 2016
Stéphane Voell
Stéphane Voell wird im Wintersemester 2015/16 und Sommersemester 2016 die Vertretungsprofessur für Ernst Halbmayer übernehmen, der sich im Rahmen eines Eurias Fellowship-Stipendiums in dieser Zeit nicht in Marburg aufhalten wird.

EURIAS Fellowship
 2015-2016 für Ernst Halbmayer
Collegium Lyon Im Rahmen eines Fellowship Programmes der European Institutes for Advanced Study (EURIAS) wird Ernst Halbmayer ab Oktober 2015 für 10 Monate am Collegium de Lyon zu dem Thema 'Amerindian Socio-Cosmologies of North-Western South America. Toward an integrated analysis across Chibcha, Carib and Arawakan language families' arbeiten. Nähere 
Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: http://www.2016-2017.eurias-fp.eu/fellows/ernst-halbmayer
 

Tagung 'Trans-Environmental Dynamics: Understanding and Debating Ontologies, Politics, and History in Latin America'
Costa Rica 1 Die Ludwig-Maximilians-Universität München (Eveline Dürr), die Philipps-Universität Marburg (Ernst Halbmayer) und Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Karoline Noack) veranstalten vom 29.10. - 31.10.2015 an der Ludwig Maximilians-Universität München in Kooperation mit dem Rachel Carson Center for Environment and Society 
eine Tagung zum Thema 'Trans-Environmental Dynamics: Understanding and Debating Ontologies, Politics, and History in Latin America'. Nähere Information finden Sie unter dem folgenden Link: 
http://www.carsoncenter.uni-muenchen.de/events_conf_seminars/calendar/conf_trans-environmental/index.html

Fotoausstellung "Zu Gast. - In aller Welt." von Christian Schmetz
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Seit Juli 2015 ist im Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie die Fotoausstellung "Zu Gast. - In aller Welt." des Journalisten und ehemaligen Studierenden Christian Schmetz zu sehen. Weiterlesen...

Erasmus + Dozentenaustausch mit der Universitat Barcelona
Universitat Barcelona Im Rahmen des Programmes Erasmus+ zur Förderung der Dozentenmobilität war vom 22. - 27. Juni 2015 Dr. Gemma Celigueta Comerma vom Dpt. Antropologia Social i Història d'Amèrica i Africa der Universitat de Barcelona zu Gast am Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie. Ihr Aufenthalt, während dem sie Vorträge im AnthroLab und in einer 
Lehrveranstaltung hielt, setzte die seit mehreren Semestern bestehende Partnerschaft zwischen dem Department Sozialanthropologie an der Universitat Barcelona und dem Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie der Philipps Universität Marburg fort. 
 

Forschungsprojekt "Jenseits des Naturalismus"
News Jenseits des Naturalismus
© http://www.wunderground.com/blog/JeffMasters/comment.html?entrynum=2918&page=7

Das Klima und den Klimawandel „jenseits des Naturalismus“ wird ein Forschungsprojekt untersuchen, das im Juli 2015 am Fachgebiet unter Leitung von Ernst Halbmayer startet. Das Vorhaben, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft bis Ende 2017 fördert, widmet sich der Wahrnehmung und Interpretation der Erderwärmung aus Sicht der kubanischen Bevölkerung. Die afrokubanischen Religionen, zu denen das Fachgebiet schon früher geforscht hat, haben ein Verständnis für Umweltvorgänge, das weniger auf physische Vorgänge, als vielmehr auf übernatürliche und spirituelle Energie rekurriert. Damit stehen sie stellvertretend für eine ganze Reihe von menschlichen Gesellschaften, die keine naturalistische Weltsicht vertreten, mit dieser aber durch die weltweite Klimapolitik in Berührung kommen. Welche Dynamiken daraus entstehen, soll die Projektmitarbeiterin Lioba Rossbach Olmos in einer ausgiebigen Feldforschung ermitteln.

 

Workshop: Mythen und Sprache der Yukpa im Vergleich
Gruppenfoto Yukpa Vom 23.3 .- 8.4.2015 fand am Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie der erste Workshop zu „Mythen und Sprache der Yukpa im Vergleich: Irapa, Iroka, Sokorpa“ statt. An dem Workshop nahmen die Vertreterin des Resguardo Sokorpa Esneda Saavedra, der Cabildo des Resguardo Iroka Alfredo Pena, der kolumbianische Ethnolinguist Wilson Largo, die Linguistin Eithne Carlin von der Universität Leiden, sowie Ernst Halbmayer und Anne Goletz von der Universität Marburg teil. Es handelte sich um den ersten Besuch kolumbianischer Yukpa in Deutschland. So standen neben der Übersetzung und Interpretation von Mythentexten auch Maßnahmen zur Stärkung der Kultur und einer eigenständigen Verwaltung im Rahmen der aktuellen politischen Prozesse in Kolumbien, sowie das Kennenlernen von Marburg, Frankfurt und Umgebung auf dem Programm. 
 
 

Dr. Sylvia Karl ab 1.2. - 31.7.2015 Gastprofessorin an der Uni Zürich
Uni Zuerich

Vom 1. Februar bis 31. Juli 2015 wird Dr. Sylvia Karl als Gastprofessorin am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Zürich tätig sein.

 

 

Das Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie ist umgezogen!
Umzugsmeldung
Das Fachgebiet KSA ist umgezogen!

 
Zum Wintersemester 2014/15 ist die KSA in das Erdgeschoss der alten HNO-Klinik in der Deutschhausstraße 3 gezogen.

Mark Münzel für Engagement gegen Genozid der Aché geehrt
Ehrung Mark Münzels1

Der pensionierte Professor der Marburger Völkerkunde (heute Kultur- und Sozialanthropologie) Mark Münzel nahm am 4./5. Juli 2014 an einer Tagung in Madrid über den Genozid an den Aché in Paraguay in den 50er bis 70er Jahren teil. Mark Münzel hatte 1971/72 in Paraguay bei den Aché gelebt und gemeinsam mit paraguayischen Kollegen auf deren Verfolgung aufmerksam gemacht. Weiterlesen...


Tagung "Objetos como testigos del contacto cultural -perspectivas interculturales de la historia y del presente de  las poblaciones indígenas del Alto Río Negro (Brasil/Colombia)"
Tagung Objetos
Mit einem Klick auf das Bild
gelangen Sie zum Flyer

Zeitzeugen des Kulturkontaktes - Materielle Kultur der indigenen Bevölkerung des Oberen Rio Negro

Das Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Philipps-Universität Marburg veranstalten im Ethnologischen Museum in Berlin vom 31. Juli bis zum 2. August 2014 die Tagung "Zeitzeugen des Kulturkontaktes - Materielle Kultur der indigenen Bevölkerung des Oberen Rio Negro".

 


Exkursionen des Fachgebiets
News Exkursionen

Exkursion nach Frankfurt in das Weltkulturen Museum
Am 10.6. 2014 fand im Rahmen des Seminars: „Alles fließt, alles ändert sich (Heraklit). Objekte und Ausstellungspraxis in der Ethnologie“ eine Exkursion in die Ausstellung „Ware &  Wissen“ (Or the stories you wouldn’t tell a stranger) im Weltkulturen Museum Frankfurt am Main statt, mit einer Führung durch die Kustodin Mona Suhrbier. Weiterlesen...

Exkursion zum Übersee-Museum in Bremen und zum Klimahaus in Bremerhaven

Vom 19. bis zum 20. Juni veranstaltete das Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie unter der Leitung von Jan Gerd Wilkens eine Exkursion zum Übersee-Museum in Bremen und zum Klimahaus in Bremerhaven. Weiterlesen...


Das Fachgebiet
Kultur- und Sozialanthropologie zieht um!
Die KSA zieht um!

 

Ab Beginn des Wintersemesters 2014 wird das Fachgebiet im Erdgeschoss der ehemaligen HNO-Klinik in der Deutschhausstraße (gegenüber dem CNMS) zu finden sein. Weiterlesen...


Exkursion nach
Costa Rica
Costa Rica - Exkursion


Unter der Themenstellung „kulturelle Dynamiken und Vielfalt in Costa Rica“ führte das Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie im März 2014 eine 14-tägige Studienexkursion unter Leitung von Prof. Dr. Halbmayer und  Prof. Dr. Rojas Conejo der Universidad de Costa Rica durch. Weiterlesen...


Sylvia Karl erhält
Christiane-Rajewsky-Preis 2014 und 2. ADLAF-Preis 2014
CRP 2014

Sylvia Karl erhält den Christiane-Rajewsky-Preis 2014 der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung und den 2. ADLAF-Preis 2014 der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung für ihre Dissertation: "Präsenz der Abwesenheit. Die Verschwundenen Mexikos zwischen Dehumanisierung und Rehumanisierung". …Weiterlesen

Neuerscheinung

Neue Publikation

Voell, Stéphane and Ketevan Khutsishvili (eds.): 

Caucasus Conflict Culture. Anthropological Perspectives on Times of Crisis.

 

Nähere Informationen unter:  http://caucasusconflict.wordpress.com/2014/01/22/new-publication/


Exkursion zum Deutschen Institut
für Tropische und Subtropische Landwirtschaft (DITSL)
Exkursion DITSL
Vom 23. bis zum 24. Januar 2014 veranstaltete das Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie unter der Leitung von Jan Gerd Wilkens eine Exkursion zum Deutschen Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft (DITSL) in Witzenhausen. Die Exkursion umfasste die   Fachgebietsschwerpunkte der Umweltanthropologie und der materiellen Kultur.

...Weiterlesen

Neuerscheinung
Neuerscheinung Ernst Halbmayer: Contemporary caribspeaking amerindians. A bibliography of social anthropological and
linguistic resources Curupira Workshop Band 16

Die erste umfassende Bibliographie heutiger Carib-sprechender indigener Gruppen mit über 3000 Einträgen wurde von Ernst Halbmayer erarbeitet und im Curupira-Verlag veröffentlicht. Diese Bibliographie vereinigt weit verstreute ethnologische und linguistische Ressourcen zu 26 verschiedenen carib-sprechenden Gruppen sowie Angaben zu allgemeinen und vergleichenden Arbeiten zu dieser südamerikanischen Sprachfamilie. Jede Gruppe wird in Bezug auf gängige Ethnonyme, die Siedlungsregion, demographische Informationen sowie eine kurze Kontaktgeschichte vorgestellt. Die Bibliographie soll dazu beitragen, zukünftige ethnologische, komparative und fachgeschichtliche Arbeiten zu dieser Sprachfamilie zu erleichtern.

Das Buch kann hier bestellt werden.

Konferenz in Paris:
Lebewesen und Artefakte
Lebewesen und Artefakte

Dass die Frage des Lebens nicht nur eine naturwissenschaftliche ist, zeigte eine Konferenz am Collège de France in Paris. Unter dem Titel „Lebewesen und Artefakte. Die Verflechtung von Lebensprozessen und technischen Prozessen“ diskutierten EthnologInnen vom CNRS und dem Laboratoire d’anthropologie sociale, der Universität Oxford, der Universität Montpellier sowie der Universität Complutense, Madrid  und der Universität Barcelona die Konzeption von Lebensprozessen im indigenen Mesoamerika und dem Tiefland Südamerikas. ...Weiterlesen


Internationale Kooperationen: Kolumbien
Neuigkeit2
Während mehrerer Treffen in Bogotá im September und Oktober 2013 führten Ernst Halbmayer und 
Philipp Naucke mit einer Reihe kolumbianischer Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen Kooperationsgespräche. Mit der Direktorin des Departamento de Antropología der Universidad Nacional de Colombia, Marta Zambrano, und dem Direktor des Instituto Colombiano de Antropología e Historia, Fabián Sanabria, wurden Vereinbarungen über die zukünftige Zusammenarbeit getroffen. …Weiterlesen

Student Research Project und Summer School in Georgien
 News1
Caucasus-Conflict-Culture: Im August 2013 wurde ein Student Research Project und eine Summer School in Georgien durchgeführt. Das Projekt wurde von Dr. Stephane Voell und Prof. Dr. Ernst Halbmayer organisiert. Nähere Informationen unter: 
http://caucasusconflict.wordpress.com/2013/09/ 

Objekt des Monats: Musik zwischen zwei Welten
 
News2
 
Das „Objekt des Monats“ ist ein kleines Projekt, das Studierenden der Kultur- und Sozialanthropologie die Möglichkeit bietet, Objekte aus der Völkerkundlichen Sammlung auszuwählen, zu bearbeiten und auf einer kleinen Ausstellungsfläche im Kugelhaus zu präsentieren. Auf diese Weise können interessierte Studierende während ihres Studiums einen Einblick in die ethnologische Museumsarbeit gewinnen.

Zum aktuellen Objekt des Monats: Musik zwischen zwei Welten - Bambusflöte und Rassel aus
Madagaskar

Zuletzt aktualisiert: 07.11.2017 · Polchert

 
 
 
Fb. 03 - Gesellschaftswissenschaften und Philosophie

Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie, Deutschhausstraße 3, 35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-23749, Fax +49 6421/28-22140, E-Mail: ethno@staff.uni-marburg.de

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