Arbeitsschwerpunkt Methoden der empirischen Sozialforschung
Willkommen am Arbeitsschwerpunkt Methoden der empirischen Sozialforschung!
Unser Team ist für die Methodenausbildung am Institut für Soziologie zuständig. Der systematische Einsatz sozialwissenschaftlicher Methoden unterscheidet den wissenschaftlichen Zugriff auf die soziale Welt von der Alltagsbeobachtung. Daher sind Methodenfragen im Studium wie in der Forschungspraxis von zentraler Bedeutung. Wir vermitteln sowohl „quantitative“ als auch „qualitative“ Methoden, erachten diese Unterscheidung aber eher als graduell denn als fundamental. Zum Selbstverständnis des Arbeitsschwerpunktes gehört zudem die enge Verbindung sozialwissenschaftlicher Theoriebildung und empirischer Forschung.
Inhaltlich bearbeiten wir unterschiedliche Themen. Ein Forschungsschwerpunkt liegt aber in der empirischen Kultursoziologie. Dabei geht es erstens – in einem engen Kulturverständnis – um Fragen der Kunstsoziologie, d.h. um Analysen zur Produktion, Vermittlung und Rezeption hoher wie populärer Künste. In einem erweiterten Kulturverständnis stehen zweitens Werte und Lebensstile sowie deren sozialstrukturelle Verankerung, biographische Herausbildung und individuelle Verhaltensrelevanz im Blickpunkt. Drittens wird die Bedeutung kultureller Bezüge sozialen Handelns in einer international vergleichenden und transnationalen Perspektive betrachtet. Die Forschungsaktivitäten des Arbeitsbereichs sind sowohl auf die Gewinnung grundlagenwissenschaftlicher Erkenntnisse als auch auf die Lösung praktischer Probleme im Anwendungskontext gerichtet.
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