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Rexer

 

Dr. Karl-Heinz Rexer








Phone:  +49(0)6421 28 25436
Fax:     +49(0)6421 28 22092
Email:    rexer@biologie.uni-marburg.de










Philipps-Universität Marburg

Department of Mycology
Karl-von-Frisch Str. 8
D-35043 Marburg

 

Forschungsschwerpunkte

Interaktionen von Orchideen mit Piriformospora indica und verwandten Arten

Piriformospora indica ist ein kürzlich beschriebener imperfekter Pilz, der aufgrund seiner ultrastrukturellen und molekularen Merkmale der Gruppe der Hymenomyceten (Basidiomycota) zugeordnet  werden konnte. Der Pilz, isoliert aus der Rhizosphäre von Wüstenpflanzen in Rajasthan, Indien, interagiert mit einer großen Anzahl verschiedener höheren Pflanzen und führt zu enormen Wuchssteigerung bei seinen Wirten. Die postulierte Verwandtschaft zu der Gattung Sebacina legte Vermutung nahe, dass dieser Pilz auch als Orchideen-Mykorrhizapilz funktionieren könnte. In vitro Studien an Arten der Gattung Dactylorhiza (Orchidaceae) bestätigten diese Hypothese, wobei eine typische tolypophage Mykorrhiza mit ausgeprägten Pelotons in den Corticalzellen der Wurzeln und der Protokorme festgestellt werden konnte.

Diversität und Spezifität epi- und endophytischer Pilze der Mistel (Viscum album) und ihrer Wirte

Der Pilzbesatz der Phylloplane sowie das Vorkommen endophytischer Pilze in Blättern und Sprossen der Laubholzmistel (Viscum album ssp. album auf Populus sp.) und der Tannenmistel (V. album. ssp. abietis auf Abies alba) wurde an zwei Standorten in Süddeutschland und dem angrenzenden Elsaß erfaßt. Die Spezifitäten der aufgetretenen Arten belegen eine hohe Spezifität der Pilzarten sowohl bezüglich der besiedelten Nische (die häufigen Arten der Phylloplane wurden nur selten aus dem Blattinneren isoliert und ungekehrt galt dasselbe), der besiedelten Wirtspflanzen, der verschiedenen Standorte und auch zwischen den verschiedenen Organen der jeweiligen Pflanzen traten deutliche Unterschiede im Artenspektrum auf.

Holzbesiedelnder Pilze in lebenden Bäumen und deren Sukzession während der Initialphase des Holzabbaues

Die Stämme lebender Bäume weisen in der Regel bereits eine Pilzflora auf, obwohl die Stämme äußerlich keinerlei Krankheitssymptome aufweisen. Diese Pilzarten spielen bei der Besiedelung des absterbenden Baumes eine wichtige Rolle. In Waldbeständen, die durch flächenhafte Sturmwürfe zerstört wurden und die durch die Forstverwaltung zu Naturwaldreservaten bzw. Bannwäldern erklärt wurden, konnte die Sukzession der Holzzersetzer während der Intitialphase und der beginnenden Optimalphase studiert werden. Dazu wurden sowohl die auf der Oberfläche des Holzes gebildeten Fruchtkörper erfaßt als auch die aktiven Mycelien aus dem Holz isoliert. Dazu wurden Bohrkernproben aus dem Holzentnommen und die auswachsenden Mycelien determiniert.

Zuletzt aktualisiert: 09.09.2013 · gherghel

 
 
 
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