Arbeitsfeld 1: Zukunft der Arbeit, Demokratieentwicklung, Organisation und gesellschaftliche Transformation
Das Arbeitsfeld „Zukunft der Arbeit, Demokratieentwicklung,
Organisation und gesellschaftliche Transformation“ zielt darauf, einen
Beitrag zur konzeptionellen Weiterentwicklung der Leitidee der
Geschlechterdemokratie sowie ihrer praktischen Umsetzung zu leisten.
Wenngleich mittlerweile auch eine Reihe von Fortschritten in Sachen
Gleichstellung zu konstatieren ist (insbesondere in Hinblick auf die
rechtliche Ebene), stellt Geschlecht immer noch eine zentrale Kategorie
dar, an der sich Prozesse sozialer Ungleichheit, von Inklusion und
Exklusion, etwa im Bereich der Erwerbsarbeit in Hinblick auf Karriere,
Einkommen und Prestige, festmachen lassen. Deshalb gilt es, einen sehr
genauen Blick auf Prozesse der Modernisierung zu werfen, um sowohl
Dimensionen des Wandels als auch der Persistenz in den
Geschlechterverhältnissen bis hin zur Entstehung neuer Formen der
Geschlechterdifferenzierung, wie Re-Traditionalisierung, erfassen zu
können.
Hiermit eng verknüpft sind Fragen der Konstituierung, der Reproduktion
wie des Wandels von Herrschaftsverhältnissen und
Geschlechterarrangements. Nicht unberücksichtigt bleiben darf hierbei
die Verschränkung der Geschlechterdimension mit aktuellen, nationalen
wie internationalen Transformationsprozessen. Dies beinhaltet
selbstverständlich auch Offenheit für das Erkennen von Veränderungen,
widerständigen Praxen und neuen Entwicklungstrends im Bereich von
Arbeit sowie auch in Organisationen der Wirtschaft, der Politik, der
Wissenschaft usw., die einen Wandel bewirken und damit zumindest
potenziell erste Schritte in Richtung einer neuen Arbeits- und
Geschlechterordnung erkennen lassen.
Hier finden Sie weiter Informationen zu aktuellen und bereits
abgeschlossenen Fosrchungsprojekten im Arbeitsbereich "Zukunft der
Arbeit, Demokratieentwicklung, Organisation und gesellschaftliche
Transformation":

